Chaoten-Demo, Gewalt gegen Polizei, Gutachter-Krieg, Kopftuch und Tagi, Friedensnobelpreis
Shownotes
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Die Partner der heutigen Sendung:
- Kriegsmaterialgesetz – Ja zu einer pragmatischen Anpassung: Link
Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:
Revolution mit Joint und offener Küche: Link
Wie ein vom EDA bestelltes Gutachten die Kritiker beruhigen soll: Link
Linke Tagi-Leser mögen keine Kopftücher und der Friedensnobelpreis hat fertig: Link
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00:00:04: Das ist Bern Eifach.
00:00:04: Jeden Tag die richtige Dosis Politik von Nebel Spalter, kritisch und unabhängig.
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00:00:24: Willkommen zum Berneifach vom zwölften Oktober, es ist Montag.
00:00:29: Mit mir in der Sendung ist Michel Binzwanger.
00:00:32: Hoi, Michel!
00:00:35: Ja, du warst gestern an dieser unbewilligten Demo in Bern.
00:00:39: Ein hart Jubiläumsdemo, weil genau vor einem Jahr ein anderer mit acht Tausend Leuten zu riesigen Ausschreitungen auf einer Verwüstung der Stadt Bern geführt hat.
00:00:50: Das konnte man im Vorfeld auch erwarten können.
00:00:53: Jetzt ist nicht einmal so viel passiert.
00:00:56: Was ist da genau gelaufen und warum ist es nicht wieder ausgeartet?
00:01:01: Ja, wir sind hier ... vor Ort war.
00:01:04: Und das ist natürlich auch ein bisschen Gedanken gemacht und eine persönliche Sicherheit, weil wir haben ja schon erfahren, ich bin hier alle schon an einer Demo irgendwie erkannt und angegriffen worden.
00:01:16: Jetzt ist aber das Glück oder das Pech für die Demonstranten gewesen.
00:01:19: Die haben einen taktischen Fehler gemacht.
00:01:21: Sie haben sich eben nicht in der Stadt versammelt, sondern im Rosengarten.
00:01:25: Das ist so ein kleines Perkchen.
00:01:27: Wunderschön!
00:01:28: Der Altstadt wunderschönt genau.
00:01:30: Und dass ist aber außerhalb von den Alten... Man kommt dort nur über Brücken zu suchen in die Stadt.
00:01:37: Die Idee des Demonstrantes war, dass man das dezentral organisieren kann und dass der zentrale Grüppli in diese Stadt rennen sollte.
00:01:46: Das hat aber nicht funktioniert.
00:01:48: Es war wirklich noch lustig am Anfang, als man sich so besammelt hat.
00:01:51: Da waren dann pro-Palestinankopfdücher sehr junge Leute aus dem Wälschland.
00:01:59: Mit den Touristen haben wir gar nicht gewusst, was hier los ist.
00:02:03: Es war die ganze Sache über einen Demotyker organisiert und dort sind immer Anweisungen gekommen, was wir jetzt machen sollen.
00:02:10: Aber es hat sich gezeigt, dass das nicht so gut funktioniert, wenn es keine Anführer dabei hat oder man diese Leute wirklich führen muss, wenn man offenbar ... Die will zusammenhalten und so ist die Demonstration lustlos vor sich an den Plätschern.
00:02:25: Seitdem haben wir wieder Anwesungen gekommen, alle in der Innenstadt zu rennen.
00:02:29: Aber das hat nicht funktioniert.
00:02:31: Es gab offenbar ein paar Leute, die tatsächlich in die Innenstadt geschaffen haben.
00:02:35: Das hat man am Oben auch noch gesehen.
00:02:37: Die Böden waren mit Kreiden vollgeschrieben, aber die Graffiti gibt es immer.
00:02:45: Vor allem war das ein Gelegenheit, diese Szene zu studieren.
00:02:50: Es war wirklich lustig.
00:02:51: Man hatte nicht nur Free Palestine, sondern auch free Sudan und free Kongo.
00:02:56: Dann gab es kommunistische Fahnen.
00:02:59: Man hat hier Kinder-Spielzeuge an Boden geleitet, wahrscheinlich um sie zu symbolisieren.
00:03:04: Kinder aus Palästina ... Es war lustig, einmal zu käusen und jetzt alle rennen.
00:03:10: Dann ist ein Teil voren losgerrennt.
00:03:13: Aber die Kommunisten hinten haben sich nicht lassen stressen.
00:03:16: Sie sind gemütlich weitergelaufen mit ihr Kommunister-Fahnen.
00:03:20: Am Schluss, weil man es in der Stadt nicht geschafft hat, versammelt sich dann alle, wie man das gewöhnt ist bei der Reizschule.
00:03:26: Für mich war das Fazit, wenn die Polizei ... Wenn man hier wirklich sagt, das will man nicht.
00:03:32: Das Gleiche passiert wie letztes Jahr.
00:03:34: Dann ist es also durchaus möglich.
00:03:36: Sie waren wirklich präsent vor Ort und im Bahnhof.
00:03:38: Sie wurden kontrolliert.
00:03:40: Und dann hat man die richtige Taktik gewählt.
00:03:42: Nämlich die Stadt abzuspäden einfach für diese Orte oder wo offenbar ... Ja, haben sie gesagt im Vorfeld eigentlich, sie wollen reichen von dem, was vorletztes Jahr passiert ist?
00:03:52: So ist aber ganz eine friedliche Suntung geblieben!
00:03:55: Jetzt gehört mir immer wieder bei so Demos.
00:03:57: Es ging ums Demonstrationsrecht, das wichtigste Grundrecht usw.
00:04:01: Ihr habt auch noch die demokratischen Juristen-Innen getroffen und sagen, wir sind nur am Beobachten wegen des Grundrechts auf Demonstrationen.
00:04:13: Aber es gibt kein Grundrecht zu verandalieren?
00:04:15: Was hat man gestern demonstrieren können?
00:04:17: oder ist das unterbunden
00:04:18: worden?
00:04:19: Nein, das habe ich besonders gefreut.
00:04:23: Freie Meinung ist wichtig, die Demonstrationsrecht ist wichtig.
00:04:26: Aber man muss natürlich immer Kosten nutzen abwägen bzw.
00:04:31: wenn man es mit einer Klientel zu tun hat, in der man aus Erfahrung weiss, die Wähe randalieren, Sprechen oder alles zerstören kann, dann kann man auf das so reagieren, dass man das Grundrecht immer noch zulässt aber wirklich taktisch so reagiert z.B.
00:04:49: die Innenstadt in Bern schützt, dass man diese Leute eng begleitet wurde.
00:04:53: Das ist immerhin.
00:04:54: Immer wieder haben sie sich versammelt und die Polizei hat alle Zugänge quasi abgesperrt ausser einer.
00:05:00: Und so konnten sie dann diese Ström-Ausung erleiten können.
00:05:03: Für mich war das ein gutes Zeichen.
00:05:06: Es ist möglich, solche Demonstrationen zu veranstalten bzw.
00:05:09: zu begleiten.
00:05:11: dass es eben nicht zu dieser Randale kommt.
00:05:13: Eine Rolle hat sicher auch noch gespielt, die etablierten Parteien darauf verzichtet haben sich hier auch dazu aufzurufen.
00:05:22: Es waren tatsächlich wirklich nur diese Jungparteien und da hat man schon gesehen sie können viel weniger mobilisieren und offenbar kann sie sich aber auch nicht so gut organisieren.
00:05:32: Jetzt hört man auf linker Seite immer wieder und auch in einem Interview hat das auch der Extremismus-Experten Dirk Weyer dir gesagt.
00:05:38: Ja, wir müssen halt so Ausschreitungen im Zusammenhang sehen von den Polizeipräsenten oder?
00:05:44: Also sozusagen wie die Polizeipräsenz mich dann eben sei wesentlich dafür verantwortlich dass es zu ausschreiten kommt.
00:05:52: Das war schon gestern genau das Gegenteil, diese Thesis ist eigentlich wieder leid.
00:05:55: Ganz genau.
00:05:56: Und die Käse werde ich sowieso anzweifeln, wenn man diese Videos anschaut z.B.
00:06:00: von dem, was letztes Jahr passiert ist.
00:06:03: Da sieht man, wie die Demonstranten mit allem Mögliche auf die Polizei losgehen.
00:06:08: Das ist auch gefährlich und die Polizei wird dann den Wurfgeschoss ab.
00:06:13: Auf einem Video z.B.
00:06:15: hört man dann jemanden, der das Filme sagt, hier siehst du die Polizei gewalt in Aktion.
00:06:19: Dabei ist es nicht die Polizei, die auf Demonstranten losgeht sondern wenn es eskaliert muss die Polizei eingreifen.
00:06:26: Hier war jetzt gestern alles schönes Beispiel, weil die Polizei wirklich sehr präsent war.
00:06:31: auch im marzialischen Uniformer, den ich anhatte.
00:06:35: Die haben ja richtig viel Rüstung an und drennen geht das Pistole also Waffen in der Hand.
00:06:44: Ich hoffe, diese Demonstranten haben sich nicht dazu provoziert gefühlt.
00:06:48: Sie müssen ausarten.
00:06:50: Ich finde sie haben es auch gut gemacht, die Polizei.
00:06:51: Sie war schon am Anfang der Präsenz.
00:06:53: Nachher, als wir alle hier versammelt haben in diesem Rosengarten, haben sie sich zurückgezogen.
00:06:58: Sie waren nicht immer da, aber nicht immer so sichtbar, dass man sich vielleicht als Demonstrat provozierte fühlen musste.
00:07:09: In Frankreich laufen die Proteste weiter und sind ein vielfaches Gewalttätiger.
00:07:15: Was führst du zurück?
00:07:17: Ich meine, sie sind mir in der Schweiz irgendwie harmloser als Franzosen oder so.
00:07:23: Weil es ist ja auch sowohl in Frankreich wie in der Schweizer.
00:07:27: Sie waren bestmöglich eine Palästina-Demo.
00:07:29: Sie hatten nichts mehr zu tun mit Bildung.
00:07:34: Ja, das frage ich mich auch.
00:07:35: Einerseits ist es tatsächlich so, dass natürlich Verhältnisse in der Schweiz im Vergleich zum angrenzenden Ausland in vielen Hinsichten weniger prekär sind.
00:07:44: Also was das Bildungssystem anbelangt aber auch irgendwie mehr die emigrantischen Milieu, die sich viel besser integriert.
00:07:50: Da gibt's auch nicht so Subkulturen wie das in Deutschland und im Frankreich der Fall ist.
00:07:55: eben dann auch das Bildungssystem denke ich ist funktioniert Einigermaßen gut.
00:08:01: Ich habe mir das auch überlegt im Vorfeld, ob es den Grund kann sein.
00:08:04: Wir haben gehört, dass die Walliser Polizei unterbundet hat, dass sie hier Demonstrationsaufrufe umschicken.
00:08:14: Und gestern bin ich jetzt auch erstaunt.
00:08:17: Es war überhaupt nicht die Wut, die man manchmal spürte bei den Palästina-Demos.
00:08:24: Ich hatte eher das Gefühl.
00:08:25: Man ist ein bisschen orientierungslos und ich habe mich gefragt, leidt es daran, dass kein Anführer oben ist?
00:08:32: Also muss es wirklich einen E-Piecher haben ... Eine Organisation, und dann werden das auch immer ist.
00:08:37: Wo das wirklich all so vorbereitet, dass es eskaliert.
00:08:40: Aber ich würde nicht sagen, das ist nicht möglich in der Schweiz, weil wir gestern Abend einen Vorfall in Zürich hatten.
00:08:47: Genau!
00:08:47: Und zwar auf dem Hartplatz.
00:08:49: Das ist schon ziemlich verrückt, was da ging ... Ja, man ist sich nicht sicher mehr zu fühlen.
00:08:55: Es könnte mit Fussball zu tun gehen.
00:08:57: Der Blick schreibt aber, dass es nicht klar sei.
00:09:00: Aber vorgefallen ist eigentlich, dass man wirklich ein Polizeiauto abgefackelt hat.
00:09:04: Das ist eine andere Leihgabe als das, was du beobachtet hast in Bern?
00:09:08: Das ist ganz verrückt ja!
00:09:10: Also ich war ja in meiner Zeit genug illegalen Partys selber.
00:09:14: Ich weiss, wie das ablauft.
00:09:15: Offenbar haben sie dort auf dem Haarplatz eine illegale Party veranstaltet und es war noch Fussball.
00:09:20: Die Polizei war ein wenig absorbiert mit den Fussballspielen, aber die es dann offenbar Lärmklagen gegeben hat und Streifen vorgefahren ist, wurden sie also massiv angegriffen.
00:09:32: Mit den richtigen Pflastersteinen.
00:09:35: offenbar haben alle Depots von Feuerwerkskörpern angelegt.
00:09:40: Sie hat sich vorbereitet, schoss die Polizei auf Kopfhöhe.
00:09:47: Dann haben sie ein Polizeifahrzeug mit Feuerwerk geschossen und das ist dann ausbrennt.
00:09:54: Das ist natürlich eine andere Qualität.
00:09:59: Es ist ein Gewaltbereitsmilieu, das darauf anlegt, die Konfrontation mit der Polizei zu suchen.
00:10:06: Der Anlass ist etwas egal.
00:10:09: Das kann im Rahmen eines Fußballspiels sein oder einer Demonstration sein.
00:10:13: Oder es kann auch im Rahmen einer Party sein.
00:10:16: Die Hauptsache, dass man über die Polizei schimpft, war auch an dieser Demo in Bam.
00:10:21: Dullmond testet eine Police.
00:10:23: Das ist eine Schlachtröfe und die Polizei muss hier einfach mehr haben ... als Repräsentant des Staates, der das Klientel ablehnt.
00:10:34: Und ich denke nicht gerade an die Partygänger zum Beispiel.
00:10:37: Die Polizei ist ja nicht von selbst gekommen.
00:10:41: Anwanderer bei Schwertheit.
00:10:42: Ich hatte vermutlich auch nicht zu froh, dass es nachher zu einer Straßenschlacht kam und eine Stunde dauerte.
00:10:48: Sie hat die dutzenden Containern anzünden und sich diese Straßenschlachten geliefert hat.
00:10:55: Da fragt man sich schon, was eigentlich der Inhalt dahinter ist, das diese Leute machen können?
00:11:02: Wie gesagt, ich vermute, dass das einfach Jugendliche sei, der sich beweisen will oder gegen ... gegen Staat antreten, die sich wahrscheinlich wünschen würden, dass es etwas mehr Repression gibt und sie auch ein Grund hätten das zu machen.
00:11:15: Aber wir sind ja wirklich im sehr liberalen Land ... Das habe ich jetzt auch gestern wieder gesehen an dieser Demo, wie sich die Polizei zurückhaltet hat, wie sie wirklich versucht hat irgendwie diese Demo stattfinden zu lassen und einfach sich bereit gehalten hat falls es ausartet.
00:11:30: also das ist nicht eine Art von Staatsgewalt wo man Revolution dagegen machen muss.
00:11:35: Ja,
00:11:35: also ein Stadtvindelo von einer unbewilligten Demo muss man noch betonen oder ich meine das finde ich noch verrückt.
00:11:41: Das gibt es wahrscheinlich in Frankreich nicht.
00:11:44: Gut jetzt müssen wir darauf aufmerksam machen auf den Werbepartner dieser Woche.
00:11:49: Das ist die Kommitte.
00:11:50: ja zum Kriegsmaterialgesetz.
00:11:52: für eine sichere Schweiz brauchen wir eine pragmatische Anpassung vom Kriegsmaterialgesetz.
00:11:56: Das sagt der SVP-Nationalrat Michael Götten jetzt im Spot wo er jetzt gehört Kriegische Realität, leider auch in Europa.
00:12:07: Die Schweiz muss schauen, dass sie sich verteidigen kann.
00:12:10: Dann kann sie nur mit einer eigenen Rüstungsindustrie.
00:12:14: DSVP, FDP,
00:12:16: Mitte,
00:12:17: GLP, Doofiziersgesellschaften, Militia von Bern und der Bundesrepublik sind darum für eine Anpassung vom Kriegsmaterialgesetz, die unsere Verteidigungsfähigkeit sicherstellt.
00:12:28: Moderne Sicherheit braucht moderne Gesetze.
00:12:31: Wenn du auch für eine sichere Schweiz bist Dann stimmt auch du ein Jahr zu einer Anpassung vom Kriegsmaterialgesetz am neunzwanzigsten November.
00:12:41: Ja, wir gehen in die nationale Politik.
00:12:44: Wir verfolgen immer noch, was genau läuft bei diesen Rahmenverträgen.
00:12:48: beim Nebelspalter ist es etwas mein Hobby geworden und es gibt Leute, die sagen Dominic Du Spinst macht schon nichts mehr anders.
00:12:53: aber manchmal muss man ein bisschen in den Detail gehen.
00:12:55: und jetzt habe ich wirklich einen Skutachten rausgeribelt von Michael Hahn und das erlaubt ein wenig einen Einblick.
00:13:02: Das ist ein bisschen Maschinenraum vom EDA.
00:13:06: Es ist lustig, wenn man einen früherigen Gutdachten hat und schon gehört hat wie er spricht.
00:13:11: Und es zeigt oder wie das EDA funktioniert.
00:13:14: Das erste Gutdachter von Herr Ziegler von Losan hat gesagt ja die Ausgleichsmassnahmen sind eigentlich Sanktionen.
00:13:20: Da geht's wirklich um einen Puss weil er Vertragende eingehalten hat.
00:13:24: Und dann hat man sie auch später... Ein zweites Gutachter lassen machen, das alles ein bisschen weniger schlimm sieht.
00:13:32: Es gibt Entwarnungen und es ist nicht so schlimm.
00:13:35: Gleichzeitig schauen wir es genau an wie der Gutachtern.
00:13:39: der Zweite ganz viel eine engere Fragestelligkeit, sodass ja nichts anders rauskommt als das, was er erwartet hat.
00:13:48: Das Ganze kostete übrigens über den siebenunddreißigtausend fünfhundert Franken.
00:13:54: Dann nur theoretisch schauen, was das für Demokratie bedeutet.
00:14:00: In der Theorie ist alles normal und man schaut gar nicht genau, wo dann das Recht wie angewendet wird in diesem Gutachten.
00:14:07: Man geht nach Terraner und schickt die Parlamentarierinnen und Parlamentariern an.
00:14:11: Das andere Gutachten wurde nie veröffentlicht bis es den Nebelspalter vor drei Wochen ausgerabt hat.
00:14:18: Es zeigt ein bisschen ... Wir haben Beeländer bei diesem Geschäft.
00:14:22: Wie man hier mit Haken und Ösen und Juristereien schon keine aktive Wissenschaft hat, wie man einfach das so zweck schustert und nachher dann nur eine Scheinwerferlicht stellt und das andere möglichst hindern tut, um irgendwie Leute von etwas überzeugen oder auch dafür zu sorgen, dass keine kritische Fragen gestellt werden.
00:14:39: Ja, das hat ja dann oft so ein bisschen der Nimbus.
00:14:42: Ich kenne jetzt einfach die Gutachterei vor allem aus der Strafjustiz oder auch bei den Käse.
00:14:48: So immer wenn man irgendjemand einen Punkt machen will bestellt mir eine Gutachtung und natürlich ist der Auftraggeber ... oft interessiert daran, dass es in die eine oder andere Richtungsresultate rauskommt.
00:15:01: Und die Gutachter, die das schreiben, wissen, dass sie den Regeln auch und Lieferenden entsprechen.
00:15:07: Jetzt war es in diesem Fall offenbar nicht so.
00:15:10: Aber eben ist schon immer der gleiche Mechanismus.
00:15:13: Man sagt man hat ein Gutachten, weil irgendwie ... Wenn man die wenigsten Gute achten will oder kann lesen, tut man dann gerade auch noch die Keypoints ausnehmen.
00:15:22: Man muss darüber nachdenken und verkaufen das allgrat so.
00:15:27: Das kostet ja immer entsprechend.
00:15:30: Und selten bis nie wird genau geguckt, was diese Guteachter eigentlich machen, welche Methodik sie anwenden, wie es auswertig ist, wie sie vorgegangen sind.
00:15:39: Das interessiert keinen mehr, sondern man möchte einfach ... wie die Wissenschaft im Rücken hat und sagen, es ist ein Gutdachter.
00:15:48: Das ist schon wissenschaftlich bewiesen.
00:15:50: Dabei muss man bei jeder Studie oder bei jedem Gutachten mittlerweile wirklich fragen, was dahinter ist genau untersucht worden?
00:15:59: Was sind die Samplegröße, die man genommen hat?
00:16:01: Was ist die Methodik?
00:16:03: Und so weiter und sofort, sonst kann einem irgendetwas unterkubelt werden.
00:16:08: Offenbar haben wir jetzt hier ... Wasserdicht, den Gutachter geholt und dann aber wirklich genau das Resultat liefert, was man gerne hat.
00:16:22: gut darauf achtet, was der Auftraggeber dem will.
00:16:26: Das Wort zeigt ja bereits alles.
00:16:28: Jetzt müssen wir noch zu zwei anderen Geschichten machen, die von dir kommen.
00:16:31: Du hast in deinem Radar ... Das ist einfach herzig oder wie Dagi nimmt sich ein grosser Thema vom Kopf durch und diese armen Journalisten sind doch schwierig.
00:16:45: Sie wissen, das ist ein Thema, das immer mehr kann tun aktuell wird.
00:16:49: aber sie können es dann gleich nicht Einfach so beschreiben, sondern es kommt im Schluss eine verklemte Geschichte aus.
00:16:56: Ja also das ist schon ... Der Dagi ist ja hier im Zwiespalt, oder?
00:17:01: Weil der Dagi bekannterweise SP nicht.
00:17:04: Er kann also sehr nahe an den SP ran.
00:17:06: Aber die SP hat sich jetzt leiden gott und seit den letzten fünfzehn Jahren stark nach links bewegt.
00:17:11: Das sieht man gerade an der Haltung zum Kopftuch, das aus dem Jahr zwei tausendundnein von der SP noch abgelehnt wurde, weil man gesagt hat, es sei sexistisch und frauenfeindlich.
00:17:19: Mittlerweile ist dies eine SVP-Position und die SP findet es kopfdurch eigentlich gut.
00:17:26: Jetzt hat der Tag versucht, eine Auslegeordnung zu machen.
00:17:29: Ich bin gar nicht sicher, ob sie das absichtlich gemacht haben.
00:17:32: Aber es ist natürlich so, dass man dann Vera Tselitsch sieht.
00:17:36: Das ist schon die SB Gemeindrödin mit dem Kopf durch Auftritt und türkische Wurzeln hat.
00:17:42: Man sagt ihr auch nach, es sei sehr eng mit Erdogan-Positionen oder Organisationen.
00:17:51: Sie ist natürlich jetzt das Poster Girl und sie führt auf eine Art nicht direkt, aber durch die Textur.
00:17:57: Es wird eigentlich immer wieder so etwas von ihr gespiegelt was die verschiedenen Politikerinnen und Politiker von diesem Kopf durchhalten.
00:18:03: Und es gibt natürlich schon einen Art und Beine vor.
00:18:09: Fragen, ob der Tag das absichtlich macht oder nicht?
00:18:13: Oder ob er sich immer noch fragt, wie er sich in dieser Kopftuchfrage tatsächlich verhalten soll und wo er sich positionieren will.
00:18:22: Aber ich glaube, es ist noch nicht passiert, dass man einen Entscheid darauf hat.
00:18:27: Interessant sind, dass die Kommentare relativ eindeutig sind.
00:18:31: Sehr kritisch gegenüber dem Kopf durch.
00:18:34: Es wird auch gesagt ... Er hat eine seitliche Funktion, einen Hitschab und ein sexualisiertes Frauen- und Meidlichkörper.
00:18:42: Über andere haben offenbar geschrieben oder hören auf das nur zu sagen, es sei nicht Stuckstoffe.
00:18:50: Das ist noch interessant.
00:18:51: Ich glaube im Fall wirklich, der SP hat sich darauf errennt.
00:18:54: Natürlich gewinnt sie.
00:18:57: Sie gewinnt irgendwelche Leute, die vielleicht selber Moslem sind oder so als potenzielle Wähler schichten.
00:19:03: Aber auf der anderen Seite, also den normalen bodenständigen SP-Wählern oder durchaus auch vielleicht Gemeinsparlementarier oder so ... Man kann das doch nicht gut finden!
00:19:18: Da zerreißt durch diese Partei früher oder später.
00:19:20: Ja, ich habe das ähnlich gelesen wie du.
00:19:22: Ich freue mich immer, wenn die Tagin-Lässer sich bürgerlicher als Blatt zeigen.
00:19:30: Hier sieht man doch, dass sie Menschen, die normal dicken und ihre Senf dazu geben.
00:19:37: Und ich kann den Eindruck... Das hat die ganze Bewegung der SB nach links.
00:19:42: Und jetzt auch den Schulterschluss, das in vielen Linken Partei mit dem Island passiert.
00:19:47: Also nicht nur in der Schweiz, sondern vor allem in Deutschland und in Frankreich sieht man das sehr deutlich... Und ich glaube langsam wird es auch in der Schweiz erkannt, dass die ESP mit ihrer Position zum Kopftuch unter anderem etwas Ähnliches probiert.
00:20:01: Also dass sich diese wirklich sehr weit links positionieren will, weil sie auf die Wählerklientel schilen, eben das migrantische Milieu und sie als Gefühl wenn sie hier eben pro Kopfturchposition und sehr linke Positionen vertreten, dass sie da Chancen haben.
00:20:17: Ich bezweifle das!
00:20:18: Es hat sich eben auch z.B.
00:20:19: gestern an der Demonstration zeigt, etabliert die linken Personen.
00:20:27: auch ihre Kritik ausgesprochen haben, auf diese Art wie hier demonstriert wird.
00:20:31: Auf die Parole, die an diesen Demos eben geschwungen werden, die zum Teil wirklich sehr antisemitisch sind und da gibt es glaube ich sehr viele Leute bei der SP und zum Teil auch bei den Grünen dort ein wenig weniger, die mit diesem zunehmend Mühe haben.
00:20:46: Und ich glaube das wird sich... Also es ist natürlich auch eine Art Generationskonflikte.
00:20:50: aber ich glaube in Zukunft wird sich die SP die Frage zurnehmend stellen ob das strategisch wirklich so gescheitisch war Zumal in der Schweiz jetzt.
00:20:59: Man kann gespannt sein, oder?
00:21:00: Bei den nächsten, bei diesen genüssischen Wahlen, weiss ich, ob auf Leisten von der SP irgendwie eine Gämpfwarte oder auch Basel-Zürich
00:21:09: z.B.,
00:21:09: ein Fritz Schellig auftaucht auf dieser Liste.
00:21:14: Das ist ja dann ... Das ist ein Zeichen, dass man auf diesem Weg noch weitergehen will.
00:21:19: Noch mehr in dem islamophaschistischen Linksextremen-Teich, wo du fischst oder ob man das Gefühl hat, nein es sei vielleicht zu weit gegangen.
00:21:29: Das werden wir sicher weiterhin genau beobachten!
00:21:33: Ja, es gibt hier aber auch noch etwas.
00:21:35: Letztes schnell.
00:21:36: Es gibt auch einen relativ klaren Rösti-Graben.
00:21:39: Hier sind natürlich die Wälsche schon näher an Frankreich und da gibt's auch viele mehr solche Positionen.
00:21:45: Die sind auch viel radikaler und sie nähern sich also SP-Watt und Gämpfe und so weiter.
00:21:54: Jetzt in der Richtung La France Insoumise unterwegs.
00:21:57: Eben dieser linksextremen französischen Partei, die hier mit Islamismus das Schulterschluss macht?
00:22:05: Ja so im Grundsatz den selten Gewehrmord ist es ein bisschen fein vom Herrn Mélenchon, Chef von La France insoumises allerdings vor und ich habe mit ihm über das geredet bevor diese Islamo-Goschistgeschichte wirklich virulent geworden ist.
00:22:18: Ich muss ihn wieder mal fragen ob er immer noch gut findet.
00:22:21: oder wie man sagt ja vielleicht Vielleicht geht das ein bisschen zu weit.
00:22:25: Ein guter Stichwort ist, glaube ich auch als Nobelpreis-Komitee.
00:22:28: Das wird immer absurder.
00:22:30: Ich meine den Friedensno-Weltpreis, wo ich irgendwie so jugendlich bin.
00:22:34: Vielleicht hätte mich damals noch mehr bewegt.
00:22:36: Frieden und der FriedensNo-Weldpreis ... Also der Preis für irgendjemandem, die sich für den Frieden einsetzt, ist doch etwas Tolles!
00:22:42: Jetzt hat eine Dame bekommen, Navi Pillai... Sie war im Internationalen Strafgerichtshof Richterin, UNO Hochkommissar und für Menschenrecht.
00:22:52: Ein UNO Untersuchungskommission hat sie geleitet, die Israel Völkermord in Gaza vorgeworfen hat.
00:22:58: Obwohl ja juristisch – also eigentlich nicht halbbar ist der Brux für Genoziid wirklich ein Regierungsbeschluss.
00:23:04: Wir rötten jetzt diese Ausrottung.
00:23:07: Es gibt weder den Beschluss noch die tatsächliche Ausrotte.
00:23:10: Es ist absurd, was diese Damen sonst alles rauszulassen haben und du hast es ein bisschen zusammentragen.
00:23:15: Das
00:23:16: war's.
00:23:16: Ja, genau.
00:23:17: Sie ist ja schon im Jahr zwölf zum ersten Mal aufgefallen.
00:23:21: Hier ist ein Mohammed-kritischen Film in Belgien, glaube ich, erschienen, der Mohammed dargestellt hat und kritisch war.
00:23:28: Er gab einen riesigen Aufstand von Moslems mit diesem Land.
00:23:32: Und sie verteidigte nicht die Meinungsfreiheit, dass es in einem westlichen Land möglich sein sollte, sondern sie kritisierte den Film und sagte, das sei halt absichtlich provokativ.
00:23:44: Das Gleiche ... Sie sagte dann auch über Charlie Hebdo, die satirische Satire in der Zeit schrift.
00:23:51: Als sie später zu diesem Massaker kamen, haben nämlich damals auch andere Mohammed-Karikaturen veröffentlicht.
00:24:00: wegen dem, weil sie gesagt haben, dass es möglich sein muss und auch dort ist die Kritik gekommen, dass das absichtlich bösartig und provokativ sei.
00:24:13: Das ist schon einer der Grundwerte des Westens.
00:24:17: Dass das möglich sein muss, dass man ... All Gottesläschende betreibt, das wird gerade im Kulturmilieu sehr gerne angewendet aufs Christentum.
00:24:27: Dann ist nichts heilig und das akzeptiert man hier im Westen hingegen, wenn es um Islam geht, grosse Katastrophen.
00:24:34: Und wenn man das natürlich unterminiert in dem, dass man sagt, das sei absichtlich provokativ und bösartig, dann ist das eigentlich auch ein Wutum, das gegen Westergerichte ist.
00:24:46: Das ist ganz klar der Fall.
00:24:48: Und ich finde wirklich, in den letzten zwölf Monaten gab es andere Frauenkandidaten.
00:24:53: Ich denke an die Frauen im Iran, wo man zum Beispiel auszeichnen konnte.
00:24:59: Da kam mir jetzt gerade so eine spontane Sinn.
00:25:01: Sicher auch noch in einer anderen Welt, gegen die hat man Leute gefunden.
00:25:04: Aber jetzt kommt ein Friedensweltpreis für Israel-Kritik.
00:25:08: Das finde ich schon gerückt und das wird auch folgen haben!
00:25:11: Es legitimiert nochmal diese Leute, die einfach ihrem Leben offensichtlich nichts mehr ... Es
00:25:18: ist einfach frustrierend, wenn so ein Preis, das ja wirklich prästisch strechtig ist und es darauf ausgerichtet sei, dass Leute, die für einen Frieden etwas machen, ausgezeichnet werden.
00:25:30: Wenn so ein Preis an jemandem geht ... Wo sich ausgerechnet der Naostkonflikt, Auswahl und Partei für die eine oder andere Seite bezieht.
00:25:40: Sie hat jetzt gegen Israel-Partei ergriffen und sagt es ist nicht genug Zeit.
00:25:48: Das soll vor dem Gericht gestellt werden und sie stellt gegen Israel schon lange ein.
00:25:56: Und das mir jetzt ausgerechnet zu jemandem ausgezeichnet, finde ich schade.
00:26:01: Das ist auch eine Art, wie man mit so einem Preis dann schon sämtlich Politik macht.
00:26:05: oder wie man eben sagt, wir sind gegen Israel oder aus meiner Sicht auch gegen Westen und das finde ich ja ... Das ist einfach schade!
00:26:15: Es gab alle Stimmen, die gesagt haben, dass man es hat.
00:26:18: Also, man sollte das Komitee auflösen.
00:26:21: Man sollte der Nobelpreis wieder auf Schweden zurückholen.
00:26:23: Ich sehe jetzt Norwegen, die das bestimmen haben, wenn ich es richtig in Erinnerung habe und ja ... Ich finde, es wäre tatsächlich mal ein Moment, um sich zu überlegen was man eigentlich mit dem Preis und dein Vorschlag, dass wir die iranischen Frauen oder von mir aus all die afghanischen Frauen... auszeichnen oder was sie erledigen müssen.
00:26:43: Und die haben überhaupt keine Lobby, für diese wird nicht jeden Samstag demonstriert.
00:26:48: Was ja auch wieder erstaunlich ist ... Aber das war sicher eine bessere Wahl.
00:26:53: Wir machen den Nebenspalter Friedenso-Welt-Preis jetzt dann und können offiziell den iranischen und afghanischen Frauen verleihen.
00:27:01: Die haben wirklich verdient.
00:27:03: Danke vielmals Michel fürs Mitmachen!
00:27:05: Danke viel mal euch allen fürs Zuschauen, wo immer.
00:27:09: Das war Bern-Eifach vom zwölften Oktober, ein Jahrzehnte und sechsundzwanzig.
00:27:13: Und denken daran, es muss sich niemand entschuldigen wenn er Free Palestine jetzt nicht als die wichtigste Lebensinhalt und Motiv und Idee und Identität anschaut sondern mal zum Beispiel für die Schweiz, für unser Land, für die Freiheit und insbesondere im Grundrecht und aus dem Demonstrationsrecht in diesem Land.
00:27:31: Danke!
00:27:32: Alles Gute!
00:27:33: Monten wieder zur gleichen Zeit auf unserem Kanal.
00:27:41: Der Podcast wird gesponsert von Audi Swiss.
00:27:44: Ihre Experte rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.audizwiss.ch.
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