Spezial: «Wenn Frauen über 40 sind, wird es immer schwieriger mit dem Kinder bekommen»

Shownotes

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Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:

Kinderwunschzentrum Baden: Link

Schweizerische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin: Link

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00:00:04: Das ist Bern einfach.

00:00:04: Jeden Tag

00:00:05: die richtige Dosis Politik von Nebel

00:00:07: Spalter, kritisch und unabhängig.

00:00:11: Der Podcast wird sponsored von Audi Swiss.

00:00:14: Ihre Experte rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.audiswiss.ch.

00:00:24: Willkommen zu einem Bern-Eifach-Spezial.

00:00:27: Mein Name ist Alex Reichmuth.

00:00:28: Wir reden heute über ein Thema wo viele Leute bewegt nämlich Wie kommt man zu einem Kind, wenn es auf eine natürliche Art nicht klappt?

00:00:37: Und für das rede ich mit einem Experten.

00:00:40: Er ist Misha Schneider, Facharzt für Ginekologie und Geburtshilfe.

00:00:46: Der Geschäftsführer des Kinderwunsch-Zentrum Baden und seit diesem Jahr neue Präsident der Schweizer Gesellschaft für Reproduktionsmedizin.

00:00:57: Mehrfachkompetenz auf dem Gebiet ist kaum vorstellbar.

00:01:00: Herzlich willkommen Misha Schneder!

00:01:03: Danke schön viel für die Einladung.

00:01:05: Wenn man das Thema Kinderwunsch anspricht und an den letzten zwei, drei Monaten denkt, dann kommt ein unweigerlich einen Namen im Sinn, nämlich der von dem deutschen Politiker Jens Spahn.

00:01:19: Er wurde mit seinem Ehemann vor Kurzem Vater von einem Sohn, der in den USA mit einer Leimutter entstanden ist – also eine Methode, die in Deutschland verboten ist.

00:01:31: Das hat einen grossen Wirbel gegeben, weil die CDU – also die Partei des Jens Spahnes – sich explizit gegen die Leihmutterschaft ausgesprochen hat und sich auch durch den Jens-Spahn in der Vergangenheit schon kritisch dazu gegessert hat.

00:01:45: Das Resultat war nicht, dass der Jens spahn mich als Fraktionspräsident von der Union, also der CDU CSU im Bundestag, zurücktreten musste.

00:01:54: Herr Schnegg, darum gerade am Anfang zurück an Sie, wie stehen sie zur Leihmütterschaft?

00:02:01: Die Lehmutterschaft ist in der Schweiz verboten und das wird sich auch nicht ändern.

00:02:08: Es ist so, dass nicht nur jetzt meine persönliche Meinung, sondern auch von der Gesellschaft bei uns eine Lehmmutterschaft etwas weiterhin verboten bleibt und aus ethisch- und moralischen Überlegungen einfach auch wegen diesem Ausnutzen von einer Frau, die dich schwangershaft austreiten halt höchst problematisch ist.

00:02:31: Das bedeutet, dass eine Frau mit einem Kind nicht genetisch verwandt ist und das Kind austrägt.

00:02:38: Und nach der Geburt an seine rechtmäßigen Eltern abgibt.

00:02:44: Aber sie sind auch aus persönlichen Gründen durch die Meinung, nein, das ist keine gute Sache.

00:02:49: Es gibt noch den Unterschied.

00:02:51: Wir haben jetzt bei Herrn Spanissen zwei Männern, also ein schwules Park, ich habe keine Schwangerschaft ... Austragen.

00:02:59: Also braucht es wie eine Lehmutterschaft und dort die meisten Lehmütter, die ihnen auch in die Einzellen mit in die Schwangerschaft investieren.

00:03:07: Das ist ihr Kind!

00:03:09: Und das ist sicher mal ein Problem.

00:03:12: Es gibt dann andere Situationen, wo eine Frau Aus irgendeiner Gründe zum Beispiel nach einer Gebärmutter-Krebsoperation, keine Gebärmutter mehr hat und gebraucht zu schwanger werden auch eine Leinwutterschaft.

00:03:25: Und dort können sie so sein, dass man wirklich den Embryo von Berlin nimmt, also z.B.

00:03:31: einem früheren Bar einen Leinunterübertrag zum Austragen und dann das genetische eigenen Kind zurückkommt.

00:03:37: Sie sehen, da gibt es ganz viele Unterschiede, kleine.

00:03:42: Und trotzdem ist es problematisch, weil eine Frau für Ausdrahen von einer Schwangerschaft gebraucht wird.

00:03:49: In dieser Schwangersschaft entsteht natürlich auch eine gewisse Bindung zwischen der Frau und dem ungeborenen Kind, und wenn man das Kind noch wegnimmt, dann haben wir ein Problem.

00:03:59: Man sagt ja auch, die Leimotter werden sozusagen als Brutkastemiss gebrauchten?

00:04:05: Das hat etwas zu tun.

00:04:06: also...

00:04:08: Ja bis es um einen gewissen Grad ist, weil diese Schwangersenschaft entsteht in der Gebärmutter oder die Gebärmuttern muss diese Schwangenschaft austragen.

00:04:16: Das ist ein erweiterten Bootkast in diesem Moment.

00:04:20: Aus der Sicht des Kindes, also wenn das Kind auf die Welt kommt wird sie eigentlich seiner Mutter und für den Kinder ist es in dem Moment die Mutter weggenommen.

00:04:30: Das tut man nicht einmal an einer Rundewelle benahe.

00:04:34: Das ist so.

00:04:36: Es ist noch wie eine Frage, ob es jetzt genehmt ist.

00:04:39: Ein Kind von der Mutter oder wer das noch ausdreht?

00:04:44: Interessant, da muss man vielleicht noch einen Absatz machen.

00:04:47: Interessante ist es gibt Länder, wo Leihmutterschaften wirklich gut in Regel sind.

00:04:52: Also man sagt Kanada und Australia machen das sehr gut.

00:04:56: Dort gibt's eben nicht einen finanziellen Aspekt, sondern dort gibt es wieder Frauen, die gerne schwanger sind und dann aus altruistischen Gründen – also aus dem Grund, weil man jemand anderen helfen möchte, eine Schwangerschaft gut austragen.

00:05:08: Und das hat man wirklich auch wissenschaftlich überprüft.

00:05:12: Ich habe das gut gemacht.

00:05:15: Ich bin kein Experte in diesem, aber ich habe mich davon noch als Expertin aus der Universität Al-Zürich beraten lassen, dass es wirklich zum Teil unter guter Voraussetzung auch gut machtbar ist.

00:05:28: Also in der Schweiz ist eine Leimutenschaft verboten, sie ist aber nicht verboten ins Ausland zu gehen und sich dort alleine ... Ja, ein Vertrag gibt es.

00:05:36: Das Kind entstotzt so.

00:05:38: Wenn jetzt ein Paar bei ihnen kommt und sie dann ... Oder tun Sie das unter Umständen auch Vorschläge?

00:05:44: Können Sie doch in die USA machen Sie das dort mit ihr allein?

00:05:46: Nein!

00:05:47: Vorschlag haben wir das nicht.

00:05:48: Also ich kann mit dem Paar einfach sagen was es braucht.

00:05:51: Ich kann sagen, ohne eine Leimutterschaft gibt's keine Chance für sie zum Schongerwerben.

00:05:56: Und dort, genau bis zu diesem Punkt, geht meine Berotung alles noch her.

00:06:00: Ich muss es parallel machen und ich tu auch keine Adresse vermitteln oder irgendwie sagen, dass sie sich dort und dort... Es ist die Berotik in Richtung Leimuterschaft.

00:06:12: Die schon fragt mich, ob sie gesetzlich noch legal ist für mich.

00:06:17: Dort bin ich ganz sicher auf der Linie mit meinen Kollegen, dass man einfach das nicht in Anführungszeichen durchvermittelt.

00:06:25: Also es war auch ein bisschen heikel als der, oder?

00:06:28: Richtig.

00:06:30: Gut jetzt werden wir doch allgemeiner.

00:06:32: wenn ein Paar zu ihnen kommt und sagt man wenn eigentlich älter werden aber es funktioniert nicht, das klappt nicht.

00:06:39: Wie gross ist die Chance dass sie jetzt helfen können dass im Schluss wirklich ein Kind da ist?

00:06:46: Die Chance liegt bei ca.

00:06:48: drei Viertel also seventy-fünf Prozent dort um, also ist der Fall gesolben Ganz abhängig.

00:06:55: Der wesentlichste Punkt ist immer ein Alter.

00:06:57: Es ist immer das, was etwas schwierig ist wie man auf dieses Thema geht mit dem Paar.

00:07:01: Gerade wenn die Frau schon etwas älter ist und sie wirklich so... Das Alter der Frau ist der wichtigste Erfolgsfaktor oder halt auch Misserfolgs-Faktor, was es gibt im Gespräch?

00:07:14: Was ist so eine No-Brille-Limite?

00:07:15: Man hat ja drei Druckjobbissen.

00:07:17: Oder der Fall, dass eine Frau durchaus bis zu forty fünf schwanger werden kann.

00:07:22: Das ist aber die absolut oberste Limiten.

00:07:26: Eine gute Limite liegt wohl eher bei zwei, drei, vierzig.

00:07:31: Und mit vier, fünf, vierzeig gibt es ein paar Frauen, die wirklich sonst extrem furchtbar sind oder vielleicht schon eine Kinder haben mit einer Vierzeig und dann geht sie auch noch mit vierenvierzeigen.

00:07:44: Aber man kommt ganz einfach an eine biologische Grenze, in der wir nicht überschritten können.

00:07:52: Also gibt es da auch Fälle, wo Sie sagen, sie sind so alt?

00:07:56: Ja, das ist so.

00:07:59: Man muss ganz ehrlich sein, eine Therapie kann man nicht mehr machen.

00:08:02: aber es macht doch keinen Sinn, dass sich einer Patient in einer Therapie vielleicht sogar aufschmetzen, die ich weiss, der eine Volkschancen hat von unter einem Prozent oder vielleicht Null.

00:08:14: Das wäre einfach nicht tragbar für mich jeden Fall.

00:08:19: Also, da möchten Sie Transparenz sein.

00:08:21: Jetzt haben sie gesagt eben, dass es ca.

00:08:22: seventy-fünf Prozent sind.

00:08:24: Das ist ja doch eine sehr hohe Prozesse eigentlich.

00:08:28: Ist denn diese Chancen in den letzten Jahren und Jahrzehnten gestiegen?

00:08:31: Also ist die Fortlandungsmedizin besser geworden?

00:08:35: Ja, das ist besser geworden!

00:08:37: Es gibt nicht mehr Schritte, die einen grossen Vorteil brachten.

00:08:41: Das war aber schon von den Achtzigend neunzigern Jahre und dann im zweitausenden Jahr.

00:08:47: Es ist sicher so, dass man heute auch von Gesetzgebern neue Möglichkeiten hat.

00:08:52: Es gibt ja ein Vorpflanzungsmedizinsatz, das im Jahr two-thausigsein-zehnt-Krafttreten ist.

00:08:56: Das gibt uns neue Möglichkeiten und dort haben wir für gewisse Konstellationen mit Bar, eben auch beim Alter können wir heute etwas anderes anbieten und haben wegen diesem höheren Erfolgschancen als zum Beispiel noch vor zehn Jahren.

00:09:12: Also da gibt es einen technologischen Fortschritt, wenn man das so nennen kann?

00:09:16: Ja, das kann man schon sagen.

00:09:20: Wenn es nicht funktioniert auf einem natürlichen Weg, was sind denn eigentlich die häufigsten Gründe, dass es kein Kind gibt?

00:09:28: Die Gründe sind meistens so eine Fünfzig-Fünfzig-Aufteil zwischen Mann und Frau.

00:09:34: Der häufigste Grund ist aber sicher, das sind Spermien von Mann.

00:09:39: Bei den Männern ist es eigentlich so, wenn es ein Problem gibt, dann ist sie immer bei den Spermen.

00:09:43: Und bei der Frau gibt's halt zum Teil Tumor, zum Beispiel sind es Eierstöcke die Eileiter, die Gebärmutter.

00:09:51: Bei der Frau hat es viele Faktoren und wegen dem ist der wichtigste Faktor die Spermienqualität.

00:09:58: Hat denn eigentlich diese Spermiakalität in letzter Zeit abgenommen?

00:10:02: Das haben wir dann immer wieder gehört oder?

00:10:05: Ja das ist eben immer so eine gute Story.

00:10:07: wenn man die Studie anschaut.

00:10:09: Dann weiss man man haben Studien die schon lange zurückgelegen sind.

00:10:14: noch im zwanzigste Jahrhundert hat man eine gewisse Qualität von Spermien und wenn man das mit den heutigen Spermen anschaut, dann hat man das Gefühl, dass die Qualität schlechter wurde.

00:10:24: Aber vermutlich kann man diese Studie einfach nicht eins zu eins vergleichen.

00:10:29: Wegen dem ist es etwas, was wir annehmen, aber wir haben nicht wirklich der Beweis, dass diese Spermequalität abnimmt.

00:10:39: Es ist aber auch so, wir wissen, Eine Studie aus der Schweiz, in der man eine Schweizer Rekruten hat,

00:10:45: d.h.,

00:10:45: Männern, die man nach den Zwanzig untersucht haben, und dort haben ein Vierzig Prozent von den Männern eine verminderte Spermequalität.

00:10:55: Ist das anders als früher oder war es einfach immer so?

00:10:58: Man weiss es nicht, weil bei dieser Rektur hat man das nie testet noch.

00:11:01: Es ist einfach auffallend!

00:11:03: Das ist etwas, was besorgen ist.

00:11:05: Und wo man auch bis zu einem gewissen Grad nichts erklärt

00:11:10: hat... Sie haben es gesagt, dass bei Malik z.B.

00:11:12: so der Sperr mit den Frauen verschiedene Gründe geben kann.

00:11:16: In welchen Fällen können sie grundsätzlich helfen?

00:11:19: Wenn es möglich ist, dann bekommen wir das

00:11:22: an.

00:11:23: Ich fange mal an bei Männern.

00:11:25: Einerseits beim Maten kann man bei den Sperren ... Schauen, ob man die Sperrminde verbessern kann.

00:11:30: Zum Teil aufkonsentrieren für Inseminationen oder mit der künstlichen Befruchtung, also mit den sogenannten ICSI-Methoden.

00:11:38: Dort hat man extrem einen guten Pfeil im Köcher, um dort zu helfen.

00:11:46: Solange wir auch wenn es noch wenige Sperren sind, solange wir nur diese Sperre haben, schaffen wir das bei einer Künstlerbefruchtungen eigentlich eine Einzelle zu befruchten.

00:11:56: Andererseits bei der Frau jetzt Bei den Hormonen können wir sehr viel machen, dass man die richtigen Hormone zum richtigen Zeitpunkt gerne macht.

00:12:04: Man kann die Einleiter mit einer künstlichen Befruchtung umgehen also wenn sie nicht funktionieren oder vielleicht sogar weggeoperiert worden sind.

00:12:12: das kann man machen.

00:12:13: Das einzige was wir mit unserer Methode nicht können machen ist wenn keine Einzellen oder nur noch schlechte Einzelle da sind dann können wir nichts mehr machen.

00:12:23: Aber für diese Zellen ist entscheidend?

00:12:29: Und wenn dann eben so eine künstliche Befruchtung erfolgt ist und einen Enboir eingesetzt ist, ist dann eigentlich die Chance, dass es am Schluss wirklich ein Kind gibt.

00:12:40: Also wenn diese Schwangerschaft ja auch zu einem Ende kam, ist sie dann gleich gross wie sonst bei meiner Schwangersschaft?

00:12:48: oder gibt es da verminderte Chancen?

00:12:51: Nein!

00:12:52: Die Felgeburtsroute ist vergleichbar wie wenn die Schwangerschaft auf natürlichen Vermecken entstanden ist.

00:13:00: Man kann zum Beispiel sagen, wenn jetzt ein Paar mit einer Jungsperle schwanger wird, dann haben wir eine Chance pro Zyklus von zwanzig bis fünfzwanzig Prozent, dass das klappt.

00:13:14: Aber mit vierzig ist diese Chance nur noch bei fünf Prozent.

00:13:18: Bei der künstlichen Befuchtung sind wir bei beiden, sowohl bei den jungen Paaren als auch beim älteren Paar immer besser.

00:13:25: Halt mit einem viel grösseren Aufwand, aber wir haben dann Erfolgsrouten, die bei jungen Pälen über vierzehn Prozent sind und bei den älternen Paars kann man zwischen zehn und zwanzig Prozent Erfolgesroute hat pro Zyklus je nach Alter des Patienten.

00:13:48: Und wie ist das?

00:13:50: Gibt es Beden auch Paar, die zu ihnen kommen, wo sie dann sagen müssen – gerade vor allem durch den Leid, da können wir nicht heissen.

00:13:57: Sie haben jetzt eben angesprochen einzellen.

00:13:59: Das sind zum Beispiel diese Kriterien und gibt es andere Ausschlusskriterien sozusagen.

00:14:03: Also Ausschlusskriterien sind z.B.

00:14:06: ein Patient in Wodze-Aldewerch, ein Patient im Fall... Wenn eine Patientin massiv Übergewichtung ist oder wenn medizinische Risiko Situationen vorhanden sind, sie ein schläft eingestellter Blutzuckerkrankheit, der nicht gut ist.

00:14:25: Oder auch den psychischen Erkrankungen.

00:14:28: Dort geht es wohl vom zukünftigen Kind absolut vor und dann kann man sagen unter diesen Voraussetzungen können wir gar nicht helfen.

00:14:39: Das ist meistens nicht mehr hart für mich.

00:14:42: Das ist

00:14:43: schwierig für das Paar.

00:14:45: Gerade beim Übergewicht ist es ganz schwierig, weil die meisten Paare sagen, ich fühle mich gesund und weiss schon, dass ich zu dick bin.

00:14:54: Aber ich brauche nur eine bisschen Unterstützung von ihnen.

00:14:58: Dort hat man als Ärzte die Gesundheit des zukünftigen Kindes im Auge gehalten aber auch die Gesundkeit der Frau während der Schwangerschaft.

00:15:11: Und dort mit mir ganz klar sagen, es gibt Limiten.

00:15:15: Es gibt Risiken für das Kind und im Rahmen der Schwangerschaft, wo man umgehen kann wenn man zum Beispiel Gewicht abnimmt und dann ist das halt Vorgängige.

00:15:26: Dann muss man Gewichte abnehmen und erst später kann man eine Schwangersschaft anstreben.

00:15:30: Das können wir dem Menschen in diesem Fall noch unter Umständen lösen oder?

00:15:33: Ja!

00:15:34: Was kann man denn machen?

00:15:35: Wenn

00:15:35: ich das richtig mitbekomme, geht es in so einer Behandlung ... Es gibt mehrere Versuche.

00:15:45: Es kommen mehrere Methoden zur Anwendung bis es dann mal klappt mit der Schwangerschaft.

00:15:49: Das kann ja auch über eine längere Zeit gehen.

00:15:52: Rein psychisch gesehen wie geht's denn?

00:15:54: Sie haben jetzt vorhin auch von Patienten geredet oder?

00:15:57: Also das zeigt ja schon dass wenn er nach der Krankheitsanteile hat Wie gehts denn diesen Paar die bei Ihnen in dieser Behandelung sind psychisch gewesen?

00:16:08: Diese Paar kommen schon mit einer gestressten angeschlagene Psyche.

00:16:14: Die haben natürlich den Kinderwunsch und möchten, dass es jetzt klappt.

00:16:18: Und dann mit jedem Monat kommt die Enttäuschung.

00:16:20: Es kommt wieder die Mensen oder man macht eine Schwangerschaft.

00:16:23: Das Test ist negativ!

00:16:25: Wenn diese Wunsche nicht in Erfüllung geht, das ist wirklich extrem stressig für die Paar, vor allem für die Frauen.

00:16:35: Wenn Sie bei uns sind, dann hoffen die noch.

00:16:37: Haben sie neue Hoffnungen?

00:16:39: Man kann sagen, was für Tests man machen kann wie Therapie gehen.

00:16:42: Aber man kann nicht eine Kinderwunschbehandlung über mehrere Jahre durchführen und das Gefühl haben, dass die Paar das psychologisch problemlos überstellt.

00:16:53: Die sind angeschlagen, verletztlich in dieser Situation und die leiden.

00:16:59: Es wird immer schlimmer, je länger es dauert.

00:17:01: Ja, das ist absolut.

00:17:03: Man muss zum Teil auch sagen, dass es einfache Therapien gibt, die man rein medizinisch vielleicht sechs bis zwölf Monaten probieren könnte.

00:17:12: Aber zum Teil, wenn ich den Patienten infrage, mögen sie noch?

00:17:20: Dann brechen diese in den Tränen aus und sagen, ich kann nicht mehr.

00:17:23: Das ganze, mein ganzes Leben dreht sich nur noch um diesen Teil.

00:17:28: Wenn kommt man, wie können die therapieren?

00:17:30: Wieso klappt es nicht?

00:17:31: Sie wollen sich selbst schulden!

00:17:33: Sie sind verunsichert bezüglich ihrem Körper und das ist dann ein Tiefelskreis.

00:17:40: Gibt es denn auch als Umgekehr oder dass es ein paar gibt, wo das relativ ... sag ich mal Locken nehmen, was sage ich?

00:17:45: okay.

00:17:46: Jetzt versuchen wir es halt auf diese Methode, wenn es nicht klappt, dann ist es auch okay.

00:17:51: Das gibt's aber so... Es ist leider nicht mehr halt.

00:17:56: Und ich hasse das Gefühl, es wird auch eher schlimmer.

00:18:00: Es ist ja so, dass man heute viel mehr lesen kann.

00:18:04: Es steht vielmehr in Google im Internet und in den sozialen Medien.

00:18:09: Das macht es schwieriger.

00:18:11: Man tut sich dann gerne mit Gleichstände auszuschauen.

00:18:15: Dann gibt es Situationen, wo eine schlechte Nachricht, die nächste Nachricht hinter sich herzieht Wie arbeiten Sie?

00:18:26: Also das heisst, dass auch der Wartungshaltung in diesem Sinn anders geworden ist als früher.

00:18:30: Vielleicht an Ihre Künste.

00:18:33: Das ist sicher so.

00:18:36: Es wird auch verdiffen.

00:18:37: dann heißt ja aber ich weiss wir haben eine Patientin die ist drei vier Jahre älterer sich und sie können auch helfen.

00:18:44: Und dann wird sehr schnell von gleich angestrebt.

00:18:47: Das ist extrem schwierig.

00:18:50: Es ist nicht einfach so, es ist nicht nur das Alter oder die Späne, sondern es gibt noch hunderte Faktoren, in denen man muss reinbeziehen und das macht ihr komplex.

00:18:59: Eine

00:19:02: wichtige Frage sind auch die Kosten.

00:19:04: Man fragt, was kostet eine Behandlung?

00:19:07: Und was der Vorzahl der Krankenkassen?

00:19:13: Es gibt zwei Behandlungsgruppen, würde ich mal sagen.

00:19:19: Einfache Hormonbehandlung.

00:19:22: Und die Hormonebehandlungen kann man noch ergänzen durch eine sogenannte Insemination, also Sperme und Gebärmutterspritze.

00:19:29: Das ist etwas, was Krankenkassen übernimmt.

00:19:32: Normale allgemeine Krankenkasse aus der Schweiz.

00:19:37: Während zwölf Monaten wird die Behandlung gezahlt und innerhalb von diesen zwölfen Monaten dürfen wir drei Insemenationen machen.

00:19:45: Das sind Eingruppen.

00:19:46: Die andere Gruppe ist die künstliche Befruchtung.

00:19:49: Dann reden wir bei einer klassischen, künstlichen Befruchtung von Höchsten von acht-neinundtausend Franken.

00:19:56: Dort übernimmt die Krankenkasse aktuell gar nicht.

00:20:00: Also das ist dann pro Versuch?

00:20:01: Acht bis neuntausende

00:20:02: Franken?

00:20:03: Ja!

00:20:03: Das ist Proversuch.

00:20:04: Und jetzt vielleicht noch ein bisschen komplizierter.

00:20:07: Der Versuch ist der Fristzübler, wo man Einzellen aus dem Körper der Frau entnähe und befruchtet.

00:20:15: Und dann gibt es häufig mehrere Embryonen und dann zog man ein Embryo zurück, das ist für einen Zyklus.

00:20:21: Das kostete bis zu neun Tausend Franken.

00:20:23: Und wenn man zum Beispiel noch zwei Embryonen in Reserven hat und mit diesen verwendet, nennen wir das eine Uftau-Zyklus und dann kosteten noch zweieinhalb Tausende Franken pro Zyklus.

00:20:38: Aber es kann schon sein, dass unter Umständen auf so einem Paar Kosten von mehr als zehn Tausenden Franken zukommen?

00:20:44: Ja,

00:20:45: das sind so.

00:20:46: Gibt es auch Paare, die sagen Sorry, der nächste Schritt können wir uns nicht leisten.

00:20:51: Wir haben einfach

00:20:53: das Geld nicht.

00:20:54: Das ist schon etwas vom Härtisten für das Paar natürlich.

00:20:58: aber das finde ich jetzt auch für mich als beruhigender Arzt ganz schwierig wenn man das dann so vorsicht hat und weiss man könnte einen Leuten helfen aber sie könnten es im Moment nicht zahlen.

00:21:10: Und da gibt's nicht irgendwelche Stiftungen oder irgendetwas wo ihr einspringen könnt?

00:21:17: Nein also... Schriftungen gibt es nicht.

00:21:19: Die einzige Stifte, die etwas übernimmt hat ... Das ist ein paar Ablegende-Schriftungen.

00:21:24: Wenn man eine ganz spezielle Falle hat, aber die übernehmen nichts.

00:21:30: Es gibt heute eine spezielle Versicherung bei den Krankenkassen, die man machen kann.

00:21:35: Aber wenn wir das auch von durchen Rechnen, dann ist das nicht ... Es wird vielfältig eine sinnvolle Lösung.

00:21:42: Man muss von je älter man ist, wenn man einzahlt, desto teurer wird es.

00:21:48: Man braucht zwei Jahre auf die Behandlung warten, wenn der Vertrag eingeht.

00:21:51: Aus dem Schluss kann man genauso gut zwei Jahre Geld sparen und denen so zahlen.

00:21:57: Und dann hält man das Geld noch, wenn's nicht zu erwähnt kommt?

00:22:01: Sie

00:22:02: haben es vorhin gesagt, das Alter der Frauen ist ein ganz entscheidender Faktor.

00:22:06: Ab fjahrzehnt wirds schön, ab vierzehnte ist's meistens wussterlos.

00:22:13: Jetzt gibt ja heute auch die Methode, dass man eine Frau ihre Einzellen eingefrieren lassen kann weil sie vielleicht sagt jetzt sind wir noch kein Kind aber vielleicht später wenn ich dann den richtigen Partner habe oder wenn ich sonst in einer anderen Lebenssituation bin wo besser passt... Ist das eine gute Methode?

00:22:30: Ja!

00:22:32: Man muss es ein bisschen vorsichtig sein.

00:22:34: Grundsätzlich kann das eine gute Methode sein unter der richtigen Voraussetzung.

00:22:38: Also ich bin froh, dass ich mal von Ihnen die richtige Voraussetzung der Frage bekomme, wenn ich keinen Partner habe.

00:22:46: Aber in den Medien wird häufig korporiert an Social Egg-Freezing, wie es dann schön auf Neudeutsche heisst als machen diese Frauen, die im Moment irgendwo noch Karriere wollen und jetzt keine Zeit haben für einen Kind später noch machen möchte.

00:23:03: Das gibt es schon, aber ganz häufig gibt es die Frauen, bei denen ich sage, ich bin jetzt halt mit der Trissung, ich habe keinen Partner oder ich komme aus einer Beziehung.

00:23:16: Ich hätte gerne ein Kind wollen, mein damaliger Partner nicht und jetzt stand ich alleine hier.

00:23:20: Und das ist nicht so einfach, erstens generell einen Partner zu finden, zweitens ist er noch ein Partner, wo vielleicht die Einverstanden sind im Kinderbund.

00:23:29: Und diese Frauen gehören einfach die innerlichen Urtecken.

00:23:32: Dann haben sie Angst.

00:23:33: und genau dort ist Social Act Freezing super, weil man kann sich ein bisschen Zeit kaufen.

00:23:40: Es gibt keine Versicherung, dass es dann gut mit diesen Einzellen hat oder dass man sicher eine Kinder hat aber man kann sie zumindest teilweise absichern.

00:23:49: In diesem Moment würde ich sagen ja das ist eine gute Methode.

00:23:53: Das bieten Sie auch an Ihren Klingeln im Jahr?

00:23:55: Ja.

00:23:57: Ganz andere Methode, die wir jetzt nicht diskutiert haben.

00:24:00: Ich denke, es ist eine benannte Einzellen-Spende, in der der Schweiz auch verboten ist bisher.

00:24:05: Es gibt auch Diskussion darunter.

00:24:07: Ganz allgemein gesagt wird das Medizin immer besser und kreativer.

00:24:12: Früher war es ein Baby aus dem Reaganzglas, also in weiterer Fertilisation und Sensation.

00:24:17: Heute ist das schon fast der Normalfall.

00:24:20: Hand auf Herz Herr Schneider!

00:24:23: Wir sind ja nicht ab und zu unheimlich, was hier alles möglich ist.

00:24:28: Nein, unheimlich wäre das falsche Wort.

00:24:33: Bei einerseits fasziniert man alles machen kann und ich habe natürlich auch eine schöne Beruf, dass ich wirklich gesehen wie viel mehr Barme helfen kann.

00:24:43: Es ist so, dass in der Schweiz viele Dinge nicht dürfen machen, die im Ausland schon erlaubt waren.

00:24:50: Also müssen sie die Embryonen länger behalten, um zu schauen welches ein guter Embryo ist oder gerade bei älteren Paar auch einmal die Genetik anzuschauen.

00:25:01: Und zwar, wie gesagt ist der Embryo hat wirklich eine Chance dass es ein Kind gibt ohne dass man jetzt hohes Risiko für einen Fehlgeburt hat.

00:25:12: und das kann heute ganz gross sein für dieses Paar weil wenn wir diesen Fehl Geburt haben das ist extrem dramatisch und gerade wenn er Berle Kinderwunsch hat über mehrere Jahre dann werden sie endlich schwanger.

00:25:26: Und irgendwie in der achten, neunten Woche ist ein Fährgeburto.

00:25:29: Das ist schrecklich!

00:25:30: Wenn wir dort die Möglichkeit haben, das Paarrichtung zu unterstützen, dann ist es toll.

00:25:36: Es ist so, dass wirklich nur rund neunzeig Prozent von meinen Kollegen auch weltweit.

00:25:40: Die gehen alle so in diese Richtung und natürlich gibt es irgendwelche Leute, die noch etwas Spezielles und Fernsehers wollen machen.

00:25:48: Aber das ist im Moment nicht ... Das ist erstens nicht im Einsatz.

00:25:55: Man hat zum Glück immer noch die gesetzlichen Leitbelangen in der Schweiz.

00:25:59: Und dann können sie sich alle halten und sind auch gut, was Sie haben.

00:26:03: Gibt es denn da... Also es gibt verschiedene Methoden, auch solche, die eben nicht erlaubt sind in der Schweizer, aber ganz allgemein gefragt.

00:26:11: Gilt es für sie irgendwann eine ethische Grenze, wo sie sorgen würden oder sagen, dass das kann ich jetzt nicht machen?

00:26:18: Da könnte ich nicht drin stehen!

00:26:22: Es gibt eben.

00:26:23: Einerseits gibt es die gesetzlichen Limiten, also gerade die Glamotterschaft, die wir darüber reden haben.

00:26:30: Die ist geboten und das ist gut so.

00:26:33: Dann ist zum Beispiel so, dass wird auch immer gesagt Designer Baby, das ist dann ein Mode Wort.

00:26:38: aber man hat heute theoretisch die Möglichkeit eben im Erbgut in der Gene zu manipulieren und das sind sicher auch etwas was man auf keinen Fall machen soll.

00:26:51: ob man dann irgendwann mal eine spezifische Krankheit durch das kündigt.

00:26:55: Das weiss man noch nicht, dass wir diskutieren werden, wenn es das gibt.

00:26:59: Aber grundsätzlich so Designer-Baby oder Sexselection ist also etwas.

00:27:04: Ich möchte umgehend den Buben.

00:27:06: Das machen wir nicht.

00:27:07: Das gibt's einen Punkt.

00:27:08: Schauen wir übrigens auf den Punkt.

00:27:10: Das ist wahrscheinlich auch immer wieder eine Grotwanderung und was man selber findet ... Krankheiten zu meiden, okay.

00:27:17: Aber nicht das Gleiche auswählen oder die Augenfarbe oder die Intelligenz oder so.

00:27:22: Dann ist man dann auf Abgründung.

00:27:24: Stimmt es eigentlich aus Ihrer Frage?

00:27:26: Man sagt immer, dass ein Kind heute immer mehr zum Lifestyle-Produkt wird.

00:27:33: Das Ego der Eltern ist so gross, dass das Kind jetzt kommen muss und nicht auf natürlichem Art kommt... Gibt es eine Entwicklung, was Sie sagen wollen?

00:27:46: Ich glaube nicht, dass das ein Lifestyle-Produkt ist.

00:27:48: Ich finde die Produkte auch etwas schwierig für mich.

00:27:51: Ein Lifestyleprojekt ist es vielleicht.

00:27:54: Das kann man schon eher sagen.

00:27:56: aber und das ist immer noch etwas, was ich jetzt im täglichen arbeiten mit meinem Bar sehe.

00:28:02: Die meisten Bars kommen hier an und wünschen sich zusammen als Kinder, die aus ihrer Beziehung, aus dieser Liebe, was sie haben, entstehen sollen.

00:28:13: Es gibt immer wieder diese Paare, die sagen wir möchten aber eigentlich so natürlich wie möglich starten und wenn es dann halt nicht längt geht mehr eine Stufe weiter.

00:28:21: Und ich bin froh dass auch heute noch nicht einfach die Paar kommen und sagen ja wir wollen einfach das was jetzt gerade die beste Erfolgschancen hat egal wie technisch das denn ist.

00:28:32: Die Patientinnen und Patienten machen sich wirklich Gedanken darüber.

00:28:38: also von dem her so weit sind wir noch nicht bei diesem Lifestyle.

00:28:42: Es gibt noch ganz viele interessante Folgen zu besprechen, aber wir brechen jetzt hier ab.

00:28:47: Das war Misha Schneider von Pflanzungsmediziner in Baden und Präsident der Schweizer Gesellschaft für Reproduktionsmedizin Herr Schneider.

00:28:56: Herzlichen Dank für das Gespräch!

00:28:59: Und das war

00:29:01: es mit dem Ben einfach speziell.

00:29:03: Am Mikrofon verabschiedet sich der Alex Reichmut.

00:29:06: Noch eine Bitte abonnieren Sie doch den Nebelspalter oder hinterlösen Sie ein Spend.

00:29:11: Ich wünsche noch einen schönen Tag

00:29:17: und machen

00:29:20: Sie's gut!

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