7. Oktober, Walliser Kantonspolizei, Referendum gegen AKW, schrumpfende Militärausgaben, Bundesrats-Favoriten
Shownotes
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Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:
Europa sollte von Israel lernen: Nebelspalter
Walliser Kantonspolizei warnt vor Schulprotesten: SRF
Referendum gegen AKW-Neubauverbot: SRF
Militärausgaben pro Kopf seit 2000 gesunken: Facts 4 Future
Die Bundesrats-Favoriten der Nebelspalter-Leserschaft: Nebelspalter
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00:00:04: Das ist Bern Eifach.
00:00:04: Jeden Tag die richtige Dosis Politik von Nebel Spalter, kritisch und unabhängig.
00:00:10: Der Podcast wird sponsored von Audi Swiss.
00:00:14: Ihren Expert rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.audi-swiss.ch.
00:00:24: Ja das ist Bern Einfach vom siebten Oktober.
00:00:28: zwanzig sechsundzwanzig.
00:00:29: mir zugeschaltet aus Zürich ist Michelle Binswanger.
00:00:32: Hallo Michelle!
00:00:34: miteinander und heu.
00:00:37: Mein Name ist Casper Schwarzenbach, ich sitze hier wie immer im Büro im Medienzentrum vis-à-vis vom Bundeshaus.
00:00:44: Hier erfahrt ihr alles was heute wichtig war Ausnahmsweissmal in veränderter Formation weil die anderen alle ausgeflogen sind.
00:00:54: Ja wir steigen gerade ein.
00:00:57: ja vorher schon das Datum erwähnt.
00:00:59: Heute ist der siebte Oktober und entsprechend dominiert auch eines ganz bestimmtes Themas Ein Dunkelskapitel, nämlich genau vor drei Jahren hat Hamas Israel überraschend angriffen.
00:01:15: Nach einem massiven Ragetenbeschuss sind mehrere Tausende palästinensische Angreifer, die einerseits Kämpfer der Hamas waren und aber auch von anderen militanten Gruppierungen.
00:01:27: Aber es waren eigentlich ganz normale Zivilisten dabei, die sie dann in Israel einmarschierten und haben diese sonst so souveräne Sicherheitsbehörden überrascht.
00:01:38: Die Gewaltorgien, die er im Süden des Landes folgte ... Die ist sondergleichen.
00:01:48: Es wurden ca.
00:01:49: twelvehundert israelische Staatsbürger ermordet, die allermeisten davon zivilisten.
00:01:56: Man könnte sagen, dass sich der jahrelang geschirrte Judenhass von der palästinensischen Bevölkerung, die in den UNLNRWA-Schulen geschirrt wurde, wenn wir mittlerweile wissen, dann hat es einen Tag entladen.
00:02:12: Die Invasoren haben Frauen vergewaltigt, Kinder vor den Augen ihrer Eltern abgeschlachtet und vieles davon sogar stolz mit Helmkameras aufgenommen.
00:02:22: Und live im Internet gestreamt oder noch schlimmer.
00:02:26: Teilweise haben sie sogar ihre Gräueltaten mit der Handikamera von den Opfer aufgenommen und näherte Angehörigen der Opfer gerade zugeschickt.
00:02:38: Mit dieser Gewalt hat es aber noch lange nicht das Ende genommen.
00:02:41: Es sind etwa zwei Hundertfünfzeig Personen in Gasastreifen verschleppt worden und diese wurden im kommenden Krieg als menschliche Schutzschild misshandelt, so wie das Thomas leider schon mehrmals gemacht hat.
00:02:56: Am sächsendzwanzigsten Januar dieses Jahres wurde die letzte Leiche der Gäste nach Israel zurückgebracht.
00:03:03: Insgesamt überlebten sie von den Verschleppten, und was sie erlebten, möchte ich ehrlich sagen gar nicht wissen.
00:03:12: Seitdem hat das Blutvergieß immer noch kein Ende genommen aus dieser Invasion.
00:03:18: Damals am siebten Oktober ist mittlerweile ein Krieg entbrannt Und er hat sich aufs Westjordanland, Libanon, Syrien und Iran auf die Golfstaden ausgewittet.
00:03:29: Er hat weltweite Auswirkungen.
00:03:34: Das ist schon tragisch an diesem Ereignis, oder dass Hamas genau das erreicht hat, was sie haben wollen.
00:03:41: Weltweite Aufmerksamkeit und vor allem weltweit Sympathiebekundgebungen und Gegnerschaft gegen Israel.
00:03:48: Genau das ist schon seither passiert.
00:03:50: Wir haben in diesen drei Jahren seither gesehen, dass praktisch wöchentlich grosse Demonstrationen gegen Israel pro Palestina gesehen werden.
00:04:00: Und heute ist ja so, dass sogar New York Times irgendwie gesagt hat.
00:04:05: Die Israelis fühlen sich immer noch als Opfer vom siebten Oktober, als ob sie das nicht wären und das ist angesichtsvollziehbar.
00:04:13: wo die ganze Welt gesehen hat.
00:04:16: Es ist ja nicht so, dass sie versucht haben das zu verstecken sondern sie hat ihr Gräuil live übertragen und vor dem Hintergrund ist es wirklich extrem für mich extrem unverständlich was da eigentlich passiert eben dass sich die ganze welt jetzt hier solidarisiert mit der palästinenser Das Abschlachten, auch das mit den Geiseln, die sie genommen haben.
00:04:41: Viele Leute haben einen Boster von diesen Geisel überall aufgehängt zu sagen Bring them home, also holen sie nach Hause und Aktivisten in der ganzen Welt haben diese Plakate immer wieder abgerissen als ob sich es dort um Täter handelt.
00:04:57: Und das ist schon irgendwie die verrückte Sache!
00:05:00: Dass Israel jetzt einfach Täter sein selbst, die eben Opfer wurden, dass sie selbst Frauen vergewaltigt worden sind oder ihre Söhne und ihre Männer verloren haben am siebten Oktober.
00:05:11: Die werden als Zionisten und als Täter beschimpft.
00:05:15: Und das ist etwas, was ich wirklich schwer daran zu können habe – all das sich DIE LINKE so solidarisiert mit dem ganzen Geschehen.
00:05:25: Zum Teil auch Hamas sympathisanten, Hamas Netzwerk.
00:05:29: Das ist etwas, was uns in Europa auch mit Blick auf das, was gerade in Frankreich passiert.
00:05:38: Da sieht man überall die Palästina flacken und daran sieht man, dass dieses Ereignis von dem siebten Oktober, das so einschnitten war wie zum Beispiel der elfte September für den Westen, also wirklich gravierende Nachwirkungen hat ... vor allem auch Europa, noch länger wird die Ratskarte haben.
00:06:00: Aber wir waren nicht in erster Linie die Opfer, sondern Israel.
00:06:05: und darum finde ich am heutigen siebten Oktober sollte unsere Gedanken v.a.
00:06:10: an Israel gehen, an die Angehörige von Opfern, die nach wie vor mit dem Schmerz beschäftigt sind und das heute im Zentrum steht.
00:06:21: Allerdings muss ich etwas noch anfügen ... Die Frage ist ja auch, ob man das nicht gesehen hat.
00:06:27: Es gibt mittlerweile viele verschiedene Recherche, die darauf eindeuten, dass der Netanyahu, also der israelische Premierminister, durchaus gewarnt wurde vor dem, was da kommt.
00:06:39: Also von Geheimdiensten verschiedener Art soll es hier hinweiss gegeben haben und die Frage ist natürlich immer noch offen.
00:06:46: Warum hat er nicht reagiert?
00:06:48: Also warum er jetzt nicht reagieren ist klar weil jetzt stehen dann diese nächsten Wahlen an natürlich gewinnen.
00:06:55: Aber ich glaube, das ist etwas, was auch Israel muss aufarbeiten.
00:06:59: Was ist im Vorfeld schief gelaufen?
00:07:02: Dass man nicht versucht hat die Anschläge zu verhindern will.
00:07:06: Es gab also Hinweise darauf, dass sich hier etwas zusammenbraut
00:07:11: Also würdest du fast sagen mit Blick auf die Invasion, auf den Anschlag und dass man jetzt die Palästin-Enserin mittlerweile mehr als Opfer anschaut als die Israelis?
00:07:23: Kann man fast sagen, dass sie genau ihre Kriegsziel erreicht haben.
00:07:29: Mit diesem Anschlag am siebten Oktober.
00:07:32: Ja, das ist so.
00:07:32: Das sagt Hamas auch selber.
00:07:35: Sie haben es von Anfang an einkalkuliert.
00:07:37: Was hier passiert?
00:07:38: Darum nehmen sie ja ihre eigene Zivilbevölkerung in Geiselhaft.
00:07:42: Darum verstecken sie ihre Raketen im Schulhäuser, Kinderhort und Spitaler.
00:07:48: So dass zivile Opfer es geben müssen.
00:07:51: Und diese sind bei Hamas schon einkalculiert weil sie natürlich wissen je mehr Opfer sie an ihrer Zivil-Bevölkerei produzieren.
00:08:00: Desto grösser ist es mit Kühl im Westen und desto mehr Solidarität werden sie erfahren.
00:08:05: Also insofern ja wohl, haben Sie ihre Kriegsziel erreicht?
00:08:10: Und die Hamas Leadership, die ist schon selber meistens nicht im Gaza streifen sondern die hocken ja im Qatar in Sicherheit.
00:08:18: also sie opfer hier ihre Zivilbevölkerung dann sehr zynischen Zweck.
00:08:27: In der Schweiz ist es interessant, dass man auf politische Rebenen hat.
00:08:31: So schnell wie das Geld für Schweizer Verhältnis hat man mit einem Hamas-Verbot reagiert.
00:08:38: Das habe ich gerade vorhin nachgeschaut.
00:08:41: Mit den Hundertsechzig zu Sechs Stimmen bei vierzehn Enthaltungen wurde das angenommen.
00:08:48: und da ist besonders interessant und wird nicht überraschen, dass die Grünen auffällig waren.
00:08:55: Bei den Grünen haben nur fünf Nationalräder in Heifürz, Hamas-Verbot gestimmt und sechs der Gegend.
00:09:05: Die andere Hälfte hat sich enthalten.
00:09:08: Konkret bedeutet es also, dass die Mehrheit von den Grünern der Gegende war, die Hamas zu verbieten?
00:09:14: Wie beurteilen
00:09:17: du das?
00:09:17: Überraschend bin ich nicht.
00:09:18: Die Grünen haben hier eine leukenlose Geschichte von Sympathie mit Palästina.
00:09:23: Es wäre natürlich noch interessant zu wissen, wie die Abstimmung heute ausgeht.
00:09:29: Damals war mir ja wirklich unter dem Eindruck des Massakens und der frischen Erreignisse gerade noch gewesen.
00:09:35: Ich kann mir vorstellen, dass heute schon weniger dafür wären.
00:09:38: Damas verbieten will es ihnen tatsächlich gelungen ist sich als Legitime Widerstandskämpfer zu etablieren.
00:09:47: Was aber die Grünen angeht, ist wie gesagt, dass eigentlich ihnen überraschend das soviel No-Fürs-Verbot gestimmt haben.
00:09:54: Weil man weiss natürlich eben, dass hier traditionell bei den Grünen eine grosse Sympathie für die palästinensische Sache besteht.
00:10:01: Wie übrigens auch bei der Linken Alm.
00:10:03: Man weiss ja, dass sie schon in den Sechs-, Siebzigerjahren während RAF-Zeiten sind hier Terroristen runter.
00:10:10: geflogen, um sich auszubilden an der Waffe und die Solidarität, die Nähe zwischen linken Parteien und palästinensischen Terroristen ist also historisch gegeben.
00:10:26: Jetzt müssen wir zum nächsten Thema überschreiten.
00:10:29: Du hast Solidarität erwähnt und vor Solidaritäten fürchtet man sich im Kanton Wallis.
00:10:38: Und zwar hat die Walliser Kantonspolizei offenbar auf Instagram, also da haben wir den Artikel bei SRF gesehen.
00:10:46: Das ist ein Auszug aus dem Schweizaktuell von gestern Und die Walliser Kantonspolizei warnt auf Instagram davor, dass man diese Schulblockade unterstützt oder welche durchführt.
00:10:58: Die Teilnahme oder die Unterstützung, auch wenn wir es nur online mieten können zu Verwarnungen, Spendierungen und sogar Anlagen führen.
00:11:06: Und es kann auch deinem persönlichen Erruf schaden, wenn man das macht.
00:11:11: Offenbar hat die Kantonspolizei Wallis Angst, dass diese Krawalle, die man in Frankreich beobachtet, auf die Romandei überschwappen könnte?
00:11:20: Wie ist es zu beurteilen und was haltest du von diesem Beitrag bei SRF?
00:11:25: Also die Befürchtungen sind natürlich auch nicht aus der Luft gegriffen.
00:11:28: Man hat das ja schon bei den Universitätsbesetzungen im Jahr vierundzwanzig gesehen, das hat angefangen in den USA und hat sich dann über die ganze Welt eigentlich ausgebreitet.
00:11:39: Und auch jetzt bei diesen Schülerprotesten in Frankreich ist es ja in Belgien auch schon erste Proteste gegeben.
00:11:45: Und das Wälschland ist natürlich näher an Frankreich als zum Beispiel Deutsch-Schwiz.
00:11:50: Insofern denke ich, dass die Befürchtungen durchaus zu Recht gehickt werden.
00:11:56: Plus sieht man ja eben an den Aufrufe, die hier umgeschickt werden in der sozialen Medien, was sich zusammenbringt.
00:12:02: Die Frage, die man sich doch stellen kann ist natürlich ... die Situation der Schüler im Wallis tatsächlich vergleichbar mit ihnen in Frankreich.
00:12:11: Eigentlich sollen das ja Schüllerproteste sein, aber wie man jetzt auch schon sieht an den Bilder, die uns in den letzten Tagen aus Frankreich erreicht haben, geht es natürlich längstens nicht nur um Schülleproteste sondern es ist eine Art Krawall-Tourismus wo in gewissenen Kreisen und Schichten sehr gerne aufgenommen wird und egal was eigentlich der Anlass ist.
00:12:32: er greift mir dann die Gelegenheit zum allgemeinen Unmuss dann hier zum Ausdruck zu bringen.
00:12:37: Du hast die Schweiz aktuell erwähnt, wo das Thema aufgeriffen hat.
00:12:43: Die haben ja auch einen Experten zu dem ganzen befragt, der die Situation einzuschätzen soll und das habe ich eigentlich noch bemerkenswert gefunden.
00:12:52: Sie haben sich dort für eine Staatsrechtler entschieden von der Zürich Hochschulverangewandte Künste Und logischerweise war dieser Staatsrechtlern das ganz kritisch gesagt, die Polizei hat hier gar nichts zu warnen und mit Verwarnungen zu trauen.
00:13:10: Und so, dass sich also alles erlaubt was diese Schüler hier wollen machen.
00:13:15: Also wieder einmal überhaupt nicht auf das Potenzial eben von dieser Randale eingegangen oder überhaupt auch für den Grund.
00:13:25: Es ist ja nicht so, dass die Walliser Kontonspolizei verboten hat.
00:13:29: Dass man protestiert.
00:13:30: Das muss immer noch möglich sein in der Schweiz.
00:13:34: Sie machte einfach darauf aufmerksam, was die Konsequenzen wären, wenn es dann eben so würde ausarten.
00:13:40: und ich denke, das ist richtig oder?
00:13:43: Dass wir schauen, überlegt euch gut, was ihr hier macht, wo ihr da aufsteigt, weil es allenfalls negative Konsequenten haben
00:13:53: könnte für euch!
00:13:54: Das sehe ich ehrlich gesagt auch so.
00:13:57: Und er hat ja, also der Professor warnt oder bemängelt tatsächlich, dass eigentlich die Schulen diesen Auftrag haben, so eine Warnung auszulassen und nicht die Polizei.
00:14:08: Und die Polizei tut aber gerade betonen, dass das in Absprache mit den zuständigen Behörden passiert.
00:14:19: und dass die Schule bettet wurde, sich eine allfällige Blockade aufrufen zu melden.
00:14:24: Von daher sehe ich jetzt hier auch nicht wie die Meinungsfreiheit in Gefahr wegen dem Aufrufe der Polizei.
00:14:31: Letzter Endes sieht man in Frankreich, dass es da nicht alles, was gerade passiert, nur mit der Meinungs-Freiheit zu tun hat.
00:14:41: Ganz genau!
00:14:43: Ja... Dann kommen wir weiter zum nächsten Thema.
00:14:47: Wir kommen zurück aus dem Wallis durch den Lötzsberg auf Bern und da hat gestern das Bündnis aus SP, Grünen und GLP und auch Teilen der Mitte die Unterschriften eingereicht und zwar fast hundertzwöhe dreißigtausend.
00:15:06: Und entgegen von einem Klappentext vom Artikel bei SRF, das ich dazu gerade noch hurtig gelesen habe zum Refreshen ist es nicht unterschriften für ein Referendum gegen den Bau der neuen AKWs sondern die Unterschrifte für ein referendum gegen die Streichung des Neubauverbots.
00:15:28: Also es geht konkret um einen Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative, die das Parlament angenommen hat.
00:15:34: Und wenn diese Unterschriften gültig waren wird der Schweizer Stimmbefölkeryk frühestens im Februar von den Jüngeren, drüber dürfen abstimmen ob in der Schweiz rein theoretisch neue AKWs gebaut werden.
00:15:48: Was haltest du davon?
00:15:51: Ja ich bin ja immer eine Kleerstunde.
00:15:53: also ich weiss natürlich woher es kommt aber dass ausgerechnet Grüne sich gegen Atomkraft engagieren.
00:16:01: Das ist für mich immer noch ein Rätsel, natürlich.
00:16:04: Es ist eine gefährliche Technologie!
00:16:06: Aber es ist auch eine saubere Technologie.
00:16:09: Und man weiss heute, dass es nicht längt auf erneuerbare Energien zu setzen und sehr riskant ist wenn man auf Energie aus dem Ausland zählt.
00:16:20: Das haben wir jetzt im Ukrainer Krieg gesetzt, das sehen wir mit dem Gas immer knapper wird.
00:16:25: Man weiss auch, dass jede Winter Stromengpässe gibt und da verstehe ich einfach nicht wie man warum nicht sagt... dass die Schweiz sich selbst versorgen, energietechnisch und das geht nicht ohne Atomkraft.
00:16:40: Und Leute sagen ja, es kann man alleine mit Windkraft und Solarenergie und Wasserenergie und so weiter bereitstellen.
00:16:50: Die denken ja meistens nicht daran, dass es auch wieder ihre Klientel ist, die hier mit Referenten dagegen wirkt.
00:16:56: Wenn sie dann doch keine Windräder bei sich im Garten oder auf dem Hogerwäsch haben wollen, weil sie es doch irgendwie nicht so schön finden.
00:17:04: Und da muss man einfach, wenn man pragmatisch und realpolitisch denkt, glaube ich führt kein Weg an der Atomenergie vorbei!
00:17:13: Genau, das ist auch ein Argument der Befürworter von diesem Kippen vom Neubauverbot.
00:17:21: Erneuerbare sind wichtig, aber es braucht neben dem Flatterstrom die erneuerbaren Bereitstellen.
00:17:27: Insbesondere im Winter bräuchte so ständig verfügbare Bandenergie und diese superste settige Energie kommt aus dem Akawe.
00:17:37: Und vielleicht noch ganz kurz, Lisa Masson durch das Zusammenfassende der Argumenten von den Gegnern als die Akawessungen veraltete überdürrte und gefährliche Technologie.
00:17:49: und überteuert, da bin ich ehrlich gesagt anderer Ansicht.
00:17:52: Und bei der Eisenbahn zum Beispiel stört das ja die Lisa-Masson auch nicht.
00:17:57: Das mit gefährlichem Vorherr also in einer gewissen Gefahr kann man hier sicher nicht abstreiten.
00:18:02: aber im Grunde ist es sich wichtig, dass man sich im Klaren darüber ist, dass Kernkraft weniger gefährlich ist als Kohlen oder Gas und dementsprechend...
00:18:15: Und was die Sicherheit betrifft, muss man natürlich schon all bedenken.
00:18:18: Das habe ich mich dann natürlich auch gefragt.
00:18:19: Ich bin jetzt kein Expertin aber ich nehme mal an, dass wenn wir neue Atomkraftwerke bauen würden, dass diese vom Sicherheitsaspekt wahrscheinlich besser ausgerüstet wären als die bisherigen.
00:18:32: also wenn man sagt sie ist veraltet und irgendwie so, dann müsste man eigentlich konsequenterweise sagen ja es muss möglich sein eben neuere und sicherer ein Akavis zu bauen.
00:18:42: Aber einfach nur sagen wir sie den Gegner ohne eine Alternative zu haben, ohne sich irgendwelche energietechnisch eingeschränken zu wollen sondern einfach weil man der Gegner ist.
00:18:52: das finde ich nicht sehr pragmatische Lösung.
00:18:57: Da bin ich vollständig einverstanden damit.
00:19:02: Jetzt kommen wir weiter zum nächsten Thema und zwar unabhängigen Datenportal Facts for Future etwas ganz Interessantes aufbereitet.
00:19:16: Und zwar zeigen Zahlen vom Stockholm International Peace Research Institute, das die Schweiz im Gegensatz zu den Nachbarnländern der Armee Ausgaben pro Kopf Seit dem Jahr zweitausig, also zwischen Jahr zweitausig und zwischen Jahr und zwanzig fünfe.
00:19:36: zwanziger.
00:19:36: um sieben Prozent haben die abgenommen.
00:19:40: und das Inflationsbereinigt.
00:19:42: Und anders sieht es bei unseren Nachbarn aus, da hat in Deutschland zum Beispiel die Ausgabe im gleichen Zeitraum um hundertzwölf Prozent zugenommen, in Österreich um siebenundzwanzig Prozent und in Italien um siebzehn und Frankreich um fünfzehn Prozent.
00:19:57: Also überall ist das Angestiegen pro Kopf ausser in der Schweiz geschrumpft.
00:20:02: Wie beurteilt du dies?
00:20:04: Gut... Ich weiss nicht ob du das schon gesagt hast, man muss sich natürlich fragen.
00:20:08: In dieser Zeit ist auch die Bevölkerung der Schweiz sehr stark gewachsen.
00:20:12: also wenn es brokopt ist können sie sein, weil wir eben viel mehr Leute sind, dass es wegen dem gesunken ist.
00:20:19: aber ganz allgemein jetzt angesichts der Sicherheitslagen in den letzten fünf oder zwanzig Jahren wie sich diese verändert hat.
00:20:26: Das muss man nicht extra noch einmal erwähnen Auch was Terrorismus anbelangt, was die traurende Kriegsgefahr aus dem Osten abelangt ist nicht sicherer geworden.
00:20:38: Also wir müssen hier vorbereitet sein.
00:20:39: Die Schweiz hat immer das Gefühl, dass wir die Insel der Glückseelungen sind und es kommt alles gut.
00:20:45: Aber das ist einfach nicht ein Gefühl, den man sich darauf verlassen sollte.
00:20:48: Und insofern verstehe ich nicht, warum man da nicht alle Geld ausgeht, um sich hier schützen zu können.
00:20:57: Es wird natürlich der Gegner von der Armee freuen, aber eigentlich wäre das eine Gelegenheit für die ganze... die Ausgaben für Sicherheit und der Armee nochmal zu überdenken.
00:21:11: Wir hatten jetzt gerade eine Diskussion wegen den Kampfjets, wo es teuer werden will.
00:21:18: Das ist ja nur ein Aspekt!
00:21:20: Aber da würde mich noch wundern, wie beurteilst du diese Zahlen unter diesem Aspekt?
00:21:25: Dass wir einfach alle solche Fragen eigentlich noch nie sein
00:21:30: sollten.
00:21:31: Ja also ich finde... Auf der einen Seite ist das, was du sagst mit dem Pro-Kopf-Ausgaben.
00:21:36: Und jetzt im Territorium, wo man mit der Armee nicht gewachsen ist, verteidigen muss.
00:21:40: Dementsprechend hat der Bedarfpro-Kopf abgenommen.
00:21:44: Das muss man sicher bedenken.
00:21:45: Aber ich würde auf der anderen Seite bedenke, dass die Staatsausgabe des Bundes im gleichen Zeitraum von sieben und vierzig Milliarden auf siebenund achtzehn Milliarden pro Jahr gewachsen sind.
00:21:57: Also um vierzehn Millionen oder also seit sechseinachtzig Prozent.
00:22:01: Das ist fast eine Verdoppelung.
00:22:03: Und dass wir hier im gleichen Zeitraum die Armeeausgaben pro Kopf dermaßen stark auszenken, halte ich für eine sehr teurigte Politik.
00:22:13: Ich hoffe, dass wir sie jetzt erkannt haben und diese Fehler von den letzten zwei Jahrzehnten korrigieren.
00:22:21: Ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
00:22:24: Aber wenn man sieht wie diese Diskussionen heutzutage geführt werden, wie emotional das ist und was da auch immer alles aufgefahren wird an politischen Bedenken dann sehe ich leider nicht dass sich jetzt die Diskussion schnell mal in die Richtung würde entwickeln bis du uns und ich wünschen.
00:22:45: Die
00:22:48: Hoffnung sterbt zuletzt!
00:22:51: Jetzt vielleicht zum Schluss noch ein bisschen als Auflockerung.
00:22:54: Der hat jetzt alle mitbekommen, der Bundespräsident Gai Parmelettrit aus dem Bundesrat zurück.
00:23:01: Der Satzwahl für eine sehr frei werdende Sitz findet am neunten Dezember dieses Jahr statt und das wird am zwanzigsten November bekannt geben, wer auf dem sogenannten Ticket darauf versteht.
00:23:13: Im Moment halten sich die meisten Kandidaten noch bedeckt.
00:23:16: Aber wir haben gefunden, beim Nebus-Bauten.
00:23:18: nutzen wir jetzt diese Gelegenheit und lassen unsere lieben Leserinnen und Lesern darüber spekulieren, wer die potenzielle Nachfolgerin oder der potentiellen Nachfolge vom GIP-Arme lesen werden.
00:23:31: Und?
00:23:31: Du hast das Gesetzesresultat Michel.
00:23:35: Siebentausend fünfhundert Personen mitgemacht innerhalb von etwa vierundzwanzig Stunden Und mehr als die Hälfte der Stimmen gehen an zwei Leute.
00:23:43: Das ist Céline Amodris und Pascal Schmid.
00:23:48: Célyne Amodriz hat es zu sehen, sieben Prozent und Pascal schmiede zu sehen.
00:23:56: Wie beurteilt du das?
00:23:58: Ja, das wollte ich jetzt eigentlich fragen.
00:24:02: Einerseits freut mich natürlich, dass auch eine Frau aus Romodi hier im Rennen ist.
00:24:09: Gar nicht.
00:24:10: Vielleicht kannst du mir erklären, warum die bei uns ein Lesser so beliebt ist?
00:24:16: Pascal Schmidt ist klar.
00:24:17: Ich glaube wir haben uns beide auch für ihn ausgesprochen.
00:24:21: Er sah von mir aus einfach sehr geradlinig ehrliche bodenständige Politiker, der in seinen Aussagen sehr klar war.
00:24:29: und auch sehr zielgerichtet seine Politik durchführt.
00:24:33: Ich hatte mit ihm auch schon als Journalistin zu tun, und es war immer sehr erfreulich und sehr angenehm gewesen.
00:24:38: Von daher finde ich, das ist sicher ein guter Kandidat.
00:24:43: wie beurteilst du aus dem Resultat?
00:24:46: Ja, also ich glaube der Grund.
00:24:48: Das kann man auch wirklich so sagen.
00:24:49: Der Grund warum Zellin Amon bei unseren Lesern so hoch im Kurs ist und übrigens nicht nur bei unseren Läsern.
00:24:55: Es ist ja allgemein wird sie als Favoritin gehandelt aber das hat sicher auch viel damit zu tun dass Dominik Föy sie als Kandidatin oder als als Favoritin, um den Posten bereits früher in das Spiel gebracht hat.
00:25:09: Sie hatte eine richtige Alter und die richtige Biografie.
00:25:13: Sie kommt aus der Romante.
00:25:15: Sie ist froh, sie ist kompetent und sie wäre sicher eine sehr gute Nachfolgerin für eine G-Parmel.
00:25:24: Jetzt beim Pascal Schmidt.
00:25:26: Du hast es schon richtig gesagt, wir würden beide in der Frau Amondris noch ein bisschen vorziehen.
00:25:31: Aber bei ihm muss man realistischerweise sagen er ist noch nicht so lange im Parlament.
00:25:37: Er ist jetzt erst seine erste Legislatur, die zu Ende geht und mit die Linksmehrheit, die es jedoch gibt wenn es gegen den SVP geht.
00:25:46: Die werden mit aller Kraft probieren verhindern dass der derzeitige SVP Asylchef ausgerechnet im Justizdepartement, was ja sehr gut möglich ist.
00:25:56: Ein Zepter wird in die Hand nehmen.
00:25:59: Darum glaube ich, das werde seine Chancen etwas schmelern, weil ich die anderen würde probieren Bundesrat Schmidt zu verhinderen.
00:26:07: Da bleibt immer noch die Möglichkeit.
00:26:09: Wir haben ja auch intern diskutiert, dass der SVP ein reines Frauenticket aufstellt wird, um ihre politischen Gegner zu ärgern und es ist aber auch, finde ich, eine sehr gute Zeichen für den SVP, dass man überhaupt so viele Frauen mittlerweile hat, welche sich für diesen Posten eignen würden.
00:26:27: also ich glaube das ist wirklich ein positives Zeichen dass die SVP, die schon lange bei den Frauen nicht so beliebt war oder einfach zu wenig Frauen noch gezogen hat, wo Feige und Willenswähren so einen Posten übernehmen, dass man mittlerweile auch in der SVP wirklich ein Schritt weiter ist.
00:26:47: Und sogar aus einem ganzen Struss von Kandidaten auswählen
00:26:52: kann?
00:26:52: Genau!
00:26:52: Es ist nämlich auch noch Tester Friedli und Natalie Rickeli, die sicher auch noch in einer engeren Auswahl, wenn man sofort stört... Und ich würde sagen, mit diesem positiven Ausblick können wir die heutige Sendung beenden.
00:27:05: Das war es mit Bern einfach für heute.
00:27:08: Morgen wieder zur gleichen Zeit auf dem gleichen Kanal und auch in der altbekannten Formation – und nie vergessen!
00:27:16: Es muss sich niemand entschuldigen, wenn er nicht links ist.
00:27:28: Ihre Experte rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.audi-swiss.ch.
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