Kompass-Initiative, BAG, Staat macht Firmen platt, positiver Klimawandel, Eric Gujer

Shownotes

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Hier geht es zum Referat von Markus Somm über die Neutralität: Link

Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:

Der Bundesrat erachtet die «Kompass-Initiative» als «nicht zielführend»: Link

Ärzte und Apotheken behalten Millionen-Rabatte, BAG schaut weg (20Min): Link

Pleitewelle wie seit 32 Jahren nicht mehr: Das steckt dahinter (20Min): Link

Wegen des Klimawandels leben wir länger: Link

Keine Anzeichen für Verhaltensänderungen wegen des Hitzesommers (SRF): Link

Eric Gujer gibt NZZ-Chefredaktion ab (SRF): Link

Transkript anzeigen

00:00:04: Das ist Bern-Eifach.

00:00:04: Jeden Tag die richtige Dosis Politik von Nebel Spalter, kritisch und unabhängig.

00:00:10: Der Podcast wird sponsored von Audi Swiss.

00:00:14: Ihren Expert rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.audiswiss.ch.

00:00:22: Ja, das ist Ausgabe vom März, den Agust, im Jahr für uns in Marcos Somm zuerst, wie sie eigene Sachen macht, seit September.

00:00:32: ich wieder einmal ein Referat zum Thema Neutralität, Neutralitätsinitiativen selbstverständlich.

00:00:37: Was soll man davon halten?

00:00:38: Ich sage ja warum ich sie nicht gut finde und sagen aber warum ich trotzdem wirklich für die Neutralitäten bin.

00:00:45: Und das natürlich auch geschichtlich ein bisschen einordnen.

00:00:48: Wenn er interessiert sind, kommen und wenn er nicht interessiert ist, sind es auch der Schuld.

00:00:52: Gut!

00:00:52: Das ist so eine kurze Message.

00:00:54: Gehen wir auf die Aktualität.

00:00:56: Ja, Kompass-Initiative... Ich gefällt den Bundesrat nicht.

00:01:01: Was ist da zu berichten?

00:01:03: Natürlich gefällt sie nicht, insbesondere am Bundesrat.

00:01:06: Beat Janss.

00:01:08: Er hat heute die Argumente vom Bundesrat gegen Kompass-Initiative vorgestellt.

00:01:13: Der Bundesrat hatte die Frist und er hatte fast ausgereizt.

00:01:18: Ja das hat ganz sicher taktische Gründe aber das würde natürlich niemand zugegeben im Umfeld von dem Bundesrat.

00:01:24: Man hat ein ganzes Jahr darüber berührt, ob man das wirklich Wette machen will und wenn ja oder nein.

00:01:30: Und wie genau?

00:01:32: Es ist klar!

00:01:33: Man tut es aussersteuteln die Initiativen.

00:01:35: Man hat Angst vor dieser Initiative, weil

00:01:38: man wahrscheinlich

00:01:39: auch etwas überrascht war.

00:01:40: Du erinnerst dich von etwas mehr als eineinhalb Jahren, wo diese Ständerats-Stände mehr Debatten erstmals hochgekocht haben, wie dort Emotionen hochgegangen sind – und da hat der Bundesrat vermutlich schon gemerkt.

00:01:52: Das Thema ist heisser an... dass sie vielleicht gemeint haben.

00:01:55: Dann geht der Bundesrat Gassis, ist dann noch von den Medien gegangen und hat gesagt,

00:02:00: der Bundesradsinn

00:02:01: gegenstände mehr aus taktischen Überlegungen.

00:02:03: Also er noch zugegeben, dass es gar nicht um inhaltliche Gründe geht sondern, dass man reintaktisch einfach das Stände mehr nicht will, weil man diesen Vertrag ums Verroden durchdrucken will.

00:02:16: Das ist heute auch ein bisschen rausgekommen.

00:02:20: Wenn es nur um die inhaltlichen Begründung geht Einigermassen wir.

00:02:25: Auch warum, dass man sagt, es sei alles viel so unklar oder so in dieser Initiative.

00:02:30: Darum wissen wir nicht, woran es sei und so, darum müssen wir es auch später machen.

00:02:34: Aber dann auf die Frage, der könnte mir einen Gegenvorschlag machen?

00:02:38: Wo klar er ist?

00:02:39: Ja, irgendwo durch, nein, haben wir gleich auch nicht willen.

00:02:44: Es ist wirklich absurd!

00:02:46: Und dann die ganze Geschichte nur ... Wir gehen dem noch nachher.

00:02:50: Also die Behauptung, dass wenn man zum Beispiel Ja gesagt hat zu den Rahmenverträgen und später Kompassinitiven angenommen wird.

00:02:58: Dass dann irgendwie alles zusammenkehren würde.

00:03:00: Wie wenn denn alles trotzdem mit so einer sogenannten Supergiotine miteinander verbunden wäre?

00:03:06: Befürworter sagen diese gibt es nicht mehr!

00:03:09: Ich glaube da ist bei gewissen EU-Tourbos durchaus ein wenig durcheinander im Kopf.

00:03:15: Was hast du das Gefühl, muss der Bundesrat eigentlich Angst haben oder eine Insortie sein?

00:03:21: Ich persönlich sage nicht unbedingt, weil es ist eine alte Regel.

00:03:26: Ein Jahr zu einer Initiative ist schwierig.

00:03:30: Die meisten Initiativen werden abgelehnt.

00:03:34: Wenn es noch weit weg ist, dann sagen sieben oder achtzehn Prozent Ja.

00:03:38: Das schmilzt und schmilzt und schmilzt wie ein Gletscher im Klimasommer.

00:03:43: Aber am Schluss wird das immer schwierig.

00:03:46: Darum muss ich sagen... Das ist auch die grosse Frage!

00:03:48: Warum hätte der Bundesrat eine so Schiss von dieser Initiative?

00:03:51: Er könnte diese bringen ... und sagen zu uns erst die procedurale, formelle Frage klären.

00:04:00: Wie kann man das von mir aus bekämpfen?

00:04:02: Wenn sie durchkommt, ist es halt anders, dann gibt's den Ständen mehr.

00:04:05: Ich meine, als Initianter kann man es eigentlich nicht machen.

00:04:10: Aber es zeigt schon wie nervös der Sinn oder dass sie praktisch ... Jede Auseinandersetzung könnte schief rausgehen, schüchern und schauen, dass sie heraussteuern können.

00:04:20: Sie haben die Angst vor dem Geld der Partners-Group, vielleicht schon weniger, weil sich die Aktikurs nicht so gut

00:04:27: ist, aber

00:04:28: Leute überschätzen das ein bisschen ... Sie haben natürlich etwas Angst von diesem Initiativ-Komitee.

00:04:34: Aber was vielleicht auch noch einen Punkt ist, den ich jemals mehr irritierend finde, ist auch in Beate Jans ... Du merkst schon irgendwo, wie sie einfach nur noch sofort selber in Abstimmungskampf gehen.

00:04:49: Also ich meine das ist eigentlich oder der Bundesrat auch wenn er eine Initiative nicht gut findet kann ja trotzdem sehr zuckhaltend das kommentieren weil er schon staatspolitischen Gründen eigentlich nicht gibt.

00:05:01: wo muss er dann eine Initiative bekämpfen?

00:05:03: Die Regierung ist nicht aufgeholt zu den Regierungen oder?

00:05:06: Und das finde ich schon etwas was mich zunehmend beeländet.

00:05:10: Ja die Ansicht ist nicht so eine Überraschung.

00:05:13: Ja, ein EU-Anhänger ist aber das ist keine gute Entschuldigung.

00:05:17: Ich finde der Bundesrat müsste sich wieder zurückziehen aus dieser Abstimmungskämpfe.

00:05:22: Das sind die Parteien und das Parlament hier.

00:05:27: Aber nicht unsere Exekutive.

00:05:28: Das finde ich wirklich ein Missbrauch von der exekutiven Gewalt, dass man jedes Mal in Abstimmungskranken findet.

00:05:34: Und

00:05:35: zwar schon dann, wenn man die Botschaft als Parlament schickt.

00:05:38: Das ist kompletten absurd!

00:05:39: Es ist nur ein mittels politischen Prozess.

00:05:43: Es ist das Ende der sogenannten vorparlamentarischen Phase.

00:05:46: Hallo?

00:05:47: Das geht noch lange.

00:05:48: Das wird dort diskutiert und dann kann man etwas machen.

00:05:52: Unsere Kollegin Camillote hat herausgefunden, dass in der Botschaft immerhin gesagt wird oder bis jetzt alle Ausweitungen vom Staatsvertragsreferendum, An sich gescheitert sind mit dem Argument, es gäbe ja dann ein Stände mehr.

00:06:08: So wie gehen wir wissen, dass eben eine Freiwilligung machte ein Stande mehr?

00:06:12: Immerhin ist hier irgendein, sagen wir mal einen Adjunkt!

00:06:16: Ein Adjunk im Bundesamt für Justiz war so ehrlich und hat gesagt schriftlich und das ist irgendwie durchgerutscht beim Beate Hans dass es wirklich so etwas gibt.

00:06:28: Es gibt ganz viele Leute, die in diesen Ständenmeer-Debatten sagen, ein Ständemärs wie iGeneris gibt's im Fall gar nicht.

00:06:34: Obwohl der Adjunkt natürlich recht hat!

00:06:36: Bis jetzt hat man jeden Antrag, wo vor allem von der SVP gekommen ist am prominentesten und mit den neuen Verfassungen diskutiert haben, hat man abgelehnt und hoch und heilig versprochen.

00:06:45: Wenn dann ganz wichtige grosse Verträge kommen, eben wie z.B.

00:06:48: der EWR, dann mehren wir dann also schon ein Ständermeer, weil man sich ja bewusst ist, es ist gut wenn man das Top... Also der Meer hat auch aus politikulturellen Gründen?

00:06:58: Ja, man geht ja heute noch weiter.

00:07:00: Man sagt im Prinzip, wenn wir das Ständenmeer machen würden, dann dürfen wir die Verfassung

00:07:04: brechen.

00:07:06: Sie können nicht einmal mehr anerkennen, dass eigentlich diese Möglichkeit immer gegeben hat, dass den Bundesrat und das Parlament immer haben können sagen, mehr macht das doppelte Meer aus politischen Gründen.

00:07:18: Das war völlig okay.

00:07:19: Seit Jahrzehnten haben wir so gemacht.

00:07:21: Aber jetzt ist das sogar ein Verfassungsbruch, wenn man es macht.

00:07:24: Das darf man nicht machen!

00:07:25: Es ist eigentlich verboten.

00:07:26: Noch verfassig ist es verboten bei den Weichen.

00:07:28: Gut, gehen wir auf einen anderen Thema, der auch interessant ist, weil wir schon ein paar Mal ein bisschen besprochen haben ins Bundesamt für Gesundheit.

00:07:36: Das ist eine dieser Behörden, die wahnsinnig wachst und wachzt ... In der Corona-Zeit werden wir sehr durch die Sogne Bilanz erheben.

00:07:45: Hier haben wir ein paar über den falschen Gretel gesprochen, da braucht man eine wirkliche Corona-Untersuchung.

00:07:52: Aber eben ist auch in anderen Fragen offensichtlich überfordert Dominique Lagotz.

00:07:59: Genau, die eignisische Finanzkontrolle hat untersucht wie das Rabatt bei Medikament kontrolliert werden.

00:08:07: Das müsste die BAG anschauen und dann auch dafür sorgen, dass diese Rabatte zurückgegeben werden an die Kasse, also dass man weniger für

00:08:18: Medikamente zahlen

00:08:19: würde.

00:08:19: Das ist aber nicht passiert... Man hat seit sechs Jahren die Kontrolle der Medikamente-Rabatt vernachlässigt.

00:08:27: Das Schatten für die Prämiezahler beläuft sich gemäß Finanzkontrollen auf über zwei Milliarden Franken.

00:08:34: Also das ist wahnsinnig!

00:08:35: Und es ist für mich ein Beispiel, wie man tut im Gesundheitswesen ja immer jeden Herbst oder wenn Prämien Erhöhungen bekannt werden, tun Parlamentarier irgendwie zehn, zwanzig oder fünfzig?

00:08:48: Vorstöße reichen, man tut immer die Regulierung mit noch mehr Regulierungen.

00:08:52: Eine Art Pflasterli-Politik machen passt zum Gesundheitswesen.

00:08:56: Jedes Pflesterli tut man wieder aufs Pflästerli drauf und es wird immer verreckter!

00:09:00: Das BAG ist gar nicht mehr in der Lage, das wirklich zu machen.

00:09:04: Es ist ein klassisches Staatsversagen, das dort passiert.

00:09:07: Dünnt doch die Kontrolle von Medikamenterabatt zum Beispiel den Versicher übergeben?

00:09:12: Versicher stehen im Wettbewerb miteinander um tiefe Prämien und dann kann eine Versicherung profitieren wenn sie das gut macht.

00:09:19: diese Arbeit.

00:09:20: Das muss doch nicht beantimachen, obwohl Steuern auch noch Geld kostet.

00:09:25: Das ist doch absurd!

00:09:26: Also klassischer Fall von Regulierungsversagen und Finanzkontrollen hat es

00:09:30: auf.

00:09:30: Das ist ein

00:09:32: guter Fall,

00:09:32: wo man muss studieren, wie man in der Verwaltung im Staat anders organisiert.

00:09:40: dass

00:09:40: z.B.,

00:09:40: wenn ein Beamter oder ein Amt merkt, wir können etwas nicht.

00:09:45: Wir sind überfordert und haben zu wenig Leute.

00:09:47: Oder nein, zu wenige ja nicht!

00:09:51: Was wirklich mal ehrlich wäre, zu sagen, das ist vielleicht noch etwas, was mir gut könnte.

00:09:55: Also tun wir uns zurückziehen und übergehen es über den anderen.

00:09:58: In der Privatwirtschaft, wenn du ein Produkt machst die ganze Zeit, das nicht läuft, dann ziehst du einen schönen Schiff auf mit dem Produkt.

00:10:05: Vielleicht gibt es einen anderen, der das Produkt besser kann.

00:10:11: Sie nehmen nie eine Regulierung zurück, sie nehmen nie irgendein Aufsicht zurück.

00:10:15: Sie nehmen keine Zuständigkeit zurück und ich verstehe es!

00:10:19: Es ist klar wie.

00:10:20: sie gehen um Macht ab, sie haben gar keinen Anreiz, wieso soll das?

00:10:24: Und ich finde wirklich man sollte eigentlich die Verwaltung irgendwann mal überlegen, wie kann man es anders machen?

00:10:29: Dass wir eben diese Chefbeanten zum Beispiel sagen, dass wir jetzt nicht mehr kontrollieren müssen, wir gehen aus der Krankenkasse, dann kommt ein Bonus über.

00:10:36: Der kommt im Bonus über und die Feinmaar tut ihn dann sogar noch absegnet.

00:10:40: Das wäre doch schön!

00:10:41: Mir kommt

00:10:43: natürlich auch die Regulierung von gestern im Sinn.

00:10:47: Bei den Banken haben Sie das besprochen, Kamilote und Du.

00:10:50: Eine riesige Regulierungswelle kommt auf die Banken zu.

00:10:53: Und vor allem auch diese Frage der Verantwortlichkeit.

00:10:57: Im Hintergrundgespräch hat man uns gesagt, es sei ganz wichtig.

00:11:00: in Zukunft muss ich für alles was passiert, muss der Staat wissen wer verantwortlich ist?

00:11:06: Ich will aber, dass es beim BAG die Verantwortung gibt!

00:11:08: Ich will wissen, welchen Beamten hat entschieden dass man jetzt das sechs Jahre lang nicht anschaut.

00:11:14: Das steht bei den Finanzkontrollen leider nicht.

00:11:17: Diese Person hat auch einen Chef, oder?

00:11:20: Und ja ... Ich finde, ihr müsst Köpfe freuen!

00:11:23: Ich möchte das gerne wissen.

00:11:25: Aber das ist schon das Allerschlimmste.

00:11:27: Der Staat verlangt, du die Fakt ist alle Banker unter Generalverdacht stellen, bis ich selber aber selbstverständlich keine Verantwortung nehmen kann, niemand ist schuld.

00:11:38: Genau und mehr der Corona-Event Nie, nie hat einer irgendwie ein Stoff für das müssen.

00:11:45: Und die gleichen Beamtinnen oder die gleiche Staat maßt sich auch in der Privatwirtschaft,

00:11:51: wo sie ja

00:11:51: nicht so viel Geld vom Start ist und von uns Steuern zahlt.

00:11:55: Maßt es sich an, dort reinzuhalten und das besser wissen?

00:11:58: Ich meine schon mal diese Vorstellung, dass irgendein Beamte in diesem Firmah ein Geschäft besser beurteilen kann, wenn er mit dem Geschäft nichts zu tun hat.

00:12:06: Das finde ich... Sehr, sehr schwer nachzuvollziehen.

00:12:08: Gut!

00:12:09: Gehen wir zu einem anderen Thema, der wieder genau das Gleiche geht als tut uns leid.

00:12:13: Wir haben natürlich so eine liberale Deformation professionell, aber es geht um das Phänomen, dass sehr viele Firmen zurzeit pleiten gehen und zwar rekordmäßig.

00:12:24: Jetzt warum eigentlich?

00:12:26: Und wenn ihr das erfahren, dann glaubt es gar nicht Dominic.

00:12:29: Zuerst mal zahlen.

00:12:30: Im ersten halben Jahr gingen siebentausend vierhundertsechzehnundsechs Unternehmen in Insolvenz gegangen, der höchste Stand seit nineteen.

00:12:36: vierneinzig eine Anstiege von über fünfzentig.

00:12:39: Gegenüber im ersten Halbjahr zweitausendfünfundzwanzig rechnen es einen Viertelfirmenpleiten pro Tag.

00:12:45: Und das sind immer Menschen!

00:12:46: Das sind nicht Firmen, sondern Menschen und Unternehmen, Leute, die investiert haben aber auch natürlich Arbeitnehmer, die betroffen sind.

00:12:54: Und den Hauptgrund für diese Welle?

00:12:57: Das ist eine Gesetzesänderung, die verlangt, dass öffentlich-rechtliche Gläubiger konsequent Betriebungen aussprechen.

00:13:04: Was heisst das?

00:13:05: Es klingt komisch.

00:13:07: D.h.,

00:13:08: der

00:13:08: Staat

00:13:09: kann den Bund sein, kann Kantöne und Gemeinden

00:13:13: bei irgendwelchen

00:13:13: Ausständen von Gebühren oder von Steuern konsequent betreiben ... Und dass die Firmen dann eben zu Boden gehen, müssen Insolvenz Konkurs anmelden.

00:13:22: Weil sie die Gelder am Start nicht überweisen.

00:13:27: Das sind teilweise auch kleine Beträge und ich habe das wirklich gehört aus der Wirtschaft.

00:13:32: Es ist also den Staat, wo Unternehmen, Unternehmen als Träume, Talenten und Träumen von Unternehmerinnen und Unternehmer angestellten und Investoren in diesem Land kaputt macht.

00:13:43: Was ist das für ein Staat?

00:13:44: Ich meine, der Staat lebt ja von den Unternehmen.

00:13:46: Der Staat gibt es gar nicht!

00:13:48: Der Staat hat immer so etwas, was selber Geld verdient.

00:13:51: Er nimmt ja deinen Unternehmensgeld weg damit er nachher sicher gut machen kann.

00:13:54: Das ist ja nicht mehr normal.

00:13:56: Lass einen guten Zugehör bürgerlicher Parlamentarier, wenn ihr das gehört habt bitte.

00:13:59: Sofort-Emotionen machen diesen Unsinn abzustellen.

00:14:02: Früher war es immer noch so, dass man mit Gläubigen reden kann.

00:14:07: Ein Unternehmen, der in Schwierigkeiten ist, ist völlig normal.

00:14:10: Dann geht man mit den Banken und

00:14:12: anderen

00:14:14: Gläubigen zu reden.

00:14:16: Kunden, die vielleicht noch Ausstände haben usw.

00:14:18: Und dann tut man eine pragmatische Lösung suchen.

00:14:21: Dann schaut man ein bisschen, ob das Unternehmen noch gut ist?

00:14:24: Und hat jetzt einfach eine Qualitätsprobleme ... In zwei bis drei Wochen ist es vorbei.

00:14:28: Das können wir ja gut lösen untereinander.

00:14:32: Aber der

00:14:32: Kunden startet

00:14:33: und sagt ... Nein,

00:14:33: nein, nein!

00:14:34: Kein Spielraum!

00:14:36: Wir wollen einen Vorschrift!

00:14:37: gesehen, wie Regulierungen tödlich sind.

00:14:39: Wie das täglich ist!

00:14:41: Bitte die bürgerliche Parlamentarien machen Emotionen sofort der Unsinn abstellen und das ist auch wieder so ein schönes Beispiel von unerwünschten Nebenwirkungen.

00:14:50: Ich bin absolut überzeugt, sie hatten irgendeinen Grund, dass diese Gesetzesänderung gemacht

00:14:54: hat

00:14:55: und haben sich das nie überlegt, was dann die Folge könnte sein.

00:14:59: Ja, da bin ich ziemlich sicher,

00:15:00: ja gut Gehen wir zu einer anderen Geschichte von Alex Reichmuth.

00:15:03: Es geht um den Klimawandel und was der Klimawandel für ein Einfluss hat auf unses altwerden Dominiker?

00:15:09: Ja, gemäß einer neuen Studie sorgt der Klimewandel dazu dass die Lebenserwartung in achtundzwanzig europäischen Länder zwischen den Neunzehnten fünftens und neunzehnneunzig

00:15:19: allein wegen dem Klimawandan

00:15:21: um zwei Monate zugenommen hat.

00:15:24: Warum ist das so?

00:15:25: Wir konnten jetzt überall lesen, dass seit dem Jahr eine Dreißigtausend Achthundert Hitze tote Geheige.

00:15:33: Aber was niemand berichtet ist der Klimawandel führt zu noch viel

00:15:38: mehr...

00:15:39: Also viel weniger, muss ich sagen, kältebedingter Todesfeld.

00:15:43: Das heisst also er hat wirklich natürlich auf die Hitze und das ist nicht lustig.

00:15:47: und es gibt Leute wo weg der Hitze dann auch Kreislaufprobleme bekommen und vielleicht daran sterben.

00:15:52: Das ist wirklich ... ist nicht zu verharmlosen.

00:15:56: aber auf der anderen Seite führt den Klimawandel eben auch dazu dass weniger Menschen an der Kälte für Erfrüren und Sterben, um dort ein Problem zu bekommen.

00:16:04: Und dieser Effekt ist sehr viel grösser als der andere.

00:16:08: Das führt dann dazu, dass wir alle länger leben.

00:16:11: Der Klimawandel wird irgendwann zum Problem für die AHV.

00:16:15: Genau!

00:16:16: Und vielleicht noch eine andere Hinweise?

00:16:18: Hitzentote kann man verhindern in dem, dass man die Klimaanlagen baut.

00:16:23: Kältentode kann man Verhindern, indem man heizt.

00:16:27: Jetzt ist es aber so, das Heizen ... Es ist viel, viel aufwendiger, teurer sowieso.

00:16:32: Aber auch was CO²-Emissionen betrifft, ist Heizen.

00:16:35: Viel verrechterer als wenn man Klimaanlagen macht.

00:16:37: Also z.B.

00:16:38: für Heizen gibt es noch etwa so viele, ich sage es jetzt mal mehr oder weniger als Schätzung, also die letzte Klasse vier zu eins.

00:16:45: Man braucht mit dem Heizen viermal soviel CO² Emissionen produzieren

00:16:49: wie mit der

00:16:50: Klimaanlage.

00:16:50: auf Deutsch gesagt Wenn wir

00:16:52: die Klima-Lagen

00:16:53: einbauen, produzieren wir erstens weniger CO₂ und verhindern die Hitze-Tote.

00:16:59: Es ist viel einfacher, Hitze zu verhinderen als Kälte-Torte zu verhinden letztendlich.

00:17:05: Gut, gehen wir zum anderen Thema mit dem Zusammenhang, das ich sehr interessant finde aus politischer Gründe.

00:17:11: Das geht ums Konsumverhalten von uns Schweizeren, der trotz des Klimahandels sich gar nicht so stark ändert.

00:17:21: Genau, das zeigt der Studie des Vergleichsdienstes Kong Paris wo die Tausendundvierzig Leute befrockten.

00:17:27: Die Klima-Debatte hat für vier von fünf Erwachsenen in der Schweiz minimale oder gar keine Auswirkungen auf ihre Entscheidungen, bis man beim Einkaufen oder beim Geld anlegt.

00:17:40: Sie tun trotzdem Flüge und Fleischessen!

00:17:45: Das

00:17:46: ist schon noch extrem.

00:17:48: der Verzicht... Es ist vor allem bei Personen mit höheren Einkommen schwierig.

00:17:53: Bei Haushalten mit einem Bruttoeinkommen von bis zu viertausend Franken sagen es seventy-fünf Prozent, dass diese Klimadebatten minimale oder gar keine Auswirkungen haben.

00:18:03: Bei einem höheren Einkommen sind sie dann eighty-viert.

00:18:07: Aber das könnte auch andere Gründe haben und das ist wirklich ... Interessant, weil man ja einfach ... Das ist ein Problem dieser linksgrünen Klimapolitik.

00:18:16: Man will die Leute zu etwas zwingen, das sie gar nicht wollen.

00:18:19: Darum wird es nicht funktionieren auch nicht im nächsten Wahlkampf.

00:18:23: Die grüne Klimapolitei läuft immer darauf raus, dass wir eben nicht mehr Pfleisch essen dürfen.

00:18:28: oder bei der Ernährungsinitiative geht's um das.

00:18:30: Dass wir nicht mehr pflegen sollen und dass gewisse Sachen, die wir gerne machen, böse sind.

00:18:38: So werden wir nicht zum Erfolg in der Klimapolitik

00:18:42: kommen.

00:18:43: Und das zeigt natürlich auch, wie soll ich es sagen?

00:18:46: Das Moralisierung von der Politik und am Tag an die Klima-Politik ist ja eine Moralisierung.

00:18:51: oder man sagt gegen diese Leute, die gut sind und die, die böse sind.

00:18:55: Die, die gute sind, fahren die Velo und die bös sind fahren den Auto.

00:18:59: Also so eine Moralisierung!

00:19:00: Und das ist insofern

00:19:01: dumm

00:19:02: ... Nein, verheerend.

00:19:04: Weil den Stimmbürger sich von dem gleich anstecken lässt.

00:19:07: Er tut dann nachher höchstens andere Stimmen als er selbst verhalten sich aus schlechtem Gewissen.

00:19:15: Die Moralisierung der politischen Frage, Klimawandel und wie man ihn bekämpfen soll führt dazu ... Klimafreundlicher abstimmen, als sie eigentlich leben.

00:19:25: Und das macht es nur schlecht im Gewissen!

00:19:28: Das machen viele Tagesanzeiger und die Grünen einen den ganzen Tag schlechtes Wissen einredet, dann sagen sie okay... Stimmen wir wenigstens richtig, stimmen wir für einen Seich.

00:19:38: Aber wir gehen dann gleich auf die Flüge oder mit dem Fleisch weiter in Essen.

00:19:43: Aber wenigstern können wir uns ein schlechter Gewissen beruhigen.

00:19:46: Es ist wie früher

00:19:47: noch ...

00:19:48: Ja, mit der Religion, es ist aber wirklich genau das Gleiche.

00:19:50: Was ist der Ablass?

00:19:51: Der Ablass, den Frau geklappt hat, dass man zuerst den Leuten so gut und schlecht gewisse macht im Zahlenzelt.

00:19:58: Aber das Leben hat sich nicht geändert.

00:19:59: Ich weiss auch nicht, was man aufhört und wie

00:20:03: man

00:20:04: es tut.

00:20:04: Und so ist es sehr langsam in der Klimapolitik.

00:20:06: Das finde ich für ein politisches System, weil uns eigentlich ein Problem ist.

00:20:11: Gut, gehen wir noch zu etwas dem Letzten?

00:20:13: Wie wichtig die Personalien sind ... Erich Gouya, Chefredaktor der Zürichzeitung, dreht zurück.

00:20:20: Im Februar wird er sich ein wenig entlasten.

00:20:22: Er wird dann als Herausgeber von der NSC Deutschland unter anderem tätig sein, aber die Chefreduktion der Zürizeitung ist der wichtigste Zeitung der Schweiz.

00:20:31: Ja also eine der wichtigsten abends deutschsprachigen Raum.

00:20:35: Die Chefredektion gibt den Abdominik.

00:20:38: Ja, das ist ein bisschen früher als wir

00:20:41: ausspielen haben

00:20:41: gemeint.

00:20:42: Es ging davon aus, dass Sigi erst im Sommer der Fall war.

00:20:47: Ich weiss es eigentlich nicht in Grund, aber wahrscheinlich gibt's die Möglichkeit sich auf Deutschland zu konzentrieren.

00:20:53: Wenn ein Wechsel bei der Einzige-Chefredaktion ist, dann ist das ja immer auch ein Ärawechsel.

00:20:57: und was ist der Ärag?

00:20:58: Ich finde schon eine Wahnsinnigkeit... Letztlich ein liberal konservativer Chefredakteur, der die Zeit geprägt hat und sehr gut geschrieben hat.

00:21:11: Seine wöchentlichen Kommentare waren Pflicht zu lesen in diesem Land.

00:21:17: Ich habe sie auch gerne gelesen, weil sie – obwohl vielleicht das Thema schon zwei, drei oder sogar noch mehr Tage in den Medien war – Das ist eine Fähigkeit, die man muss haben, wenn man so hinein kommt.

00:21:30: Deren ganzen Sachen nochmal einen neuen Aspekt, ein neues Spin ... Ja, einen tieferen Sinn geben.

00:21:36: Das ist die Leistung von ihm.

00:21:38: Das habe ich sehr gut gefunden.

00:21:40: Ich bin natürlich befangen, ein Stück weit, weil er mich auch wollte.

00:21:45: Aber trotzdem muss ich sagen, das war sicher eine erfolgreiche Ära.

00:21:51: Obwohl sie noch bis zum nächsten Februar weitergeht!

00:21:54: Ja, also ich würde auch so weit gehen und sagen Erik Gouir ist wahrscheinlich einer der besten Chefredakteure in der langen Geschichte von der Zürich Zeitung.

00:22:04: Einer von den profiliertesten, einer von den liberalsten aber auch konservativsten Chefredaktoren.

00:22:09: Es gibt sicher einen, die am besten geschrieben hat.

00:22:12: Also wenn man es vergleicht mit anderen seiner Vorgänger ein bisschen wie Markus Spielmann ist oder Hugo Bütler, dann teilt er das Lüto stilmässig hin.

00:22:22: Er hat extrem auffällig geschrieben, er ist wirklich ein sehr guter Stilist.

00:22:28: Eleganter Schreiber, präziser Schreber und ich würde weitergehen, sein Verdienst ist auch gross weil er zurzeit in einer Zeit geredet hat, wo sie so ins linksliberale Mainstream-Sumpfgelände abgerutscht ist oder wie sie einfach ... Nicht so geführt worden ist, wie man hätte sollen.

00:22:48: Wie das bürgliche Bewusstsein in der Redaktion aber auch im Verwaltungsrat in Spurenelementen nur noch vorgekommen ist.

00:22:55: Der Regier hat ein Reisenverdienst, dass die Zürichzeitung eine bürgerliche Zeitung geblieben ist.

00:23:01: Eine freie Sinnige Zeitung.

00:23:03: Natürlich gibt es immer einige Doktoren, die hier ausschären und auf die Winkelseite tendieren.

00:23:08: Wir können diese mit dem Namen erwähnen.

00:23:09: Und dann sind sie bei der Züri-Zity wieder sehr erbost.

00:23:12: dass wir die alle Mitnahmen nennen, die nicht in den Freisinnungsblatt passen.

00:23:17: Aber Erik Uyer hat auch eine gute Personalpolitik gemacht, abgesehen von der Leitartikel und seiner öffentliche Wirkung.

00:23:28: Er machte eine gute Personalpolitik, hat viele gute Journalisten und v.a.

00:23:33: bürgerliche Journalisten

00:23:34: portiert angestellt

00:23:36: und geschützt.

00:23:37: Ich meine, da muss man einmal deutlich sagen, dass die Zürichzeitung was der Rahmenvertrag betrifft so ausgewogen ist in dem sie wirklich beide Meinungen hat.

00:23:47: Dieen, die skeptisch sind und diejenigen, die es gut finden.

00:23:49: Und bei allen Meinungen kommen diese Züricherheit zum Wort.

00:23:52: Das ist nicht seltenverständlich, das ist eine Riesenleinstieg von Erik Gullio, dass er es durchgesetzt hat.

00:23:57: Vielleicht noch etwas Letztes und ich meine jetzt auch ein Konzernscht wenn ich sage ... Er sagt einer der besten!

00:24:03: In dieser langen Geschichte.

00:24:04: Es gibt nicht so viele Zürich-Zeitungschef oder Doktoren, die diese Wirkung angetan haben.

00:24:09: und Bedeutung in Deutschland.

00:24:10: Also mir fällt nur Fred Luxinger ein von seinen Vorgängern, natürlich wie die Bretcher.

00:24:15: Wo er auch in Deutschland eine grosse Beachtung genossen hat – das kann man vom Hugo Bütler nie behaupten, vom Markus Spielmann nicht.

00:24:23: Das hat seine gute Anerbrache sicher, weil er Deutschland sehr gut kennt und dort aufgewachsen ist und Affinität hat zu diesem Land.

00:24:30: Aber er hatte etwas zu sagen!

00:24:32: Und er hatte selbst etwas zu zeigen für die Deutschen.

00:24:34: Er hatte deswegen eine grosse Wirkung in Deutschland, davon finde ich es natürlich sehr erfreulich.

00:24:39: dass er als Erausgeber von der Zürichzeitung in Deutschland auch noch tätig wird, weil das ist ja auch noch für den Leschpunkt.

00:24:45: Auch ein grosser Erfolg der Züri-Zitik, die Expansion im grossen Kanton, was nicht so einfach ist für eine Schweizer Zeit.

00:24:54: Wir wünschen alles Gute!

00:24:56: Gratuliert zur zwölf Jahre brillanter Führung von der brillantesten Zeitung der Schweiz Und das war es, Bern-Eifach.

00:25:04: An den Dreizehnten August zwutusigsechsundzwanzig Tonung von uns in Markus Somm auf nebelschwalter.ch.

00:25:11: Ja, bleibt dabei auch wenn Zürich Zeitung jetzt der neue Chefredaktor muss suchen... ...dann nicht entschuldigen!

00:25:19: Wenn er erstens nicht links ist und es wollten sie deswegen auch gerne an die Züri Zeitung lesen.

00:25:23: In diesem Sinn macht's gut Das war Bern-eifach.

00:25:29: Der Podcast wird gesponsert von Audi Swiss Ihre Experte rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.audi-swiss.ch.

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