Spezial mit Arthur Rutishauser zum Migros-Umbau: «Damit ist der Krieg noch nicht gewonnen»
Shownotes
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Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:
Transkript anzeigen
00:00:04: Das ist Bern-Eifach.
00:00:04: Jeden Tag die richtige Dosis Politik
00:00:06: von Nebel Spalter, kritisch und unabhängig!
00:00:10: Der
00:00:26: Arthur Ruttisaucer hat ein Buch über den Migros geschrieben und letzte Woche wurde bekannt, dass sich die Migroorganisation fundamental so verändern.
00:00:46: Statt elf separaten Regionalgenossenschaften soll es künftig eine Gruppengenossesschaft geben, die Entscheidung fällt.
00:00:55: Herr Ruttishauser, DIR hat bereits im Voraus bescheid gewusst und den Umbau publik gemacht.
00:01:02: Könnt ihr unseren Zuhörer erklären was der orangige Reis denn da wirklich die Änderung genau?
00:01:09: Also eines von mal ist es so dass in Zukunft dann steht das man als Genossenschaftsmitglied mitgeliebt ist von der Migrosgenossenschaft Zürich beispielsweise.
00:01:20: im Fall ist man nach einem Mitglied einer Einheitsgenossenschaft Migroschwyz.
00:01:28: Die wiederum hat einen Art Tochtergesellschaften, wo zum Teil der Denner dabei ist oder die Migroläden als Gesamts- oder andere ... Die Mettec z.B.
00:01:42: ist auch noch dabei und all dem beteiligt man anstatt anderer Untergesell.
00:01:48: Schafft, wo denn aber?
00:01:50: Und das ist dann das Ganze noch etwas kompliziert gemacht hat.
00:01:54: Die Regionalgesellschaften zusammen haben den Migro-Gnossenschaftsbund besessen.
00:01:59: Sie waren ein Art Besitzer der Dachorganisation.
00:02:06: Warum ist diese Umbau nötig?
00:02:08: Ganz konkret wie schlecht geht es der Migros wirklich?
00:02:13: Das Kerngeschäft der Migros sind ja die Supermärkte, die ihr kennt.
00:02:17: Und diese wachsen seit über einem Jahr nicht mehr.
00:02:23: Selbst wenn man die Inflation nicht berücksichtigt, sind sie praktisch auf dem gleichen Level.
00:02:29: Der Gop ist massiv gewachsen in der letzten Zeit.
00:02:32: und dann hat man die zwei Deutsche, Lidl und Aldi
00:02:34: v.a.,
00:02:35: wo ebenfalls massif gewachsen sind.
00:02:37: Das heisst also, Migros hat ihre führende Stellung verloren in dieser ganz langen Zeit.
00:02:44: Und von daher kann man sagen es geht einem Kerngeschäft schlecht... Und sie haben es noch etwas übertüngt.
00:02:51: und das ist eigentlich etwas, was immer passiert dann, wenn es bei Firmen schwierig wird.
00:02:55: Sie haben die Häuser verkauft und ähnliches gemacht, um die Bilanz ein bisschen schöner zu halten und Sondergewirr nicht zu fahren.
00:03:03: Darum geht's eigentlich.
00:03:04: schlechter als das, was wir auf den offiziellen Zahlen sehen.
00:03:08: noch schlechter als die Bilanz.
00:03:12: Wie ordnet ihr diesen Plan im Umbau?
00:03:19: Wiederspricht das nicht der ursprüngliche Idee vom Gottlieb-Tutwieler?
00:03:25: Was damals eine ursprügeliche Idee war, hat ja angefangen, das Mikro in den Märten zu bringen als Auge.
00:03:34: Das hat sehr erfolgreich gemacht und dort keine Nachfolger gehabt.
00:03:38: Und dann war es auch noch ein wenig, wie es zweiterwäldig war.
00:03:41: Man musste nicht so ganz sicher sein, ob die Deutschen das wieder enteignen würden, wenn sie doch noch imarschieren.
00:03:46: Er machte eine Gnossenschaft heraus.
00:03:49: Und diese Gnassenschaft hätte er dann gegen den Schluss vor allem versucht, dezentral zu organisieren, weil er quasi einen neuen Diktator in der Migroschaffung wollte.
00:04:00: In diesem Sinn ... kann man sagen, dass widerspricht ein bisschen der MDR vorgekommen hat.
00:04:07: Auf der anderen Seite muss man natürlich auch sagen, die Logik dieser Genossenschaften ist geboren aus den fünften Jahren.
00:04:13: Heutzutage ist vieles anders.
00:04:15: Wenn man sich überlegt, in den Fünfzeigern hat es keine Autobahnen gegeben.
00:04:19: Das heisst, wir konnten nicht eine zentrale Logistik machen und ganz viele andere Kommunikationssysteme haben sie auch nicht gegeben wie wir wissen.
00:04:26: Von dem her, dass man sich der Zeit anpasst, das wäre garantiert im Sinn von Duttung gewesen.
00:04:33: Also der ist die alte Organisation einfach nicht mehr zeitgemäß.
00:04:37: Und jetzt mit Blick auf diese neue Organisation, die geplant ist, glaubt ihr, dass diese Strategie funktioniert?
00:04:45: Wird das die Veränderungen bringen, die die Migros braucht, um ihre Existenz zu retten und die Zahlen, die davor angesprochen haben, wieder in den Positivbereich bringen
00:04:57: können?
00:04:59: Ich glaube es ist eine nötige Voraussetzung.
00:05:02: Mit dem ist eigentlich noch der Krieg eine lange Kunde.
00:05:05: Mit Migros war immer ein Tee und das ist im Toutieses Werk, der hat alle Ausgaben, die ihr geahnt, den Spesen genannt.
00:05:13: Alles was zwischen dem Einkaufspreis und dem Verkaufspriss war.
00:05:16: Und er hat einfach immer gesagt ich will die tiefsten möglichen Prise für meine Konsumenten.
00:05:22: Wenn man jetzt die ganzen regionalen Verwaltungen ausnimmt und das alles neu und effizienter organisiert dann kommt mir diesem Ziel sicher näher.
00:05:32: Mit dem ist die erste Organisation vernünftig aufgestellt, so wie Konkurrenz auch.
00:05:38: Dann müssen sie aber noch zeigen, dass es besser sind und bessere Ledekonzepte haben, dass das besser auf die Konsumenten eingehen könnte.
00:05:45: Das muss alles nachher kommen!
00:05:52: Vielleicht gerade zu diesem Thema?
00:05:56: Der GOP schreibt ja auch in unserem Buch ... Die Problem hat man schon in den neunzehnten, siebenziger Jahren erkannt und der GOP hat einen vergleichbaren Schritt bereits vor fünfzehnzig Jahren gemacht.
00:06:07: Warum ist dann bei der MIGRO so lange gegangen bis man erkennt hat dass es sich nötig ist die veralteten Strukturen zu überarbeiten?
00:06:15: Es ist eigentlich eine interessante Art BD.
00:06:17: In den Neunzigerjahren gab es mehr Kindes im Ausgang.
00:06:20: Die Grossverteiler, ich merke Ihnen sie hat diesen beiden ungefähr das gleiche Konzept verkauft.
00:06:26: Nämlich eine Einheitsgenossenschaft mit so ein bisschen Varianten und der GOP hat es genommen weil die sind dort massiv in den Problemen gewesen wie.
00:06:35: diese haben sich übernommen mit Übernahmen in der Schweiz, die hatten ein Problem damals auch noch.
00:06:42: Das kann man sich heute gar nicht vorstellen, weil es viele Liegerschafter hatte was musste nachwerten?
00:06:47: Und der Migros, der hast du trotzdem vergelten Und dann haben sie einfach gefunden.
00:06:51: Es ist bequemer und es ist einfacher, irgendwelche Betriebe zu kaufen.
00:06:55: Sie kauften einen Globus und lieferten sich in eine Streit, weil es so viele Formen gehoben waren.
00:07:01: Und jetzt ist das halt ungekehrt!
00:07:04: Also hat eigentlich schlicht echt der wirtschaftliche Druck gefehlt?
00:07:07: Hat es genug Geld gehabt, um sich diese Strukturen zu leisten?
00:07:11: Ja man muss immer noch sehen... Ich habe ja ganz am Anfang gesagt, dass die Migros regional genossen sind, den Migrobund Sie können auch verschiedene Male stürzen.
00:07:29: Und jedes Mal, wenn einer zu frech geworden ist, dann haben sie ihn entweder gestürzt und auf das Abstand geleistet und verabschiedet.
00:07:42: Ihr schreibt ja im Buch von bizantinischen Verhältnissen.
00:07:46: Das ist das, was ihr meint mit dem, dass es eine Art Verschwörungskultur herrscht und sich gegen die regionalen Leitungen durchsetzen kann?
00:07:58: Ja, es ist so.
00:07:58: In diesem Stand heute hat man Gremien, in denen die Regionalfürste drin sind.
00:08:06: Und diese Gremie bestimmt wiederum Werterchef der Migros.
00:08:10: Und der Chef der Migros sollte dann eigentlich die Unterdrahe in den Genossenschaften sagen, was durchgeht.
00:08:17: Wenn man sich das überlegt und versucht aufzuzeichnen für die Zeitung ... Das ist dermassen kompliziert wie es geht.
00:08:24: Man kann keine Online-Version machen, die wir begriffen können auf einem Handy.
00:08:29: Für diese Struktur und die Neuhingege kann man relativ simpel zeichnen.
00:08:34: Von daher muss etwas ändern
00:08:40: sein.
00:08:42: Ich zahle sie nicht ganz klar, aber ihr könnt das einigermassen einschätzen.
00:08:47: Wie viel Geld kann die Migros mit diesem Strukturumbau einsparen?
00:08:52: Es ist noch schwierig für uns sehr zu beurteilen.
00:08:56: Man sieht nicht in den einzelnen Genossenschaften was wie viele Leute arbeiten hier genau in der Verwaltung und wie viele Menschen sind da unten dran.
00:09:05: Was ich gemacht habe ... Versucht anzuschauen, was ist damals beim Gobi passiert?
00:09:12: Wie war es ungefähr?
00:09:15: Was haben die gesagt, dass sie gesparten haben?
00:09:17: Die sind etwa fünf, zwei in den Fünfzig Millionen gekommen.
00:09:20: Wenn wir jetzt das auf die grössere Migros rechnen ... Also die sind größer als der Gobi.
00:09:26: Damals kann man sich mit drei Hundert Millionen überlegen.
00:09:31: So ungefähr wird's sein.
00:09:33: Das ist nicht Wahnsinn!
00:09:35: Das ist pro Jahr und das sind nicht wahnsinnig viele auf den ganzen Umsatz von die Ente, denn es sind ja x-Milliarden.
00:09:43: Aber ich glaube, es ist ein Übergleich für diese Leute, die es trifft – wenn man das so ausrechnet, sind das dann wahrscheinlich zwei, drei tausend Menschen.
00:09:52: Es ist schon ausbar, die betroffen sind.
00:09:57: Also etwa zwei über dreitausend Stellen?
00:09:59: Würde ich jetzt sagen, sie haben aber allerdings wenn man schaut bei der Migros die haben ja letztes Jahr so viele Stellen abgebaut sogar mehr.
00:10:06: Das muss weg sein oder?
00:10:08: Also vielleicht ist da ein Teil sogar schon vorbei und dann wird es ein bisschen weniger sein unter Umständen.
00:10:15: Ja oder man kann einfach warten bis ein paar bänzeniert sind und die ganze Zeit.
00:10:19: Die ist ja angelegt auf ein paar Jahre.
00:10:21: das heisst die kann schon sein dass diese am Schluss nicht wahnsinnig viele Leute wirklich entlönt.
00:10:28: Was bedeutet jetzt der Zentralisierungsschritt für die Lieferanten, also für die Landwirte zum Beispiel?
00:10:35: Wo sie nicht mehr mit einer regionalen Genossenschaft verhandeln, sondern mit einem nationalen?
00:10:41: Also dort wo das noch regional ist und jetzt national wird.
00:10:45: Das weiss ich nicht über den Fall, aber an gewissen Orten natürlich schon.
00:10:50: D.h.,
00:10:50: die Käffsmache des Migros wird viel grösser.
00:10:55: Natürlich, dass Billinger einkaufen können.
00:10:57: Das heisst die Lieferanten werden zu merken.
00:11:04: Wie geht es jetzt weiter mit dem Entscheid?
00:11:07: Es war erst mal die Ankündigung.
00:11:10: Definitiv ist es erst, wenn Migros Genossen entscheiden.
00:11:15: Wenn wird das der Fall sein und was für Mehrheiten sind da nötig?
00:11:19: Also das wird anfangs ... Nächste Jahr wird das Programm kommen, das von wenn genau abstimmt.
00:11:24: Das wird bis Mittejahr, wenn es durch sein wird mit den Abstimmungen.
00:11:28: Ich nehme an, wir machen es alle zusammen gleichzeitig.
00:11:31: Sie brauchen ... Das sind relativ hohe Hüte.
00:11:34: Sie braucht ... von über zwanzig Prozent der Menschen, die Genossenschaften sind und überhaupt abstimmen.
00:11:41: Und dann noch zwei Drittel mehr davon.
00:11:44: Jetzt sind es glaube ich daran alles zu machen, mehr oder weniger... Um die Leute zu bringen, dass sie das erste Mal abstimmen und zweitens dann in die richtige Richtung.
00:11:54: Da wird es noch ein bisschen geschenklich sein.
00:11:57: Aber letztendlich gibt's fast keine Opposition mehr.
00:12:04: Was würde theoretisch passieren, wenn es doch runtergefallen wäre?
00:12:08: Wenn ich diese Zwei- Drittel-Mehrheit nicht erreicht würde...
00:12:13: Um diese Frage haben sie sich bis jetzt extrem umeinander gemogelt.
00:12:17: Sie haben irgendwie gesagt, dass sie noch einmal abstimmen würden und ich weiss doch nicht was, aber man kann auch nicht sieben Mal abstimmen und meinen, dass die Leute irgendwann zustimmen wollen, wenn es das nicht will.
00:12:27: Ich glaube ... Wenn es jetzt den Genossenschaf gibt, die nicht zustiebt, dann müssen sie an sich mindestens diejenigen, die das nicht wollen, hier anfangen und Plan B zu entwickeln.
00:12:40: Das bleibt ein regionaler Anbieter oder was auch immer, dass da eine Idee sein könnte.
00:12:46: Das weiss ich jetzt auch nicht.
00:12:47: Wir sind relativ schwierigen Alternativen zu entwicken aber wer weiss vielleicht kommt da etwas?
00:12:55: Also wenn dieser Plan alternativlos ist, würde ihr das so beurteilen, dass die Chancen recht gut stehen, dass dem Umbau zugestimmt wird?
00:13:06: Ja, stand jetzt schon.
00:13:09: Es sieht dann eben – und das weiss man nicht, oder?
00:13:11: Das gibt eine plötzliche Dynamik, in der irgendein Gruppe findet, nein, wir wollen das anders.
00:13:16: Wir haben einen Alternativvorschlag, das besser wäre.
00:13:19: Also es würde ich jetzt nicht einfach so ausschnüssen.
00:13:26: Vorher haben wir geschwätzt, dass die Migros die veralteten Strukturen lang aufrechterhalten konnten.
00:13:33: Weil sie regional viel Macht haben und weil sie auch die entsprechenden finanziellen Mittel dazu hatten.
00:13:40: Was hat sich da im Markt geändert?
00:13:43: Warum hat die Migro jetzt eine wirtschaftliche Schwierigkeit, die sie vor dreißig Jahren noch nicht
00:13:49: hatte?
00:13:50: Es gibt die Regionalgesellschaften in Zürich beispielsweise ... Das war einer der stärksten und vermögensten.
00:13:58: Immer eigentlich hat ihr das Geld verpulfert in Deutschland, die haben dort wahrscheinlich insgesamt fast ein Milliard verloren.
00:14:05: In den letzten paar Jahren wurden sie natürlich viel schwächer.
00:14:08: Dann gibt es die Migros Ares, die nicht ganz in diesem Ausmass haben, aber immer eine Ähnliches geleistet, wenn man das so will nennen ... Und haben deshalb massiv Vergläubigkeit verloren?
00:14:20: Was noch dazukommt, ist das gewisse... Also es gibt eine Konstellation jetzt, in der ein paar sowieso im Pensionen gehen in den nächsten paar Jahre.
00:14:30: In den Sechzehn sind sie.
00:14:31: Das heisst, die werden sowieso ersetzt werden und brauchen weniger neue Manager.
00:14:38: Dann haben sich auch die beiden Obersten des Migros Genossenschaftsbundes, also der Irminger und der Dietheil, wo die Supermarkt-Sellschaft leitet.
00:14:49: Beide gehen, es gibt noch mal zwei Jobs.
00:14:52: Das heisst das gibt in diesem Sinn für diejenigen, die hier unten dran sind, gibt es Chancen aufzusteigen?
00:14:59: Ich nehme an, dass hat damit gespielt.
00:15:01: Okay okay.
00:15:04: Jetzt vielleicht wenn wir es gerade von Mario Irminger haben also er hat ja den Umbau angestoßen ist er für die Fehler der Migros gemacht hat mitverantwortlich.
00:15:19: Was er nicht ist, ist nicht mitverantwortlich für die ganzen Expansionen, die es gegeben hat bei der Migroselber und den Untergesellschaften, die sich in den letzten Jahren als Fehlinvestition aus dem Gesetz herausstätten.
00:15:32: Er machte das Gegenteil ganz neu hinzu hier und verschärbeln könnte man sagen, dass der ganze M-Elektronik zum Beispiel Stutz über den Tisch ging ... Sie haben wirklich alles ausgerührt.
00:15:51: Da weiss man nicht so genau, wie sehr das so auch so schnell sein müssen.
00:15:59: Was wir nicht genau wissen ist, ob seine Strategie ... Neben dem, dass er alles zu tut hat, hat er eine Strategie entwickelt.
00:16:10: Wir müssen wieder billiger werden.
00:16:12: Sind es auch Worte mit gewissen Produkten?
00:16:15: Und ob das aufgegangen ist ... Das weiss man bis jetzt nicht!
00:16:18: Darum ist eigentlich so... Man wird die Irmungen gar nie richtig am operativen Geschäft messen können.
00:16:26: Für dieses schrägte ich zu wenig Lange.
00:16:28: Ich
00:16:33: finde es recht schade.
00:16:39: Ich verstehe
00:16:45: es nicht ganz, weil ich mir im Prinzip ... Er sagt jetzt, dass es wegen einer Sechzehnte gibt und wenn es dann abends umbauen könnte, sagen sie zu zweit.
00:16:56: Dann wäre er an sich gerade so jemandem im Amt bis die Umbau durchwährend.
00:17:01: Zum Beispiel bei den UBS haben wir das so gemacht.
00:17:04: Wir sagten, okay, das ist der, der das Ganze versteht.
00:17:07: Der macht die Umpau und in dieser Zeit bauen wir einen Nachfolger auf und nachher nehmen wir eine neue Führung, die quasi die Firma in Zukunft bringt.
00:17:18: Ihr hätt es geschworen, dass Werbe der Migros auch eine normale Weg war.
00:17:22: Warum das ein anderes ging?
00:17:24: Das weiss ich nicht!
00:17:27: Sie sagen, man will alles so.
00:17:30: Ich weiss, das Gegenteil kann ich nicht beweisen.
00:17:33: Das plausibel scheint mir die offiziellen Klärung allerdings auch
00:17:38: nicht.
00:17:39: Sie haben keine Nachfolger aufgebaut.
00:17:42: Es ist so weit, dass ich beurteile noch nicht ganz klar, wer da folgen wird und was für eine Person das sein müsste, die in den Fussstapfen des Herr Erminger tritt?
00:17:54: Das sind zwei Sachen.
00:17:57: Für Längenfristung braucht es sicher einen, der diese Leute wieder hinter sich bringt und die Migrobegeisterung auch bei Konsumenten herkriegt.
00:18:08: Das sehe ich jetzt im Moment auch nicht genau, wer unter den Ämtern in der Migros das sein soll.
00:18:16: In Vordergrund spielt sich niemand.
00:18:18: Es gibt ein paar, die man nennt und man weiss zu Recht, wie die dann so richtig einen, wo man sagt, er ist es, hat man nicht.
00:18:26: Und das zweite ist etwas schwierig, was mit dem, was ich vorhin gemeinte.
00:18:30: Die ersten zwei oder drei Jahre wird einem relativ viel auffahren.
00:18:34: müssen wir ... Drei stecken ein optimales neues Gebilde herzustellen.
00:18:38: Das ist wie eine andere Art von Managern, die es da braucht.
00:18:44: Und für das werden Erminger sicher richtig sein eigentlich.
00:18:47: Darum ist schon, dass der geht.
00:18:50: Wunderbar!
00:18:52: Direkt vorher gesagt, dass der Umbau erst mit dem Krieg noch nicht gewonnen ist.
00:18:57: Das sind jetzt erst mal die richtigen Voraussetzungen.
00:19:01: Was braucht es?
00:19:02: Dass das Migros auch in zwanzig Jahren noch existiert?
00:19:05: Dass wir auch in den Zwanzig-Jahren noch Goppe und Migrokind haben hier in der Schweiz?
00:19:11: Ja ich glaube genau das mit den Migrocinds.
00:19:13: Das ist wahrscheinlich ein Problem, das im Moment hat, dass sie nämlich nicht mehr ankommen.
00:19:18: Die jüngeren Leute können das eigentlich alles einkaufen.
00:19:22: Also die Begeisterung für eine Migros, für eine Idee gibt es nichts.
00:19:25: Das müsste sie wieder kreieren glaube ich weil ... Sie haben ja einen Nachteil wenn es kein Alkohol könnte kaufen.
00:19:30: Das ist schon ein bisschen ein Nachteile was es gibt.
00:19:32: Wenn man es zum Teil ausgerichtet mit den Tenderen die es noch dazu setzt und so aber trotzdem... Es ist etwas wo schwierig ist.
00:19:41: Ich glaube das ist das.
00:19:42: Man hat ja heutzutage nicht mehr das Gefühl man weiss eigentlich für was Der Migros steht.
00:19:48: Und das müssen wir hier kommen, glaube ich.
00:19:52: Wunderbar!
00:19:54: Dann hoffen wir auch, dass der Migro sich künftig an diesen Ratschlägen wird halten und diese Markenbindung wieder gewerkstelligen kann, sodass wir auch künftig noch entscheiden können, ob es Gopo oder Migros ist, um einkaufen zu können.
00:20:11: Das wäre es schon gewesen von unserem Interview.
00:20:14: Ihr findet uns wie immer in den sozialen Medien auf YouTube, auf nebelspalt.ch.
00:20:20: und Herr Ruttishauser, wo ist der einfachste Ort für euch zu erreichen?
00:20:25: Für eure Texte und v.a.
00:20:28: fürs Buchholfen?
00:20:29: Das ist bei der Soutizzeitung.
00:20:33: Wir schicken mir das Mail auf www.artur.ruttishauserezontagszeiten.ch.
00:20:39: Vielen Dank!
00:20:40: Und das Buch?
00:20:42: Das Buch kann man mir bestellen.
00:20:44: Wunderbar!
00:20:45: Perfekt,
00:20:48: vielen herzlichen Dank für die interessanten Inputs und noch schönen Tag
00:21:06: weiterhin.
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