Messerattacke in Zürich, Ernährungsinitiative, Computer in der Schule, Klimaexpertin Francine Jordi
Shownotes
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Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:
Jugendlicher zieht Urteil nach Messerattacke auf Juden weiter (Tamedia)
Beschwerde gegen Abstimmungsbüchlein: «Der Bundesrat schürt den Mythos des Veganzwangs» (Tamedia)
Je mehr der Computer in der Schule eingesetzt wird, desto schlechter werden die Leistungen. (NZZ)
Basel setzt nach Sommerferien striktes Handyverbot an Schulen um (20 Minuten)
Francine Jordi schlägt Klima-Alarm: «Sollten was ändern» (nau.ch)
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00:00:04: Das ist Bern einfach.
00:00:04: Jeden Tag die richtige Dosis Politik von Nebospalter, kritisch und unabhängig!
00:00:11: Das ist Bern einfach vom drissigsten Juli am Mikrofon, für uns in der Stefan Milius und mein Name ist Gami Lotte.
00:00:32: Wir reden heute über die wichtigsten Themen des Tages.
00:00:35: Und das, was mir gerade ins Auge gestochen ist – es gibt etwas Neues zu diesen Messerattacken auf den orthodoxen Jude im Kanton Zürich.
00:00:44: Es war eine Fünfzehnjährige, die sie begangen hat.
00:00:47: Und jetzt gab es einmal das erste Urteil.
00:00:50: Dort wurde für ihn Höchstraf ausgesprochen.
00:00:53: nach Jugendstrafrecht ein Jahr und dann noch Massnahmen, die eben obendrauf kämmten.
00:00:58: Das können wir ein paar Jahre dauern.
00:01:00: Jetzt ist aber klar, dass es noch nicht recht kräftig ist, weil der jugendliche Tod mit seinem Anwalt berufen wird.
00:01:08: Sie sagen ... Es ist zu viel.
00:01:10: Man muss sich nicht wegen Mord verurteilen, sondern man versucht die vorsätzliche Tötung und einen Straf von maximal sechs Monaten anzubringen.
00:01:21: Und diese sollte man aufheben zur Gunst einer Massnahme in einer pädagogischen Anstalt, der offen sei.
00:01:28: Also kein Jugendknascht!
00:01:31: Hätte ich das überrascht, Stefan?
00:01:34: Nicht wirklich nein.
00:01:35: Wobei es natürlich nicht ein Teenager selber ist, wo das jetzt irgendwie weiterzuziehen würde, sondern logischerweise sein Anwalt.
00:01:41: und dann wird es auch noch eine Reihe von NGO geben, die da wahrscheinlich stützen.
00:01:45: Man muss es ja probieren an den Strophenverteidigungen, dass sie es gut berechnen.
00:01:49: Ich bin jetzt nicht fan von der Idee, dass man die Offen unterbringt in einer pädagogischen Einrichtung.
00:01:54: Offen gehöre ich schon mal gar nicht gerne.
00:01:57: Er war fünfzehnig und kein Kleinkind.
00:01:59: Meine kleine Tochter ist fünfzehntig.
00:02:01: Die wissen direkt schon was zu machen.
00:02:03: Vielleicht muss man einfach noch einmal schnell recapitulieren, was damals passiert ist.
00:02:06: Das war im März-Vierundzwanzig, glaube ich.
00:02:08: Der ist ursprünglich losgezogen und wollte in den Südnagogen.
00:02:12: zum möglichst viel Juden zu töten.
00:02:15: Das hat eine Videobotschaft sogar noch verkündet.
00:02:18: und dann ist es blöderweiss, die E-Synagrogentheur war zugekommen.
00:02:21: Und dann schaut er auf die Zustimmung Nordrhodoxyut um den Stechialterb.
00:02:25: Aber ursprünglich hatte er vorgekommen, zu einer Reihe von Juden umzubringen.
00:02:30: Ohne Zweifel hätte er diese Gelegenheit bekommen, wenn die Tür nicht zu gewesen wäre.
00:02:35: Jetzt beginnt mal zu diskutieren, ob das ein Versuch der Morgens war oder wie sein Verteidiger sagt nur versuchte Tötung.
00:02:40: Wenn du sagst auf einer Videobotschaft, ich gehe jetzt nach Judenabschlachten und dann losgehst du in eine Synagoge mit Scheidringen würde ich mal sagen er hat durchaus die Ambitionen gehabt zum Menschen nach meinem Leienverständnis zu ermordern.
00:02:53: Jetzt können natürlich Juristen anfangen ausbeinden und Wördingbetriebe versuchten Morgens oder Tötungen.
00:03:00: aber der wäre gerne ein Mörder in Geschichte eingegangen.
00:03:02: für das gibt es eigentlich gar keinen Zweifel daran.
00:03:06: Es ist auch klar, dass er sich im Internet radikalisiert hat.
00:03:13: Er macht live-Streams ohne Bilder, wo man den Ton gehört.
00:03:19: Er hat ganz klare Botschaft hinterlassen, was seine Absicht war und das ist doch ein Zeichen, welcher relativ stark ist, wenn man es nachher in der Verhandlung ansprechen muss.
00:03:30: Was wir aber nicht vergessen.
00:03:32: Wenn du in diesem Fall ... nicht die Höchststrafe von einem Jahr ausspricht, sondern neben sechs Monaten und das in einer offenen Anstalt.
00:03:40: Was muss denn ein Jugendlicher für einen Straftat begann?
00:03:44: Damit es mir die höchste Strafe eines Jahres aussprecht.
00:03:48: Das ist bei mir wie eine grosse Frage zu sagen.
00:03:51: Wie viel Schlimmer muss es noch sein, dass man dort wirklich sagt, hier ist Grenzen
00:03:55: reicht!
00:03:57: Der Verteidiger wirft wirklich alles in die Schlechte.
00:03:59: Erfordert auch eine Strafreduktion, weil es mediale Vorverurteilungen gab aus seinem Klient und dem Mandanten.
00:04:05: In der Medien hat man schon gesagt, dass das für einen schlimmen Säge ist wie eine vorweggenommene Strafe.
00:04:10: Darum müssen wir jetzt weniger lang einbauen, ob mediale Verurteile sind und was sollen wir dann nicht mehr drüber schreiben?
00:04:17: Wenn die Frage gibt, ob es versuchten Mord oder Tötung war, macht man einen juristischen Ausbeil.
00:04:21: Es gab nicht eine mediale Vorurteilung, sondern er hat es selber im Video gesagt, was man machen möchte.
00:04:28: Er hat es gemacht und ist glaube ich mir richtig in einer ziemlich inflagranten Verwünscht geworden.
00:04:32: Also an der Tat an sich hat er keinen Zweifel bestanden Und die Medien haben über diese Tat berichtet.
00:04:38: Wenn das schon eine medielle Vorurteilung ist Dann kannst du eigentlich niemand mehr einbuchten.
00:04:43: Das geht mir ein bisschen zu weit.
00:04:44: Es gibt Fälle wo es tatsächlich irgendwie zweifelhaft war Und die Leute sind schon, zum Beispiel bis es prominent war, vorher monatelang dort Medien geschleppt worden und in dem sind wirklich Vorverurteilt worden.
00:04:55: Der junge Herr, da hat man einfach von der Tat berichtet, ist überhaupt nicht medial Vorvorteilt geworden.
00:05:01: Übrigens habe ich auch den Aufschrei von Linken damals ein bisschen vermisst.
00:05:05: an diesem Fall also kannst du dir auch Demos erinnern oder so, wo irgendwelche Phonicellas aufgesäckert werden zu Gunsten der Morddoxie?
00:05:13: Und ich
00:05:13: nicht?!
00:05:14: Nein, überhaupt nicht!
00:05:16: Das ist eine mediale Vorverurteilung.
00:05:19: Irgendwo muss man sich auf den Standpunkt stellen, dass der junge Mann bewusst auch die Medien genutzt, um seine Tat der Welt bekannt zu machen.
00:05:29: Dass da wirklich etwas von sich aus auch an die Öffentlichkeit gegangen ist, wo thematisiert wird, ist die logische Schlussfolgerung.
00:05:35: Aber ich habe für mich sehr amerikanische Denkweise dieser Medienvorverurteilungen in diesem Fall.
00:05:42: Ich sehe natürlich, man hatte in der Vergangenheit schon ein Problem, dass es vor allem bei so vielen Augendelikten war oder einen Mann zum Beispiel der Vergewaltigung beschuldigt wurde, dass wir dort wirklich reden können, hey, es hat eine mediale Vorverurteilung und man hat gar keinen Prozess.
00:05:59: Man hat wirklich dort die Männer als Vergewaltiger auch bezeichnet.
00:06:05: Das Problem sehe ich schon, aber da habe ich eher den Eindruck, dass man seitens Gerichte sehr zurückhaltend war und im Prozess nur ganz wenig ist an die Öffentlichkeit gekommen.
00:06:16: Es war nur mehr zugänglich nicht öffentlich für das Publikum wie es bei Jugendlichen ist.
00:06:23: Wie du sagst, man probiert alles in diesem Fall!
00:06:27: Ja und mediale Verbreitung ist, wie du gesagt hast, ein Teil der Strategie von so islamistischen Anschlägen.
00:06:32: Sonst könnt ihr nicht mehr Briefbomben schicken und es sich nicht weiterheben.
00:06:37: Die wollen ja wirklich, dass man weiß wer sie ist.
00:06:39: Es gibt nachher Bekennungsschreiber oder in diesem Falle Videobotschaft.
00:06:42: also die nutzen ja Medien wirklich zur Verbreitung ihrer Schreckens-Botschaft.
00:06:46: Darum ist das höhere Kreativität gerade von dem Strafverteidigung.
00:06:51: wenn ich jemanden zu teigen habe, dann nehme ich den glaub ich, denn er leite sich wirklich ins Zeug und normalerweise ist sein Job.
00:07:10: Ich mache ihn auch nicht zum Vorwurf.
00:07:16: Wir kommen zum nächsten Thema.
00:07:18: Es geht auch um juristische Fragen, weil wir stimmen über die Ernährung.
00:07:24: Sicherheitsinitiativen ab im September.
00:07:28: Jetzt kommen schon langsam die ersten Züge vom Abstimmungskampf, und zwar ärgert man sich seitens Initianten, dass der Bundesrat eben ihre Führende über die Initiative berichtet.
00:07:40: Konkret geht es darum, ob wirklich ein Fleischverzicht vorgeschrieben ist von den Leuten, das sie befürchtet,
00:07:46: v.a.,
00:07:46: dass über diesen Veganzwang geredet wird.
00:07:50: Und jetzt ist das so in den Streipunkten ... Bern muss reagieren innerhalb von zehn Tagen und sagen, was man mit dem Vorwurf macht.
00:07:59: Aber ich finde es immer sehr schwierig ... Es ist ein abstimmungskampf.
00:08:06: Der Bundesrat muss korrekt sachlich informieren.
00:08:10: Wenn man sich die Initiativen anschaut und die Ziele vorgibt, ist konsequenzialogisch, dass es auf den Verzicht des Fleischproduktes läuft.
00:08:19: Ist ja immer das Problem wie Abstimmungen, dass sie irgendwo sehr oft schwammig formuliert sind.
00:08:24: Und dann erst später wird es im Parlament herausbeinden was das wirklich heisst?
00:08:27: Ich bin generell natürlich nicht ein wahnsinniger Freund der Abstimmungsinformation aus der Bundeskanzlei.
00:08:33: Ich glaube wenn Markus und Dominik da wären würde ich jetzt wieder weh heiss.
00:08:36: Der Urs Boerder, Urs Boeder, Urs boerder fallen weil er glaubt zuständig ist.
00:08:40: Aber in den meisten Fällen ist auch sein Problem mit Abstimmungspücheln wo etwas einseitig dargestellt wird.
00:08:45: Es sind ja gegen unsere Seite nückende anderen also meistens leiden wir.
00:08:50: Jetzt sagen die Inizienten, sie wollen ja niemand staatlich zwingend zu etwas Bestimmtes zu essen.
00:08:57: Sie wollen nur den Bund beauftragen, ich zeige dir mal eine Stärke auf pflanzlichen Lebensmitteln basierende Ernährung zu fördern – es klingt nur mehr Förderung!
00:09:05: Aber was heisst das genau?
00:09:07: Man wird nachher zugeschüttet mit Präventionskampagnen.
00:09:10: Ich habe dann wahrscheinlich einen Totenkopf auf der Steakverpacking wenn ich möchte Steak auf der Grill schmeißen.
00:09:15: Es wird irgendwelche preisige Anpassungen geben.
00:09:18: Man muss dann schon alles machen, um die Leute zum Grünzeug zu treiben und weg vom Fleisch.
00:09:24: Das ist den Auftrag aus dieser Initiative.
00:09:26: Das stimmt natürlich schon.
00:09:27: Es gibt nicht einen staatlichen Zwang im Sinn, dass es verboten ist, Fleisch, soweit sie immer nicht.
00:09:31: Aber der Bund muss aber alles daran anlegen, dass wir eher aufs Grünzeug setzen.
00:09:36: Und von daher ist das nicht so irreführend, wenn's im Abstimmungsbuch heisst, es geht in die Richtung, dass Brügel werden sollen ... zu Salat und Pokoli.
00:09:45: Man muss sich wie auch nicht überrascht sein, dass der Kampagnen das natürlich aufgreift und von einem veganen Schwang spricht.
00:09:53: Das ist schon auf den Handgelegen, dass man so eine Kampagne führen würde.
00:09:58: Das hat schon einen grossen Stellenwert.
00:10:00: Man weiss aus Umfragen, dass bei neun von zehn ist das die erste und wichtigste Informationsquelle, in der die Leute tatsächlich zu den Abstimmungsentscheiden fehlen.
00:10:12: Man kann vieles kritisieren.
00:10:14: Es gibt Platzverteilung, wieviel darf der Bundesrat brauchen?
00:10:17: Wie viel darf ein Komitee brauchen?
00:10:19: Es braucht eine Seite extra, die noch zehn ... Parole vom Bundesrat zusammenfassen, das kann man ganz klar in die Frage stellen.
00:10:27: Es ist nicht unbestreit und es hat doch einen wichtigen Stellenwert.
00:10:32: aber juristisch wie dagegen vorgeht dass wir das nicht vorausgesehen haben wie der Bundesrat wird arbeiten finde ich doch sehr schwierig dass er natürlich würde sagen irgendwo müssen wir das ja anschauen wie man das Problem lösen würde.
00:10:46: und es läuft mehr über pflanzliche Ernährung.
00:10:49: Deine Zahl schockiert mir.
00:10:50: Es gibt gerade neun von zehn Abstimmungsbücher, die sagen, oh mein Gott, lesen sie den Nebelspalter statt dem Abstimmungs- bücher oder sehr viel eher?
00:10:58: Das ist unglaublich!
00:10:59: Und die Initianten sollten sich vielleicht auch nicht fest aus einem Fenster lehnen und jetzt irgendwie um Wörter ringen, weil sie reden ja ihre Initiativen für Ernährungssicherheit.
00:11:08: Sie wollen den Leuten nicht vorschreiben wie sie sich ernähren sollen, sondern es ginge um die Ernährungssicherheit – das ist jetzt so ein Blast, so ein Seich.
00:11:15: Das ist völlig unsinnatürlich, geht's darum um uns in Richtung führen, dass wir nur noch die Schulung fressen, was ihnen passt und nicht was uns Spaß macht.
00:11:24: Es geht doch nicht um Ernährungssicherheit, sonst muss man Vorlage bringen, wo der Eigenanbau von Lebensmitteln in der Schweiz irgendwie fördert oder so.
00:11:32: Ernährungssicherheit ist überhaupt nicht das Punkt, sondern es ist eine Ummerziehungs-Initiative.
00:11:36: Und wenn im Abstiegsbüchern das hervorgeht, dann schabt sie ab und hat den Urspruch dran, weil zur Abwechslung etwas richtig gemacht.
00:11:41: Vielleicht hat er Fähigkeit oder so?
00:11:45: Es geht ja um die Seventie Prozent, wo in diesem Sinn die entscheidende Zahl ist.
00:11:49: Das muss man anstreben und das ist wirklich ein Streitpunkt.
00:11:53: Ja, das ist nur ein Ziel, sagen die Initianten und man muss Maßnahmen treffen zum da ankommen.
00:11:57: Der Bundesrat stellt sich klar auf die Position, dass es eben in diesen Übergangsbestimmungen heisst.
00:12:03: Man hätte zehn Jahre Zeit für das Zielen reichen.
00:12:06: Also hier ... Wenn alles ja nur so schwammig ist Ja, Empfehlung vielleicht und ein Ziel irgendwo.
00:12:15: Da kann man sich auch fragen, verändern diese Initiativen wirklich etwas?
00:12:18: Das ist mein grosser Fragezeichen!
00:12:21: Und wenn wir doch so genau weiss, was wir wollen machen ... Das sind dann die Leute, die sich dann, wenn es mal darum geht würde man vielleicht eine Gesetzesinitiative als Instrument für Demokratie einführen wollen.
00:12:33: Die sicher leider nicht dafür sind, dass ich ja genau das richtige Instrument wäre, wenn mir so etwas Konkretens würde ich gerne einführen.
00:12:41: Ja, man geht auch nicht zu hunderttausend Unterschriften sammeln für irgendetwas Schwammiges.
00:12:45: Sind schon ganz klare Ziele und darum sagen wir doch jetzt schon mal nein, nein, Nein, nein!
00:12:50: Und schreiben jemanden die auch noch darüber?
00:12:52: Genau das machen wir.
00:12:54: Jetzt gehen wir weiter auf Basel und zwar, geht zum Kommentar in den Einzigen von Sebastian Brielmann, er greift ein Thema der Computer in der Schule auf.
00:13:06: Und zwar ist eben kein Trick in dem Sinn je... mehr und je früher die Computer in der Schule genutzt werden, desto schwieriger wird es, destor schlechter werden auch Testresultate.
00:13:16: Und jetzt möchten wir eben in Basel.
00:13:18: Das hat eine Initiative aus Basel an, wenn ich richtig bin, das genau sagt mir, dass man kein Computer verwenden soll mit Sekundarschulen oder Primarschule, wenn Ich richtig bin.
00:13:29: Und dieses Thema merkt man schon.
00:13:32: Computer- und Handys.
00:13:33: Und Kind ist etwas, was uns im Bildungswesen
00:13:37: beschäftigt?
00:13:39: Ja völlig zu Recht.
00:13:40: Ich bin natürlich überhaupt kein Digitalisierungsgegner, ich bin ja ein Gegner davon, dass man Kinder und Jugendliche krampfhaft fernhaltet von so Geräten, weil es ist nun einmal Zukunft.
00:13:48: Die sollen den richtigen Umgang damit lernen.
00:13:50: aber ich bin schon an der Meinung, das geht in die richtige Richtung.
00:13:52: Man muss nicht immer nur Jüngere in der Schule mit Tabletschaffen lassen.
00:13:56: In aller Regel haben sie schon daheim irgendwie Zugang zu Geräte und sind da völlig up to date und die Schule kann die Chance nutzen zum noch analoge Rest unseres Lebens zu retten.
00:14:06: Der grössere Punkt, bei dem ich das Problem habe, wird nicht gelöst.
00:14:09: Es ist völlig egal, ob wir elektronisch arbeiten oder auf Papier im Bildungssystem oder in der Archivektäreformitis.
00:14:15: Früher war es Französisch.
00:14:17: Wenn man nach einem Dreißig-Jahr wissen könnte, dass ein Rohrkribbier wieder Französischer ist aber auch nur die eigenen Sprache nicht.
00:14:23: Dann so Sachen wie Schreiben nach Gehör.
00:14:25: Dann hast du den Workshopcharakter, den Schulstab von Thal unterricht und alle tun etwas grüppel zu arbeiten.
00:14:30: Man senkt das Level nach unten damit niemand eine schlechte Not bekommt.
00:14:33: Das könnte dann noch gefühlverletzt werden.
00:14:35: Fehler gibt es nicht mehr.
00:14:36: Es ist nichts mehr falsch.
00:14:37: Irgendwie ist alles richtig, das Leistungsprinzip wird irgendwie zum Verschwinden gebracht.
00:14:41: Das sind eigentlich die grossen Probleme.
00:14:43: Eben dass auf einem Tablet passiert oder auf dem Papier, ist die andere Frage.
00:14:48: Wir müssen jetzt einfach wieder anbringen, dass wir nach neuen obligatorischen Schuljahren, dass unsere Jugendlichen in der Lage sind um eine Bewerbung geschrieben allein fehlerfrei zu verfassen.
00:14:57: und diese Situation haben wir im Moment nicht.
00:14:59: Und darum muss man daran glaube ich schon irgendwann mal den Hebel ansetzen.
00:15:04: Ich fühle mich an mich fast so, als wäre ich hier ein wenig rückständig, wenn ich auch sage, ich bin davon überzeugt, dass du besser lernst, wenn du von Hand schreibst.
00:15:13: Dass das ein kognitiver Prozess ist, in dem ihr besser ermöglicht, diese Sachen zu merken und aufzunehmen und zu verarbeiten, bin ich wirklich überzeugt.
00:15:21: Und was ich eher sehe ist, dass wir bei den digitalen Kompetenzen immer ... Der Eindruck kann, dass man in den falschen Fokus leidet.
00:15:31: Wenn ich auch eine Medikompetenz denke.
00:15:34: Dass wir wirklich einen Artikel als Lesen und das Falsche kennen.
00:15:38: Auch dass man weiss, was Gefahren im Internet lautet.
00:15:42: Solche Dinge finde ich sehr wichtig aber eben... Nach einer KV-Prüfung in Zürich, wo man mit künstlicher Intelligenz schreiben kann, muss man am Schluss sagen.
00:15:52: Ja, wir können alle uns im Alltag einbrauchen.
00:15:55: Aber wenn du keinen Meter selber überlegen kannst, machen wir schon recht zu sorgen.
00:16:00: und dann denkst du dir, ich will gar keine Kinder
00:16:05: mehr zur Schule schicken!
00:16:07: Es ist ja gar keine Frage, die heutigen Kinder oder Kinder, die jetzt auf die Welt kommen, werden ganz einfachständig mit Kai aufwachsen.
00:16:13: Ich schaffe auch viel mit Kai dort, wo es Sinn gibt.
00:16:16: Der Punkt ist nur, es wäre noch gut, wenn du vorher schon mal gelernt hast zu selber denken, dann kannst du nicht mit Kai richtig nutzen und du kannst Kai überprüfen.
00:16:25: In der Schule nicht wirklich Grundlagen vermitteln, du überkommst und steigst direkt gewissermaßen mit der KI.
00:16:29: Dann bist du ins Klaven von der KI, dann kannst du dir nicht irgendwie auf die Finger schauen sondern bist auch auf den Gedeihen ausgeliefert.
00:16:35: Und das ist ein grosses Problem.
00:16:37: Also ja zu digitalen Hilfsmitteln aber zuerst bitte lernen zum selber denken.
00:16:42: Das ist das was die Schule eigentlich müsste vermittlen.
00:16:44: Aber das Problem ist natürlich auch noch es interessiert sich niemand für Bildungspolitik Ist keine Tonsache, ist wahrscheinlich auch gut so zum Teil.
00:16:51: Aber tatsächlich ist die Bildungspolitik nicht sexy und niemand mag da mitschwetzen.
00:16:55: Gewisse verbindliche Standards Bundesseitwerke wären vielleicht nicht schlecht aber kein Politiker.
00:17:01: Mir fällt es gar niemand ein, der sich wirklich intensiv in die Bildungspolitik befasst.
00:17:04: wie du dir dort irgendwie Kalorbeeren kannst holen?
00:17:07: Der hieß Schmid!
00:17:09: Als Regierungsrat ist jetzt der, den wir hier noch einfallen, wirklich leider nicht mehr im Regierungsrad.
00:17:16: Da kann ich aber auch schon mal ankühlen.
00:17:18: Es gibt ein Interview von Dominic Fäussi mit dem Rehs-Schmidt, das bald wieder erscheinen wird – genau so etwas der Rückblick auf seine bildungspolitische Karriere und was sein Problem in unserer Schule und was er gerne noch gelöst hat.
00:17:32: Mit ihm können Sie dann auf neblespalter.ch schauen.
00:17:36: Ich würde aber noch kurz beim Handy bleiben, weil irgendwie ist es ein Baselthema.
00:17:41: Es ist ja auch so, dass in Baselstadt jetzt eine einheitliche Regeln gelten und zwar, dass wir vom Kind bis zu der Sekte die Handys in der Schule verboten sind.
00:17:53: Es geht sich die Gleiche ein, wie man im Unterricht mit Medien umgeht.
00:17:58: Und jetzt ist es wirklich ein Handyverbot!
00:18:03: Ich finde es grundsätzlich okay, du bist nicht in der Schule zu einem Handy umzuspielen.
00:18:07: Wo ich dagegen bin ist die Bestrebung EU-weit, dass man irgendwie eine soziale Medienzettel nur noch ab die Sechzehnende und so spässt, weil es völlig durchsichtig ist.
00:18:15: Sie wollen auch, dass sich die Jugendlichen nicht mehr bei unabhängigen Quellen informieren können.
00:18:20: Dass das nicht disinformiert wird, disinformation heißt einfach, dass nicht etwas gehört oder irgendetwas passt.
00:18:25: Dort habe ich schwere Vorbehalte.
00:18:27: Das ist wirklich einfach ein weiterer Zensurmaßnahme.
00:18:29: Aber in der Schule selbst tut es eine wahnsinnig gut und ich bin auch überzeugt, dass die heutige Jugendliche, die sich beklagt, das Handy während der Schule abgeben müssen, dass sie zehn Jahre wahrscheinlich sagen, du warst eigentlich noch schön.
00:18:41: Ich habe noch mit einem geschwetzt auf dem Pausenplatz.
00:18:44: Stell dir vor, ich habe mit dem Krebs statt den neuesten Tiktok aufzuladen.
00:18:48: Später ist man einmal froh wenn ein Grenze gesetzt wird oder ein anderes Thema.
00:18:52: Das Grenzen-Setz ist eben auch nicht mehr modern.
00:18:55: Es ist total reaktionär heutzutage.
00:18:58: Darum finde ich eine solche Abschliste zu diesem Thema auch aus dem Kommentar.
00:19:01: Das ist ja schön.
00:19:03: jetzt ein bisschen um Federalismus, also wir haben Basel an Basel statt wo da zwei verschiedene Wege gehen und das ist ja wunderbar, jetzt können wir diesen einen oder zwei Jahre geben und dann mal schauen wie es rauskommt was sind die Resultate und darüber reden hey wenn man das in anderen Kantonen so machen darf.
00:19:20: darum noch ein höchst auf den Federalismus dürfen sagen
00:19:25: Und ein Hoch auf Basel, aber sehr zur Ausnahme.
00:19:27: Ich mache meistens die Basel fertig in meiner Sendung, weil Frau im Basel stattdäne schlieft es und haubt sehr schön Quadraten.
00:19:32: Aber hey, vielleicht haben Sie auch eine Blindshuhe und finden mal einen Korn?
00:19:37: Ja, apropos Blindshums findet man alles!
00:19:39: Korntool hast du jetzt herausgefunden.
00:19:42: Franzin Jordi ist neue Klima-Expertin.
00:19:45: Was gibt sie uns mit als einfachsterbliche Leute?
00:19:51: Ja, weil unser Schlagersternd ist beim ZF in einer Sendung zu Gast gewesen und wie so oft musste man natürlich irgendeine Unterhaltungssendung noch im Beitrag über die Bergwelt.
00:20:00: Und der Klimawandel in den Pflümchen ist ja ganz wichtig.
00:20:03: und dann wurde sie halt auch gefragt.
00:20:04: oder zum Thema.
00:20:06: Ich sage immer liebe Promis, habt doch einmal genannt um einfach mit einem Moderatorin zu sagen, ich habe kein Blasen, das ist immer von dem Thema.
00:20:12: Nächste Frage!
00:20:13: Da soll ich normalerweise singen.
00:20:14: aber nein, ein paar Jahre hat natürlich... Sie hat ja etwas erzählt, dass sie vom Fensterhaus Eigermönche und Jungfrau gesehen haben.
00:20:22: Und wo sie jung war, waren die Weisen obendraan, weissenspitzen und jetzt seien es grau und aus dem leitet sich die Situation ab, wie schlimm der Klimawandel ist.
00:20:30: und dann hat sie sich total verheternt.
00:20:32: Zuerst hat sie irgendwie gesagt Ja Natur ist halt ... Ein Gewalt.
00:20:37: Die haben wir selber nicht im Griff, Natur steht über uns.
00:20:40: Wir sind deren Ausgleicher und da kann man nöpfe
00:20:42: machen.".
00:20:42: Und das hat dann wahrscheinlich von ZDF nicht so passend nachgefragt.
00:20:46: Und am Schluss hat sie dann gefunden, ja wohl, wahrscheinlich müssen wir uns schon überlegen, wir sollten irgendetwas ändern.
00:20:50: Sie fragen dann auch mal so lange bis ihre Prominente sagen, mo moll!
00:20:53: Also wir müssen schon etwas zu tun gegen den Klimawandel.
00:20:55: Aber hey... Sagen doch einfach zu diesem Thema nichts, das ist nicht verboten.
00:20:59: Und sonst kommt es auch so aus, dass Frau Jardin jetzt wahrscheinlich einen Gastauftritt beim Knutti hat von der ETH als Klimaexpertin?
00:21:08: Ich finde vor allem ... Wir als kleine Schweiz haben relativ Null-Impact auf das, was die globale Welt in Klimafragen macht.
00:21:18: Ich finde es immer lustig, wenn man Promis dazu bringt, direkt Klimaaktivisten aussagen zu machen und dann kommt eben aus wie Max Vöckli, der nachher auf Mexiko geflogen ist ... Ich würde auch gerne wissen, wie die Franzin Jordi in diesem deutschen Fernsehstudio in Düsseldorf oder Dortmund kam.
00:21:42: Also gelaufen Sie sicher nicht?
00:21:42: Ja ja, vielleicht hat sie es eigentlich genug.
00:21:44: Es ist eben immer so, dass die Doppelmoralde sicher keine böse Frau ist aber ich würde mir fast wünschen, dass Fichte Göhle noch etwas dazu sagt.
00:21:51: Er wird wahrscheinlich noch gegen Stürke geben!
00:21:52: Aber sie ist halt dann nicht wahnsinnig wissenschaftlich zum Fenster raus zu schauen und Der Anblick zum Anlass zu nehmen, um irgendwelche Schlussfolge einzudäuchen.
00:22:02: Es tut mir leid, um Eiga Mönchend und Jungfrau.
00:22:04: Aber ich glaube das hat es schon immer gegeben.
00:22:05: Sie sind mal weiss oder grau?
00:22:07: Und es wird auch anders kommen.
00:22:08: Ich war einmal schwarz und jetzt bin ich weiss.
00:22:12: So ist die Natur grausam!
00:22:14: Das
00:22:16: ist schlussworte, grausame Natur.
00:22:19: Trissigste Juli Stefan Milius und Kamilotte.
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