Spezial mit dem Liberalen Netzwerk gegen die Rahmenverträge

Shownotes

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Das Liberale Netzwerk wurde von FDP-Mitgliedern gegründet und will Menschen aus der Mitte und der FDP ansprechen, welche die Rahmenverträge mit der EU kritisch unter die Lupe nehmen. Präsidentin Lea Amstad erklärt, wieso das Vertragspaket aus liberaler Sicht abzulehnen ist.

Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:

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Freiheit ist nicht verhandelbar – warum Liberale den Rahmenverträgen kritisch gegenüber stehen: Link

Das Dossier des Nebelspalters zu den Rahmenverträgen mit Erklärvideos und kurzen Zusammenfassungen zu allen Aspekten: Link

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Transkript anzeigen

00:00:04: Das ist Bern einfach.

00:00:04: Jeden Tag die richtige Dosis Politik von Nebelspalter, kritisch und unabhängig!

00:00:24: Willkommen zu einem Berneifach-Spezial zum Rahmenvertrag mit der Europäischen Union.

00:00:29: Bei mir ist Lea Amstad, Präsidentin des Liberalen Netzwerks einer Bewegung von liberalen Köpfen, die die Verträge unter den Loop nehmen und genau anschauen.

00:00:40: Darum sind auch ein wenig kritisch eingestellt in Lea.

00:00:43: Schön bist du da!

00:00:43: Danke vielmals!

00:00:45: Danke Dominic.

00:00:46: Schön dafür hier sein, schön fürs Liberale Netzwerk vorstellen, was wir heute über den EU-Verträger reden.

00:00:51: Die

00:00:52: Lea Amstad ist auch noch Gemeinderätin für die FDP in Wiedelsbach, Kanton Bern.

00:00:58: Also ein engagiertes Milizpolitikerin.

00:01:01: Aber jetzt hast du zusammen mit sechs anderen Köpfen das liberalen Netzwerk noch gegründet?

00:01:07: Was ist das und wieso haben wir das gemacht?

00:01:10: Wir bringen beim Liberalen Netzwerk Leute zusammen, die die EU-Vertrag aus den Liberalen grün kritisch beurteilen oder auch ablehnen.

00:01:19: Wir sind überzeugt, dass die Leute im Moment zu wenig Gehör überkommen wollen.

00:01:25: Unsere Zielgruppen sind FDPler und Partei-Lose, politische Mitte.

00:01:30: Dort dominierten die Momente der Meinung, wir mussten viele Verträge sein.

00:01:35: Wir haben gemerkt, dass ganz viele Menschen diese Verträge kritisch gesehen haben, sich aber nicht getroffen als zagen.

00:01:44: Wir Gründungsmitglieder sind alles FDP-Mitgliedern.

00:01:47: Wo wir uns eine Krise gemerkt haben, mussten die Leute ein Gesicht geben und zeigen, dass sie nicht allein mit ihrer Meinung sind, sich getroffen zu äußeren, dass man diese Positionen zeigen

00:02:04: kann.

00:02:05: Wir sind sozusagen eine Selbsthilfegruppe für FDPler, die noch liberal sind und diese Vertränke kritisch anschauen.

00:02:11: Kann man das so zusammenfassen?

00:02:13: Ja, nein!

00:02:13: Das ist jetzt doch ein bisschen wie ich.

00:02:15: Nein!

00:02:15: Wir wollen wirklich auf dieser Seite alle sagen, weil wir wissen eigentlich sicher, dass es unsere Vermutung ist.

00:02:20: Die Basis ist gespalten und im Moment dominiert halt auch in den Medien oder Medien so extra gemacht, sag ich mal.

00:02:27: Das Bild des FTP-Mitte für die Verträge ist.

00:02:31: Und ich glaube, das ist nicht ganz die Wahrheit...

00:02:34: Wie hast du es gemerkt?

00:02:36: Viele sind kritisch eingestellt, getraut sich aber nicht zu sagen.

00:02:42: Wie äussert sich das in deinem Umfeld?

00:02:45: Sehr direkt und diese Erfolge haben wir auch gemacht, dass Leute irgendwo am Rand einer Porteeveranstaltung zum Beispiel zu uns kommen oder auf Linktina kontaktieren und sagen, hey, wir haben gehört!

00:02:57: Du oder dir engagiert euch hier gegen die Verträge.

00:03:00: Ich bin von all dieser Meinung, aber ich möchte es nicht sagen.

00:03:03: und wir sagen ja wieso möchtest du das nicht sagen?

00:03:06: Ja weiss wegen dem Geschäft oder ja weiss bei mir in meinem Umfeld wo ich bin ist ein bisschen heiko.

00:03:12: Ich glaube viele Leute haben Angst dass sie in einem gewissen Ecken gestellt werden irgendwie.

00:03:16: Wir sind meine Abschotter, wir sind rückständig wenn wir gegen diese Verträge waren.

00:03:22: Dabei sind wir überzeugt, dass es eine legitime Position ist.

00:03:27: Es ist auch nicht eine extreme Position überhaupt nicht.

00:03:31: Und wie ist das bei dir?

00:03:33: Warum hast du persönlich zugekommen und wie hattest du die kritische Haltung genommen?

00:03:41: Ich war immer eine politisch interessierte Person, aber nie politisch aktiv.

00:03:46: Aber ich wollte diese Verträge so langsam ans Licht kommen sagen, wo man sie anfing mit auseinanderzusetzen.

00:03:54: habe ich für mich schon gefunden, dass es jetzt zu weit geht.

00:03:59: Das ist wirklich nicht mehr gut und das klingt sehr dramatisch aber es ist für mich der Anfang des Endes dieser Schweiz wie wir es erkennen.

00:04:11: Und ich war relativ viel gereist über fünfzehn Länder, auch Länder die nicht unbedingt auf der Wunschliste von den meisten stehen.

00:04:20: Ich habe viel mit Leuten dort geredet.

00:04:24: Ja, ihre politische Situation.

00:04:27: Und man merkt relativ schnell... Man muss gar nicht so wahnsinnig weit gehen hier, wo wir in der Schweiz sind.

00:04:32: Das ist wirklich einzigartig!

00:04:35: Es ist ein Riesenprivileg, das wir noch haben in der Schweizer Welt.

00:04:38: Wir können abstimmen und uns einbringen.

00:04:41: Wir kann unser Milizsystem auf Lokale oder Gemeinsäpen einbringen, aber wir können auch nationale Themen in Bewegung bringen.

00:04:50: Es ist unglaublich das Privileg.

00:04:52: bewahren.

00:04:54: Und ich glaube, das haben wir Gründungsmitglieder vom Liberalen Netzwerk alle ein bisschen gemeinsam.

00:04:59: Wir waren alles im Ausland, gewisse Brüfe länger, andere ändern so wie ich und wir haben einfach die anderen Orte nicht so gut über uns.

00:05:09: Ich glaube, ich habe es manchmal etwas vergessen, aber auch selbstverständlich diese ganzen Mitwirkungsrechte, die wir haben und mit diesen Verträgen sind wir jetzt ein wenig gerade hier zu verlieren oder einfach gratis abzugeben.

00:05:22: Also du bist das Gegenteil von einer isolationistischen Abschotterin.

00:05:27: So tut mir Kritiker bei dich und mich

00:05:31: gerne

00:05:32: bezeichnen, was ich unglaublich armselig finde.

00:05:39: Ich bin in den Fünfzgländer gewesen, aber trotzdem würde ich sagen ... Ich bin ein weltoffener Mensch, du bist es auch.

00:05:45: Da müssen wir schon wehren, dass man nicht in einen Ecken gestellt wird als ... Hast du das auch schon mal gehört?

00:05:51: Dass sie für eine abgeschottete Schweiz sind oder so?

00:05:55: Ja, so direkt nicht!

00:05:56: Aber ich meine das ... Oder jetzt gegenüber mir so direkt keine, weil diejenigen, die mich kennen, wissen, dass es nicht so ist.

00:06:01: Aber es ist auf jeden Fall ein Problem.

00:06:05: Oder wenn man heute sagt ... für mein Land, und ich bin auch stolz auf das.

00:06:11: Das ist immer schon sehr schwierig.

00:06:14: Für sein eigenes Land und für das Avicetow heisst es ja überhaupt nicht, dass man nicht mit anderen zusammenarbeiten oder handeln will.

00:06:21: Auf jeden Fall müssen wir mit den anderen handeln, zusammen arbeiten und kooperieren – das ist völlig klar!

00:06:26: Wir wollen und wir wollen offene Märkte.

00:06:28: aber wir wollen gleichzeitig unsere Demokratie und unser Föderalismus und das, was uns so einzigartig macht im positiven Sinn.

00:06:37: Das wollen wir bewahren, weil wir eben auch gesehen haben dass es ein anderes Ort einfach nicht so ist und das es eine riesige Privileg ist was wir für uns haben.

00:06:45: Ich

00:06:46: tue hier unten einen Link wo man beim liberalen Netzwerk mitmachen kann, damit sich möglichst viel bei euch anschliessen könnte.

00:06:56: Ja, diese Position auch wirklich damit die legitimiert.

00:06:58: Jetzt möchte ich es ein bisschen vertiefen.

00:07:00: Du hast jetzt beide zweimal gesagt aber es geht darum die Mitbestimmungsrecht, Demokratie und so das zu bewahren, die Institutionen zu bewahrern.

00:07:08: Jetzt sagen Befürworter von diesen Verträgen sagen ja als andere sich nichts.

00:07:11: Ich habe vor einem jahren Interview gemacht mit dem Ignatio Gassis und er hat gesagt an der Demokratie ändert sich nicht.

00:07:18: Stimmt denn das nicht?

00:07:18: Dennoch meine ich noch.

00:07:20: Nein, eigentlich stimmt das nicht.

00:07:24: Ich meine, es liegt auf der Hand.

00:07:25: Die EU widerspricht eigentlich, wie sie organisiert ist unseres Staatsmodells grundsätzlich und mit diesen Verträgen würden wir ihr Modell uns überstülpen.

00:07:37: Wir müssen dann Ihres Recht übernehmen.

00:07:40: Das gucken wir definitiv zu weit.

00:07:43: Und wir könnten ja wie zum Beispiel das Initiativrecht oder das Referendumsrecht zwar formal noch bestehlen.

00:07:51: Genau!

00:07:51: In diesen Bereichen, wo das Abkommen betrifft oder die Abkommens sind.

00:07:56: Aber nur formal und faktisch wäre es wie ausgeheult, weil wenn wir eine Initiative machen in einem dieser Bereiche, versteht man ja dass nachher gegen das Recht, das wir von der EU übernehmen müssen.

00:08:09: Das heisst, wir werden auch sanktioniert, wenn ich das so ...

00:08:14: Wenn wir ja sagen?

00:08:14: Ausgleichsmassnahmen ist ein schöner Wort!

00:08:17: der ja eigentlich nichts anderes als vertraglich legitimierte Sanktionen sei.

00:08:22: Also wenn wir gegen etwas sind, das man eigentlich müsste übernehmen in den dynamischen Rechtsübernahmen, dann werden wir bestraft, so ist der Nutzen dieser Ablehnung wieder dahin.

00:08:33: also das Initiativrecht und das Referentumsrecht wird im zentralen Bereich ausgeht.

00:08:40: Unseres Parlament kann noch nein sagen, wenn etwas nicht passt aber auch denn kommen die Ausgleichsmassnahmen her.

00:08:50: Sie können aber nicht mehr selbst arbeiten in den Bereichen, wo diese Verträge betreffen, was ja eigentlich ihre Aufgabe war.

00:08:59: Also in diesem Sinne, Demokratie bleibt überhaupt nicht so wie sie jetzt ist oder Demokratie ändert sich?

00:09:06: Sehr sehr viel und ich glaube das ist der Kern des Problems.

00:09:11: Und sie vertreten sie sehr ... Unausgeglichen, sage ich immer.

00:09:16: Teilweise kann Erwitterungen vornehmen und unser Recht arbeiten.

00:09:20: Wir können das nicht, ausser wir werden auch dafür bestraft.

00:09:24: Wenn wir irgendwo einen Streitfall haben, gibt es zwar das Schiedsgericht, aber den Schiedssgericht muss ja trotzdem der Europäische Gerichtshof aufrufen, wenn es um Europäisches Recht geht, was es auch immer wird.

00:09:39: Und dann entscheidend und unsere Gerichte haben nichts mehr zu sagen Wir dürfen auch noch sehr viel bezahlen für das Ganze.

00:09:49: Ja, also für mich ist doch ein bisschen das Bilaterale drei, wie es so schön genannt wird.

00:09:55: Ist ja ein wenig ein Marketingbegriff.

00:09:57: Sehr schlaue, gewalte Marketingbegriffe und man hat dann einfach ... Man suggeriert, es geht ja weiter bis hin zu den Bilateralen eins und zwei und jetzt kommt's drei.

00:10:06: Kein Problem!

00:10:07: Aber es ist eben wirklich ein Abkehr von diesem bilateralen

00:10:11: Weg.

00:10:13: Siehst du den wirtschaftlichen Nutzen nicht, die man mit dem bilateralen Weg hat?

00:10:18: Das wird ja auch ganz stark betont von der Befürworter.

00:10:22: Jetzt klingt doch nicht so, dass sie in Wirtschaftsverträgen und die Wirtschaft braucht diese.

00:10:28: Den Nutzen ist es sehr unklar irgendwie.

00:10:31: Der kann niemand ganz klar benennen.

00:10:35: Er ist irgendwie unklaar, er ist wahrscheinlich klein und der Preis für diesen Vertrag ist so hoch.

00:10:41: Und wir denken zu personas... Abkommend für Verträge von so einer Tragweite müsste der Nutzer mindestens sonnenklar sein.

00:10:51: Und es gibt ja wie die Studie von Ecoplan oder was viel zitiert wird...

00:10:56: Von Bundesrat bestellt?

00:10:57: Die kommen von Ihnen,

00:11:00: ja.

00:11:00: ...die nur indirekt ausweisen, wo sie sagen, wenn die bilateralen drei nicht kommen, dann hat das eins und zwei weg.

00:11:08: Was ich schon mal persönlich glaube.

00:11:10: Aber wenn das eins-und-zwei wegfällt Dann sinkt unser Beep.

00:11:15: Aber wenn man es genauer anschaut, merkt man ja auch, dass ein Beep sinkt, weil es weniger Zuwanderung gibt.

00:11:21: Pro Kopf ist das eigentlich vernachlässigbar?

00:11:24: Null, sechs drei Prozent in zwanzig Jahren!

00:11:31: Es ist so unglaublich wenig.

00:11:34: Niemand, der hier außen zu lässt, würde das spüren.

00:11:39: Normalerweise haben wir ein Wachstum von etwa fünfzehn Prozent in zwanzig Jahren.

00:11:44: Genau weiter!

00:11:45: Und für das wollen wir eigentlich auch viel aufgeben und nutzen was klar ist.

00:11:50: Der andere Nutzen, welcher uns immer versprochen wird, ist Markenzugang.

00:11:53: Ein verbraucheltes Vertrag für den Marktzugang.

00:11:56: Ich denke mir über den Marktzugang kommt doch... weil man gute Produkte hat und nicht, weil es irgendwo auf einem Papier steht, dass wir jetzt den Markt zugang haben.

00:12:05: Also ich glaube wirklich, das kommt über gute Produkten und nicht über Verträge.

00:12:11: Und was wir nicht vergessen mit der Vertrag, übernehmen wir eine unmengene Bürokratie, die unser Karmus wahnsinnig viel kostet wahrscheinlich zum Teil ... Wir können uns auch gar nicht stemmen, weil wir haben wirklich viel kleine Betriebe.

00:12:30: Es wird mehr Verwaltung geben.

00:12:33: Wir müssen noch zahlen, mehrere Hundert Millionen pro Jahr, die Koessionsbeitrag wird bald schnell für drei Facht und dann geht er bis immer und kann erhöht werden.

00:12:44: Ich glaube in Summe muss man fast davon ausgehen, dass diese wirtschaftlichen Auswirkungen wahrscheinlich negativ sein.

00:12:55: Wir lassen nicht schnell die demokratischen Rechte abgeben.

00:13:01: Ich freue mich, dass wir jetzt so weit kommen können!

00:13:03: Das weiss ich auch nicht.

00:13:04: Aber das ist ein Perfid an der Ecoplan-Studie, die den Bundesrat in Auftrag gegeben hat.

00:13:08: oder er berechnet nur den möglichen Schaden, wenn es wegfallen kann.

00:13:13: Wenn wir weiterhin eine zur Wanderung haben für Infrastruktur, Autobahnen, Spitäler, Eisenbahnschulen

00:13:20: usw.,

00:13:21: das hat noch nie mehr gerechnet.

00:13:23: Es ist wirklich kompliziert!

00:13:27: Nicht mich wundert diese Geschichte und bald in der Herbstesson ständig.

00:13:35: Man wird dort gross diskutieren, insbesondere über eine Frage.

00:13:38: Ganz viele Leute bewegen nämlich die Frage, wie man darüber abstimmt?

00:13:42: Also ist es ein obligatorisches Referendum, wo das Doppelte Meer – also auch ein Ständemeer – braucht?

00:13:47: oder ist es das nicht, wie der Bundesrat sagt und weil er sagt, das sind doch normale Wirtschafts- und Handelsverträge, die gar nichts irgendwie politisch daranhangen?

00:13:56: Wie sehen Sie das?

00:13:58: Ja, das ist eine von unseren zentralen Forderungen vom Liberalen Netzwerk.

00:14:02: Dass es ständig mehr braucht.

00:14:05: Die Verträge stehen über unsere Verfassung schlussendlich also EU-Rechte vor Schweizer Recht.

00:14:12: Dann sind sie eigentlich inhaltlich fast weitreichender als ein Beitritt zu der EU natürlich nur in den Bereichen, die betroffen sind.

00:14:22: Aber schlossendlich übernehmen wir nach Recht, wo wir selber nicht können mitbestimmen.

00:14:30: Und ein Beitritt zu einer super nationalen Organisation braucht immer so obligatorische Referenz.

00:14:35: Jetzt ist kein Beitritt, aber es ist eigentlich fast mehr, weil wir diesen Recht übernennen können mitwirken können.

00:14:42: und dann gibt's noch das Argument, dass man die Verfassung ändern müsste, weil man auch Zuwanderung nicht selber steuern kann.

00:14:49: mit den Verträgen...

00:14:50: ...und sie ausreitet?

00:14:52: ...für Fassung.

00:14:53: Wir müssen das selbst steueren und begrenzen.

00:14:58: Und der Bundesrat habe ich selber auch schon gesagt.

00:15:02: Wenn früher, wenn die innere Struktur von der Schweiz verändert wird oder aus der Politik neu orientiert werden kann man so Verträge um obligatorische Referenten umzustellen haben sie auch gemacht beim EWR und bei den Freihandels abgekommen.

00:15:19: Aber jetzt bei diesen Verträgen müssen wir es nicht machen Obwohl die ja so viel mehr sind Alles die anderen Abstimmungen.

00:15:27: Also zum Beispiel das Freihandelsabkommen.

00:15:29: Es ist so viel

00:15:29: mehr... Die Ignatio Cassis hat offen gesagt, dass es aus taktischen Gründen macht oder?

00:15:35: Es ist ja durchsichtig!

00:15:37: Sie wollen diese Verträge unbedingt durchboxen und dann ist es halt einfacher ohne, oder?

00:15:41: Ja wie siehst du das?

00:15:43: Jo absolut.

00:15:44: also ich glaube wenn man es wirklich neutral anschaut spricht auch dafür, dass wir diese Verträgen am Stande unterstellen.

00:15:54: Das ist ein Zugang aus den taktischen Gründen und das finde ich bedenklich.

00:16:00: Du bist FDP-Lerin, zusammen mit der anderen Sachsebenfalls.

00:16:05: Vor einem Jahr gab es die Delegiertenversammlung hier in Bern, wo beschlossen hat, dass der FDP für diesen Vertrag ist – mit einem klarer Resultat aber doch einer anzähligen Minderheit und dann mit einem knapperen Resultaten.

00:16:20: ist mir gegen das Stände mehr.

00:16:23: Wieso sollen wir trotzdem – also muss man sich jetzt als FDP-Mitglied nicht – dem delegierten Versammlungsentscheid unterziehen?

00:16:33: Nein, ich glaube der Entschede war schon erstens nur für die Verzenehrenlassung und im Gesetz offen für die effektive Abstimmung.

00:16:41: Und ich bin auch nicht so ganz sicher wie eine repräsentative Delegierte Versammlung für die Basis.

00:16:47: ist und für alle Wählerinnen und Wähler der FDP oder Mitglieder.

00:16:51: Die Hübschen haben grundsätzlich alles mitgemacht, die Zielgruppe ist schon FTP-politische Mitte und parteilos sein.

00:17:00: Ich habe gesagt es ist eine legitime Position und wir wollen einfach diese Seite zeigen, dass sie den Körper bekommt, die Seiten, die jetzt vielleicht etwas unterrepräsentiert fühlt und das Gefühl hat man sich alleine.

00:17:11: Wir suchen keine Konfrontationen mit der FDP, ich mache keinen Sinn, eben wir sind ja auch alle FTPerlern.

00:17:17: Am Schluss möchten wir aber auch alle von der FDP mitnehmen.

00:17:23: Ich glaube, die eine Seite ist im Moment einfach ein bisschen lost in space und wird nicht wirklich abgehoben.

00:17:30: Was bedeutet das denn irgendwie?

00:17:31: Zum Beispiel für meine nächste Woche haben wir noch Wahlen.

00:17:33: Wenn die FDP in dieser Frage gespalten ist, dann wird sie sicher ein Wahlkampfthema sein.

00:17:40: Ja, muss die FDP hier irgendwie damit leben?

00:17:44: oder wie soll Ihnen Meinung nach die FDP damit umgehen?

00:17:47: Es ist eine schwierige Frage.

00:17:48: Aber ich glaube, was nicht gut kommt, ist wenn E-Meinung in diesem Sinne gesetzt wird und die muss man einnehmen.

00:17:55: Ich glaube, einen FDP mag es durchaus verliehen, dass es verschiedene Positionen innerhalb der Partei gibt.

00:18:02: Ich denke ganz wichtig ist, dass wir diese Debatte sachlich führen, dass man wirklich ... die Argumente anflogen, genau.

00:18:10: Abwegt und ich glaube das Thema braucht auch gar kein Polemik, es braucht gar keine Übertreibungen etc.

00:18:20: Es bietet genug zu haben verschiedene Positionen einnehmen.

00:18:23: also ich glaube FDP kann hier durchaus mit verschiedenen Positionen ins Rennen

00:18:31: gehen.

00:18:31: Was ich auch in dieser Delegation nicht ganz verstanden habe, aus einer FDP-Position ist mir kritisch gegenüber Regulierung.

00:18:42: Es ist klar – man kann diskutieren wie viel Regulierungen wir von der EU übernehmen müssen – es ist bezeichnend, dass das nicht ganz klar ist und das Befürworter von ganz wenig redet.

00:18:53: und die extremsten Gegner von wieviele Zehntausigseiten ... Ich würde eigentlich lieber, dass man das super klärt und weiß.

00:19:00: Aber wahrscheinlich weiss man es eben nicht, weil man sich ja völkerrechtlich verpflichtet auch in Zukunft Regulierung zu übernehmen.

00:19:06: Und warum?

00:19:07: Das ist eine der grössten Fragen.

00:19:08: Warum hat sich die FDP irgendwie hier nicht an ihre Wurzeln erinnern, dass sie Regulierungen eigentlich friedlich anschauen?

00:19:16: Ja, das weiss ich auch nicht.

00:19:17: Ich glaube, es war schon noch sehr früh.

00:19:19: Die delegierte Versammlung, das war ja ein paar Monate nachdem ... Die Verträge sehste ich auf dem Tisch gelegen.

00:19:25: Ich habe mir von mehr als zweitausend Seiten Vertragstext und zwanzig Seiten, die darauf referenziert werden.

00:19:32: Das konnte niemand vollumfänglich greifen.

00:19:36: Ehrlich gesagt, ich war nicht an dieser delegierten Versammlung.

00:19:39: Aber ich glaube, die wenigsten Leute, die dort waren, haben diese Verträge wirklich gelesen.

00:19:44: Das kann ich mir nicht vorstellen!

00:19:49: Auf der Website habt ihr auch einen Punkt Bibliothek.

00:19:53: Es geht ja bei euch wirklich darum, dass man diese Verträge ein bisschen liest und ich denke genau das ist ganz wichtig weil wir in anderthalb Jahren ungefähr werden darüber abstimmen, dass wir irgendwie möglichst viele Leute ein bisschen von diesen Verträgen lesen haben oder?

00:20:11: Ja auf jeden Fall!

00:20:12: Und wir sind selber nicht die, die jetzt... die wahnsinnige Aufkleinungsarbeit machen.

00:20:19: Wir sind diejenigen, die dann eine Stimme geben und ein Gesicht kritisiert sein.

00:20:23: Es gibt ganz viele Gruppierungen, die einen super Job machen und wirklich die Verträge ausnahmbeindelt haben.

00:20:32: Und auf diese haben wir verlinken in unserer Bibliothek gekommen, dass man wirklich alle Gruppiere sieht, die so etwas ähnliche Richtungen geben, die man aber auch auf diesen Seiten kommt, wo sich Leute wirklich unmanig Zeit genommen hat um die Sachen verständlich darzustellen.

00:20:46: Ich war heute Morgen auf einer Seite von Bekannten, die Gewissens gemacht haben rund um diese Verträge und wirklich eindrücklich in Zahlen dahinter waren.

00:20:55: Wenn man die Gewisses macht ist es wirklich eidrücklich!

00:20:58: Und ich finde es wichtig dass sich Leute damit auseinandersetzen.

00:21:02: Niemand wird die Zwei-Dusig Seiten lesen.

00:21:06: Aber wir müssen auch... nicht unbedingt.

00:21:08: Es reicht schon, wenn man zum Beispiel Strom abkommt für jemanden und das ein bisschen liest.

00:21:13: Und dann sicher noch dieses institutionelle Protokoll, das machen wir immer wieder vor.

00:21:17: Dann hat man schon sehr viel begriffen!

00:21:22: Es ist durchaus lässbar, es ist auch gut.

00:21:24: Wir verlinken das mit dem Quiz nach unten und wir verlinken natürlich auch das Dossier von Nebelspalter, wo wirklich sehr viele unsere Team investiert haben um die wichtigsten Sachen auszuschälen.

00:21:40: Befürwortet sich ja eine andere Strategie ein.

00:21:42: Die gehen gar nicht so auf die Details dieser Verträge ein, sondern sie sagen mehr.

00:21:48: Ja das sind doch unsere Nachbarn!

00:21:49: Wir müssen doch mit diesen guten Beziehungen haben und wenn man nein sagt ja was denn?

00:21:54: Dann wird es ganz schlimm.

00:21:55: Was sagst du auf das?

00:21:58: Ich glaube ich muss auf jeden Fall gute Beziehung haben.

00:22:01: wir müssen handeln und zusammenarbeiten.

00:22:03: aber diese Verträge sind keine gute Beziege weil sie eben nicht ausgleichen sind überhaupt nicht Und Angst finde ich schon einen schlechten Ratgeber Und im Moment scheint es mir so ein bisschen, dass wir doch die Verträge annehmen müssen.

00:22:14: Schönes wird EU-Bös.

00:22:16: Ja genau!

00:22:18: Aber das ist ein schwieriges Argument und eine sehr gute Idee.

00:22:21: Ich glaube, wir müssen schauen, dass in der Zusammenarbeit zu gleichberechtigt kommen.

00:22:26: Wir haben so viele Stärken in unserem Land.

00:22:32: Ein Sonderfall, aber ich sehe das eben in der Positiv.

00:22:36: Wir haben so viel Stärke, wir haben innovative Produkte, hohe Qualität, super Hochschulen, tolle Arbeitsplätze, stabile Währung... Wir sind nicht unendlich verschuldet

00:22:46: etc.,

00:22:46: etc.,

00:22:47: aber wir müssen doch die Stärken wieder auf den Tisch bringen und sagen, hey, lassen wir weh mit euch zusammen arbeiten!

00:22:53: Aber wir geben dafür nicht unsere Souveränität auf.

00:22:58: Und es überzeugt uns dass Das würde funktionieren.

00:23:02: Wahrscheinlich, wenn wir jetzt diesen Vertrag nicht anheben, gibt es ein bisschen Eiszeit.

00:23:07: Die EU wird uns wahrscheinlich nicht wahnsinnig freundlich behandeln in der ersten Zeit.

00:23:12: Das machen sie aber manchmal auch nicht.

00:23:13: Wir haben das gesehen bei den Grenzgänger.

00:23:15: Die Thematik, die man plötzlich weiss nicht wie viele Millionen mehr bezahlen möchte, will sich das so entscheiden und ich glaube irgendwann müssen Sie akzeptieren.

00:23:27: Wir hatten gewisse Bedingungen gewisse Sachen, unsere Eigenheiten nicht auf.

00:23:34: Aber wir wollen handeln und dann wird das so wieder funktionieren.

00:23:38: Es ist sicher nicht alternativlos.

00:23:40: Ich finde es immer schwierig wenn man so Themen als Alternativlos anstellt.

00:23:43: Wir müssen jetzt wüschen.

00:23:45: Nein!

00:23:46: Man muss ... Man kann immer alternativer sein für Bezüglichen.

00:23:51: Das glaube ich auch.

00:23:52: oder wenn wir die Verträge mal abgelehnt haben dann wirklich klar ist.

00:23:57: Und vielleicht aber hoffentlich auch der Bundesrat, nicht in die Zwanzig-Einen-Zwenzig.

00:24:01: und dann wirklich ehrlich gesagt – das Problem ist diese politische Anbindung.

00:24:05: Das Problem ist nicht dass wir handeltreiben und das Problem sind ja keine technischen Normen, die wir übernehmen.

00:24:11: Das problem ist die völkerrechtlich verpflichtung zum Nachvollzug von Gesetzen, die von anderen Politikern gemacht werden als denen, die mir gewählt haben oder abwählen können.

00:24:20: wenn man jetzt wieder ist.

00:24:22: Wenn das einmal geklärt ist… Dann kann man wieder neue Anfangen sagen, okay jetzt machen wir etwas auf Augenhöhe.

00:24:27: Und darum ist die Erklärung meiner Ansicht auch sehr wichtig.

00:24:32: Wie ist das?

00:24:34: Lieber alle Netzwerke sind ja schon gross in allen Regionen.

00:24:37: oder wie sind sie organisiert?

00:24:39: Was macht ihr da?

00:24:40: Wir

00:24:41: müssen als Verein organisieren und sie haben komplett Unabhängigkeit.

00:24:44: also wir haben all private, die uns Spenden geben, dass wir gewisse Sachen Aktivitäten bezahlen können.

00:24:53: Aber wir sind eigentlich sehr unabhängig.

00:24:55: Wir sind wirklich in der Deutschschweiz unterwegs im Moment.

00:25:00: Wir haben noch keine Ressourcen gefunden, um in die Romandie oder desines zu expandieren.

00:25:05: Wir hatten ja einfach unsere Webseite, wo es ein bisschen unseren Habi ist und wir unsere Meinung darstellen, welche wir aber auch diese Leute bei uns beitreten und zu Worten kommen.

00:25:16: Und dann sind wir auf Social Media aktiv... Wir werden uns sicher den neuen Abstimmungskampf einbringen, in welcher Form genau ist noch zu definieren.

00:25:27: Und bei unseren Mitgliedwertern ist es so einfach wie es nochmal sein kann.

00:25:30: Man kann auf der Webseite Mitgliedwerte und man muss auch nichts zahlen oder so.

00:25:34: Es geht wirklich echt darum, dass man sieht ich bin nicht alleine.

00:25:37: Es hat andere, die die gleiche Meinung haben.

00:25:40: Man darf dann auch seine Meinung äußeren.

00:25:43: Das finde ich super.

00:25:44: Wir sind nicht allein wir Liberalen, die aus liberalen Gründen sagen, diese Verträge sind kritisch.

00:25:51: Das war es bei einem einfach Spezial mit der Lea Amstadt, Präsidentin des Liberalen Netzwerks, wo diese Rahmenverträge kritisch unter die Lupe genommen und weiter wird.

00:26:00: Gehen Sie dort schauen, beitreten und mitmachen.

00:26:04: Dann informieren Sie sich, dass es das gibt.

00:26:10: Es ist sogar fast eine Pflicht aus liberaler Sicht.

00:26:15: Ich verstehe immer noch nicht, warum man die Regulierung aus Brüssel so toll findet, wenn man in der Schweiz immer kritisch ist gegenüber Regulierungen.

00:26:22: Aber vielleicht klären wir das zusammen mit anderen FDPler, wo andere Meinung sind?

00:26:26: Das war Lea Amstak vom Liberalen Netzwerk.

00:26:28: Danke, bist du da!

00:26:31: Danke dir für die Einladung.

00:26:32: Und das war es bei «Einfach» – danke vielmals fürs Zuschauen, fürs Wiederempfehlen und Daumen nach oben.

00:26:37: Dann auch erzählen oder kommentieren, was ihr hier gehört habt.

00:26:41: Ich bin gespannt auf eure Feedback.

00:26:43: Und denken daran, dass sich niemand entschuldigen muss!

00:26:45: Es muss sich keine freiesinnige und kämmfreiesinnigen entschulgen, wenn er diese Verträge nicht so toll finden.

00:26:51: Wir sehen uns wieder im gleichen Kanal beim nächsten Gelegenheit.

00:27:03: Ihre Experte rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.audi-swiss.ch.

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