Spezial zur Schlacht von Dornach und dem Schwabenkrieg

Shownotes

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Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:

Schwabenkrieg (Historisches Lexikon der Schweiz, HLS): Link

Schlacht bei Dornach (HLS): Link

Benedikt Fontana und die Parole «Plitost la mort che sclaveria»: Link

Transkript anzeigen

00:00:04: Das ist Bern Eifach.

00:00:04: Jeden Tag die richtige Dosis Politik von Nebel Spalter, kritisch und unabhängig!

00:00:17: Wir machen heute wieder eine Art Spezialsendung, nachdem unsere Sendung über Morgarten so eingeschlagen ist wie eine Bombe.

00:00:35: Jetzt gab es damals noch keine Bomben, aber immerhin geschlagen ist als ein Baum oder einen uuhuren grossen Felsbrocken.

00:00:43: Das war der Waffenstand damals, das technologische Stand von den Waffen in die Industrie-Jahre.

00:00:50: Tönen wir heute wieder ein Schlachtbesprecher?

00:00:53: Wir sind ja diese Schlachtexperten!

00:00:57: Historiker der Schweiz, die es überhaupt gibt.

00:01:01: Es geht um den Schlacht bei Dornach.

00:01:03: Die Schwachfrau Dornache war an Juli, am Zweiundzwanzigsten.

00:01:10: Was ist das für ein Schlacht?

00:01:12: Das ist die letzte... Das

00:01:13: war ein

00:01:14: grosser Schlacht vom Schwabenkrieg.

00:01:18: Wie man lustigerweise in Österreich oder auch nicht im Rhein nimmt man den Krieg, der Schweizer Krieg.

00:01:23: Es ist noch lustig, dass du eigentlich dieser Krieg so benennst wie deine Gegner.

00:01:28: Der König Maximilian, der Erste in Habsburger.

00:01:32: Seine Stomizil hatte er in Tirol und Innsbruck.

00:01:37: Er hat versucht, nachdem er verloren war, zwei Monate vorher an der berühmten Schlacht an den Kalven in Graubünden oder erst mal die Ausserhalbe, gerade dort am Münstertal, hat er gesagt, wenn ich es im Osten nicht schaffe, richtig Eigenossenschaft hineinzuziehen, dann probiere ich es halt weiter.

00:01:54: Westlicher hat es ihm Oberhofmeister und Graf Heinrich von Fürstenberg befohlen, rund um Basel zu gehen und feste Tornek einzunähen – das ist Soloturn.

00:02:07: Und wenn das gelungen wäre, dann hätte man eigentlich über den Jura ins Arethal vorstoßen können.

00:02:15: Das hat ein Genossen aus Berner, Zürcher, Luzern oder Zuger und Solotronentruppen verhindert.

00:02:23: Sie haben es österreichisch von nichtem geschlagen.

00:02:25: Der Heinrich von Fürstenberg wurde erschlagen.

00:02:29: Nachdem der Maximilian eben schon die Schlacht an den Kallen verloren hatte, ist es irgendwo durch wie ... mit dem Schwaberkrieg.

00:02:37: Es war fertig, es gab noch ein bisschen Ermützel, aber man hat dann auch angefangen, eine Untervermittlung des Eilandes einen Abkommen auszuhalten, der den Frieden von Basel geworden ist und die ganze Entwicklung.

00:02:53: Darum ist diese Schlacht bei Dohrnach so wichtig.

00:02:56: In schweigen Arten war in der Beziehung zwischen der Schweiz und Habsburg eine Bereinigung.

00:03:06: Aber auch ein weiterer Löslösungsschritt gegenüber einem heiligen, reichen deutschen Nationen.

00:03:12: Ich bin schlagverdanach ist noch richtig.

00:03:14: Als erstes haben die Eigenossen verheerend gewonnen – also so verheeringt, dass eben der Kaiser Maximilian gefunden hat, wie lange sie jetzt sind.

00:03:22: Sie freut sich zufrieden und es ist mühsam.

00:03:24: Und sie sind wie immer Teilgenossen auch aufgefallen mit einer unglaublichen Brutalität Und zwar hat man das nachher später einmal festgestellt.

00:03:34: Ich weiss nicht mehr, ob er vor fünf oder zehn Jahren eine Historikerin mal alle die Knochen untersucht, die wir noch gefunden haben auf dem Schlachtfeld von dort danach.

00:03:44: Es ist erstens aufgefallen, dass diese Schädel, die man gefunden hat – und man nimmt an, sie waren Schädeln der schwöbischen Anliegen – Das war etwa viermal verhackert.

00:03:55: Man hat einen Leute wirklich vier oder fünf Mal in Grinden gehauchen mit den Hellebarden, ich weiss nicht mehr mit dem Morgenstern, was darauf hindeutet, dass man die Menschen auch nachdem sie schon gestorben sind und nur noch so langsam ein bisschen Zucker haben, hat man gerade nochmal eine Strie geschlagen.

00:04:11: Das war etwas sehr beliebtes bei der Eigenose.

00:04:14: Die Eigenosen haben ja keine Gefangene genommen.

00:04:16: Sie haben jede Schlacht beendet mit einem totalen Massaker.

00:04:21: Auch wenn der Gegner ... schon eigentlich geschlagen war und nachher nur noch auf dem Schlachtfeld sind die Verletzten umgelegt, Halbtote umgelegen und haben um Gnade geflogen.

00:04:32: Da kamen die Eingenossen und haben sie abgestochen.

00:04:35: Ari hat mir abgestochert!

00:04:36: Man hat keinen einzigen Überleben lassen.

00:04:38: Man hatte den damaligen Ausdruck für das war Abkäulen.

00:04:42: Abkäumen?

00:04:43: Man hat ihr abgekäuelt, dass er keine Ahre umbringt.

00:04:47: Jetzt bei der Schlacht von danach ist etwas speziell... Die meisten Gegner der Eikenossen damals waren eben Adlige.

00:04:54: Und zwar Adligen aus dem süddeutschen Raum, vor allem aus dem Süddeutcher Raum.

00:04:58: Weil dieser Krieg war schon lange zu einem Reichskrieg von Maximilian erklärt worden.

00:05:03: Es war sehr schnell eine Auseinandersetzung zwischen Graubünden und Tirol, also das war Habsburg damals.

00:05:10: Und aus diesem ist nachher ein grösser Krieg entstanden wirklich einen grossen Krieg.

00:05:14: Und es ist dann sogar ein Reiskrieg entstand.

00:05:17: Der Reiskrieb hat bedeutet dass der Kaiser ... Ein ganzer Reich sagt, das sei jetzt ein Krieg, der jemandem gegen den Gegner vom Reich führen muss.

00:05:29: Das waren Teilgenossen.

00:05:30: Obwohl die Teilgenossenschaft wie du richtig gesagt hast, damals, formell immer noch, Teil des heiligen Römischen Reichs der deutschen Nation.

00:05:41: Deshalb war es insofern wirklich eine Faktische Unabhängigkeit.

00:05:48: hat eigentlich der Kaiser nie mehr sich getraut, einen Reichskrieg auszurufen gegen Teilgenossen.

00:05:56: Weil Teilgenossenschaft ist formell zwar bleiben im Reich aber hat praktisch nichts mehr übernommen, was das Reich beschlossen

00:06:04: hat.".

00:06:05: Ja, das war natürlich wahnsinnig entscheidend und man kann das irgendwie ein bisschen reden.

00:06:12: oder es wird von Historikern entzitiert.

00:06:15: oder dass in den Verhandlungen des Friedens von Basel Hekki, er tut mir das Reich nicht erwähnen.

00:06:22: In dem Friedenverpass in diesem Dokument sei ich der Beweis, dass es gar nicht ums Reich und um die Loslösung des Reiches ging.

00:06:29: Wieder verhandlungen.

00:06:30: Hekky die Schweiz auch gesagt hat sie wollen weiterhin Teil vom Reich sein!

00:06:34: Aber es ist aber, wie du sagst.

00:06:36: Es waren noch einige Sachen geklärt.

00:06:38: Nicht alle.

00:06:38: Zum Beispiel hat Maximilian

00:06:40: auch

00:06:41: gewisse Gerichtsbarkeiten im Brettingau gehalten.

00:06:44: Ich

00:06:44: glaube das hätte mit dem Brettinghaus zu tun.

00:06:49: Im

00:06:49: Bündner

00:06:49: Oberland oder in Engadin wäre das undenkbar.

00:06:52: Aber so viele wahnsinnige Gebietsveränderungen gab es nicht.

00:06:57: Die Gerichtbarkeit im Thurgau hat man definitiv enttai-genossen übernommen, das kann man noch sagen.

00:07:04: Aber sie ist schon gleich.

00:07:05: Nur weil die Enttai genoss in diesen Verhandlungen gesagt haben, dass sie wieder zum Reich gehören wollen oder?

00:07:11: Heißt nicht!

00:07:13: Dass sie irgendwo nicht der Status, die sie durch den Krieg und insbesondere diese Schlachten an den Kalken und in Tornach erreicht haben, dass das relativieren ist.

00:07:22: Soll ich mich glauben?

00:07:24: Das war auch eine relativ clevere Geschicht.

00:07:28: Also du hättest jetzt hier wirklich loslösen und noch einmal einen Frontaufmachen, nachdem du mit dem wichtigsten Teil, mit Habsburg von diesem ... Kaiserreich eigentlich eine Arundierung oder eine Aussonderung, wie sie im historischen Lexikon erreicht hat.

00:07:45: Und darum glaube ich ist es rein von der Geopolitik.

00:07:48: Ist es gleich wenn du den grossen Bogen angeschaut hast zwischen zwölf-einem-nünzt, dreizehn-fünfzehn-Morgarten und dann später einen Frieden vom Münster?

00:07:57: Oder dann wirklich auch bis zum Nünzehnten herum?

00:07:59: Oder ist das vielleicht der wichtigste ... Etatepunkt?

00:08:05: oder von der Loslösung und die Staatenwertung der Reichsunmittelbarkeit?

00:08:09: Es war vor allem auch eine Frage der Legitimation.

00:08:13: Teilgenossenschaft ist schon entstanden für drei Orte, wo alle sog.

00:08:17: reichsunmittelbar sind.

00:08:19: Und Reichsunmittelbarheit heissen, dass ure Schweiz und Unterwalten jeder Länderort reichsunmittelbarer sind.

00:08:26: Das heisst sie sind nur noch direkt im Kaiser unterstellt Und das war die Legitimation überhaupt, dass sich die Länderorten selbst organisiert haben.

00:08:35: Die Landsgemeinden waren direkt ein Kaiserunterstellung faktisch.

00:08:40: Jetzt hat das keine Rolle mehr gespielt, denn der Kaiser hat nie eingeredet in die Landsgemeinde seit zwölf einer Dreißig.

00:08:45: Das war die erste Landsgemein in Uri, wo Uri reichsunmittelbar geworden ist.

00:08:51: Aber die Legitation war für Teilgenossenschaft immer sehr wichtig, weil ... Sie haben sich auch auf die alten Verträge berufen, wo der Kaiser den Ort Uri gesagt hat, er sei jetzt mehr direkt unterstellt.

00:09:05: Niemehr in einer Fürste, nie mehr in einer Keile, nicht mehr in einem Kloster.

00:09:10: Das ist ganz wichtig gewesen und wenn man das jetzt sich losgelöst hätte vom Kaiser, formell, dann hätten wir gar keine Legitimationen gehabt.

00:09:17: Und ihr müsst immer wissen, dass es immer noch Sport mitteilt.

00:09:21: Und diese Genossenschaft war faktischer Republik.

00:09:24: Aber das ist nicht vorgesehen in dieser Welt.

00:09:27: In der Welt brauchte man einen Monarch, den letztlich von Gottes genaden war.

00:09:31: Es war eine Frage für Christen.

00:09:34: Ist es ganz schwierig, ihre Herrschaft zu begründen ohne ein Kaiser?

00:09:39: Ohne ein Fürst oder keine Königin?

00:09:42: Diese Genossesschaft war das und deshalb war auch der

00:09:45: Eid

00:09:46: so wichtig.

00:09:47: Der Eid hat man ja auf Gott ... Und ohne den Eid hatten die Eigenossenschaften wirklich Legitimationen.

00:09:54: Deswegen haben die Eigenossen logischerweise die Verträge nie auflösen wollen.

00:10:00: Sie wollten einfach einen Vertrag behalten und haben gefunden, aber alles was neu kommt aus dem Reich würden wir nicht.

00:10:07: Das war der eigentliche Konfliktpunkt.

00:10:10: Die sogenannte Reichsreform oder Maximilian wollte das Reich reformieren nach einem Vorbild von Frankreich Immer mehr zu einem Nationalstaat, wo der König einen Durchgriff auf seine Untertanen hat, als er den Kaiser auch wollte.

00:10:27: Einer war die Griechsbarkeit und das Reichskammergericht.

00:10:31: Zweitens eine gemeine Pfennung.

00:10:34: Das war ein erstes Reichssteuer, in dem jeder Einwohner vom Reich musste zahlen.

00:10:41: Damals hat es Riech, dreizeh Millionen Einwohner gehabt.

00:10:44: Also die Eikenossen haben dazuzählt und jede einzelne hätte ein reiches Pfennig als Rieche zahlen müssen.

00:10:52: Und dritter war es, dass ganze Reiche neu eingeteilt werden sollen in sogenannten Kreisen, Reichskreisen.

00:11:01: Dann waren die Eikenossen und da sahen sie, wie faktisch unabhängig sie schon gewesen sind.

00:11:05: Sie sagten, Schau Maxi Milion, sie haben sicher Max gesagt, Max ist okay?

00:11:10: Für uns aber nicht.

00:11:12: Wir übernehmen das alles nicht!

00:11:13: Wir wollen kein Reichskammergericht, der uns irgendwie dreischnortet.

00:11:17: Wir zahlen sicher keine Steuern auf Brüssel und wir wollen nicht eingeteilt werden in die neuen Kreise.

00:11:25: Und

00:11:25: so war es dann auch mit dem Frieden von Basel, ist das faktisch vorbei gewesen?

00:11:31: Die Schweiz war im Reichskommengericht nicht unterstellt.

00:11:34: Die Schweiz hat keinen Reichs... Kein reiches Steuernzalt und die Schweiz wurde in diesem Kreis von dem neuen Reich nicht geteilt.

00:11:46: Und für das führte man diese Schlachten.

00:11:49: Ich möchte euch leider jetzt beheiligen.

00:11:53: mit einer langen Zeitart von Kaiser Maximilian, wo er gemerkt hat am Anfang, dass der Krieg nicht gut läuft.

00:11:59: Weil er jede Schlacht verloren hatte gegen Teilgenossen, hat er wie gesagt das Ganze um ein Reichskrieg erklärt.

00:12:06: Das Herr Kaiser jedes Gebiet vom Reich musste mitmachen an den Krieg gegen Teil genossen und dann mussten sie begründen!

00:12:15: Er schrieb einen langen Text, wo er begründet hat, warum man die Eigenossen jetzt bekämpfen muss.

00:12:20: Dort sieht man, wie die Eichenossenschaft etwas war, was das Reich unglaublich provoziert hatte, wie es eine Republik war und wie diese Leute sich selbst regierten und wie sie Buhren waren – Buhre und Handwerker!

00:12:34: Und nicht Adlige, die hier geärscht haben.

00:12:36: Ich lese vor Maximilian von Gottesgenaden Römischer König zu allen Zeiten mehrer des Reiches etc.

00:12:48: Das hätte er jetzt geschrieben, allnens ihnen sogenannte Riechständ.

00:12:52: Ihr Lieben getreuen!

00:12:54: Wir haben das Hochmütige und verachtenswerte Benehmen der Eignossen und derer vom grauen Bund – das ist grau bündner – ausführlich durch mehrere Ausschreiben unseren und des heiligen römischen Reiches Kurfürsten Fürsten und Ständen angezeigt und sie dabei dringend ermahnt, uns so stark wie möglich zu Rosse und Zufus unter dem Banner des heiligen Römischen Reichs zu unterstützen.

00:13:21: Das hat er im Februar, in den Jungen der letzten vierzehundert neunundneinzig, das geschrieben hat und allen seinen Untertanen im Reich zugestellt.

00:13:30: Und noch geht es weiter!

00:13:32: Warum?

00:13:32: Warum ist jetzt wichtig so ein Reichstil?

00:13:35: Damit aber jeder Mann das unbillige Handeln der Eidgenossen erkennen und auch klar verstehen möge, wie unredlich ihr Eid entstandend und überliefert worden sei.

00:13:46: Denn dieser auch leider das Ansehen der Welt unvernünftigerweise genießt – das ist leider nicht mehr so der Fall bei gewissen Lütti aus dem Land – so verhält es sich damit so!

00:13:58: Und das ist interessant, weil da gesehen er jetzt wieder Maximilian Der König damals, fourzerhundertneunzig.

00:14:05: Ziemlich klar gesehen hat wie die Eignossenschaft entstanden ist.

00:14:08: Ich sage das für alle unsere gegenwärtigen Historiker, die ja immer behauptet Ja diese Eignassenschaft ist irgendwie ganz zufällig und entstanden Und niemand hat das wirklich kümmern.

00:14:18: Nein nein der König selber hat es selbst genau so beschrieben.

00:14:22: Anfänglich, sagt Maximilian haben sich etliche Orte in der

00:14:27: Eignossen

00:14:27: schaft erhoben und zusammengetan nämlich die von Uri, Schwyz und Unterwalden.

00:14:33: Sie haben sich mit geschworenen unredlichen und unchristlichen Eiden miteinander verbunden gegen ihren ersten Eid- und gegen ältergebrachtes Recht – gegen ihre wahren natürlichen Herren und Landesfürsten der

00:14:48: Hunze.".

00:14:49: gegen ihre wahren natürlichen Herren und Landesfürsten, die Herzöge von Österreich, die Grafen der alten und edlen Fürsten Thymar Habsburg und Kriburg.

00:15:01: Die Eidgenossen haben das getan gegen Gott, Ehre und Recht und alle Willigkeit aus eigenem Bösen mutwilligem Vorsatz.

00:15:12: Dabei vergassen sie Gott, jeden Anstand, Ehren und alle Ei-Ei des

00:15:18: Pflichten.".

00:15:19: Darauf haben sie eine bedeutende Zanzahl von Städten, Grafen, Freien, Rittern, Edeln und Knechten.

00:15:25: Die Untertanen gewesen sind zum Teil des Heiligen Reiches, zum Teil eines Hauses Habsburg für sich gewonnen oder mit Gewalt in ihre Hände gebracht.

00:15:35: Sie haben sie zu

00:15:36: abdrünnigen

00:15:37: ihrer natürlichen Herrn

00:15:39: gemacht.".

00:15:40: Dominik Kwasvinsch ist der Tundra auf dem wir das gehört!

00:15:44: Das geht mir als Herz, als Schweizer.

00:15:46: Das sind wir und das ist natürlich... Wir haben es ja schon bestrochen, anlässlich von zweihundertfünfzig Jahren eine Unabhängigkeitserklärung von Amerika.

00:15:55: Wir haben uns bestrohen wie über den Schlacht von Morgartengeräten.

00:15:59: Er erkennt, was die Heidgenossenschaft ist besser als manche zeitgenössische Historiker.

00:16:05: Es ist eben eine Revolution, eine republikanische Revolution von denen

00:16:09: unten

00:16:10: gegen Tieren oben.

00:16:11: oder es ist halt ...

00:16:13: sich

00:16:14: selber regieren.

00:16:15: Man will nicht warten, bis Maximilian sagt, so und so ihr Leben mündt.

00:16:19: Sondern man will auch die gewachsene Kultur von diesen Talschafern und Art und Weise, wie man Konflikte in einer Gesellschaft löst, weil man selbst regeln will.

00:16:28: Darum tut man sich selbst organisieren einen neuen Bündnis zu machen gegen den alten Eid.

00:16:35: Das ist mir aufgefallen, oder?

00:16:36: Also das ist natürlich der Bundesbrief und der Morgartenbrief Und die ganze Entwicklung drumherum ist schon ein Verstoß gegen den alte Eid, welcher sagt ja wohl ihr Habsburger oder wer

00:16:49: auch immer jeweils ...

00:16:51: Sie sind Herrschaften!

00:16:52: Ihr seid diejenigen, die von oben an uns regieren.

00:16:55: Und wie Nier entscheidet insbesondere auch bei der Gerichtsbarkeit, wo eine riesige Rolle spielt in dieser Zeit Insbesondere dort, wenn ihr entscheidet, so gilt die Mörder zu testen.

00:17:06: Entschuldigung!

00:17:07: Dann ist es so... Nein man will das selber organisieren.

00:17:11: Es ist eine Revolution der Selbstorganisation und wenn wir erst den ersten August gehen, müssen wir das in unsere Erinnerung öffnen und feiern.

00:17:19: Ich finde einfach, dass wir das feiern können.

00:17:21: Und ich ... Wir sind in Sinchon Wegen der Schlacht von Calvin, ganz die berühmteste Figur ist Benedikt Fontana.

00:17:28: Der Herrführer der Bündner, die in dieser Schlacht stirbt und es ist noch heute.

00:17:34: Wenn die Bündners ein bisschen betrunken sind, dann singen jetzt Atschala Weyna das Kampflied einer Schlacht bei Calvin.

00:17:42: Da wird Benedik Fontana zitiert Blitostla Morgis Glavaria,

00:17:46: also

00:17:46: lieber Tod

00:17:47: als Klaff

00:17:48: oder?

00:17:49: Und es geht am Schluss und da geht's um das!

00:17:52: Wir sind nicht zu klaren, weder von Maximilian noch von sonst irgendeinem.

00:17:56: Wir sind lieber tot als klar.

00:17:59: Wir organisieren uns selber.

00:18:00: die Bauern vom Grauenbund und Gotteshausbund.

00:18:04: Die organisieren sich selbst.

00:18:06: Was für Bündner gilt auch für die Resteigenossenschaften?

00:18:09: Zu dieser Überzeugung ist mir jemand durchgekommen und wird schon mal gefestigt.

00:18:13: Da könnt ihr euch sagen, was sie wollen.

00:18:16: Durch den Krieg wird das viel klarer, dass es so ist und nicht anders.

00:18:21: Martin Gandinas, wenn du das hörst und du gehörst es natürlich.

00:18:25: Bleib da schlamo!

00:18:27: Sing wieder mal das Lied und denke an das, wenn's um die Rahmenverträge geht... ...und stimm richtig.

00:18:34: Nämlich nein!

00:18:35: Es geht immer uns gleiche.

00:18:36: Die Eidgenossenschaft wird sich selber organisieren.

00:18:40: Und du hast gesagt, dass es wirklich die Zurmutung ist, dass hier Bauern selbst regiert.

00:18:45: Das hat diese Adligen der damaligen Zeit.

00:18:48: einfach provoziert.

00:18:50: Das haben sie nicht gemögen für die Putze!

00:18:52: Und wenn man weiterlässt, dann bringe ich noch einen kurz nach Maximilian, weil er sagt wirklich so deutlich und jede aktuelle Historie soll das einmal lesen, wenn er daran zuweifelt um was ging zwischen Eidgenossenschaft und Reich.

00:19:07: Deshalb, sagt der König, deshalb wäre es ganz erschreckend zu hören... wenn man die bösen, groben und schnöden Bauern noch länger gewähren lassen und sie nicht gebürlich bestrafen würde.

00:19:24: Denn in Ihnen steckt wedertugend noch adliches Geblüht, noch Messigung sondern alleine Üppigkeit und Treue!

00:19:40: Hass gegen die deutsche Nation, sowie gegen ihre rechte natürliche Herrschaft von welcher sie sich wie oben verkündet geschieden haben was eine große Schande ist.

00:19:55: Würde man dem länger tatenlos zusehen?

00:19:59: Wäre die Christenheit verspottet und jämmerlich verlassen?

00:20:04: Und auch würde unser heiliger, rechristlicher Glauben – Die Ehre des heiligen Römischen Reichs und der deutschen Nation auf solche Weise zerstört werden.

00:20:16: Ich meine das ist doch der Wahnsinn!

00:20:19: Der gute

00:20:20: Wahnsinn?!

00:20:21: Das ist verrückt schon damals.

00:20:22: Man muss jeden Konflikt noch religiöse aufladen oder?

00:20:25: Ja

00:20:25: genau.

00:20:26: Das ist großartig.

00:20:27: Genau,

00:20:30: Maximilian ist der Isis.

00:20:32: Ich habe immer gemeint, dass ich das ausholen soll von der Leine.

00:20:34: Aber es ist ja gleich ... Nein und dann eben... Es ist die natürliche Ordnung!

00:20:39: Die haben wir etwas dagegen?

00:20:40: Es gibt für uns keine natürliche Herrschaft.

00:20:43: Es gibt nur verhandelte demokratisch ausgehandelten Herrschafts.

00:20:47: Jetzt kann man merken, bei dieser Landsgemeinde sind nur Männer und Papier-Papou.

00:20:50: Ja, ja, ja.

00:20:51: Ist schon alles gut.

00:20:52: Aber den Weg Es ist ein modernes Projekt in Eignossenschaft, dass man nicht mehr einfach irgendeine natürliche Ordnung anmerkommt.

00:21:02: Wenn Herrschaft überhaupt eigentlich, am liebsten keine Herrschaft und dann dürfen wir sie teilen und verteilen und zerteilen.

00:21:09: Und wenn man sie gleich noch braucht, dann müssen wir sie aushandeln.

00:21:12: Dann machen wir eine Landsgemeinde, in der man reden kann und im Fluss entscheiden.

00:21:17: Dann ist es entschieden und gilt es für ein paar Jahre.

00:21:19: Man kann auch wieder zurückkommen darauf.

00:21:21: Das ist eine ganz neue revolutionäre Staatsformen.

00:21:24: Die führen wir jetzt in zehn Tagen, wenn erst die Agust ist?

00:21:28: Genau!

00:21:28: Als ich das lernte, war zu den Schlachten von dort nach ... Was ich am Juhu-Zweizehnzigste juli war, ist im Jahr vierzehundertzweiundzwanzig.

00:21:36: Also vor fünfhundertzebend zwanzig Jahre... Sind nünzenunzig?

00:21:41: Nünzenundzig!

00:21:42: Ja, Entschuldigung, wenn ich sage, nünze-nünzig!

00:21:46: Das war die Schlacht.

00:21:48: Und das Interessante ist, was ich erwähnt habe ... Die Adligen haben sich unglaublich provoziert gefühlt von den Bauern, die gesagt haben, wir brauchen keine Adlige mehr.

00:21:57: und es ist ja so.

00:21:58: Die Teilgenosser vertreiben im Vierzeiten Jahrhundert alle Adligen aus der Teilgenossenchaft.

00:22:06: Viele sind nachher in Süddeutschland unterkommen.

00:22:09: Im Schwabenkrieg sind viele von diesen süddeutischen Adlingen, die früher Herrschaftsrechte in der Eigenossenschaft sind in den Schlachtzeugen und haben es endlich wollen, die Sauburen zu zeigen.

00:22:22: Oder haben sie wirklich wollen bestrafen?

00:22:25: Sagt Maximilian, man muss sie bestraffen!

00:22:28: Und so sind ganz viele Adlige.

00:22:30: In dieser Schwabenkrieg zogen mit Freude und Begeisterung – wie es gefunden hat – jetzt tun wir das den Eigenossen zeigen.

00:22:36: Sie konnten es nicht zeigen, sondern sie kamen selbst um wie Heinrich von Fürstenberg, einer der arrogantesten.

00:22:43: Anliegen, die es damals gab.

00:22:45: Der Graf von Fürstenberg war schon der Chef, also der Kommandeur der Österreichischen oder den Reichsgruppen besser gesagt.

00:22:51: Entschuldigung nicht österreichisch, sondern wirklich vom Reich.

00:22:53: Er war so arrogant.

00:22:54: Da haben sie zum Beispiel einen Eigenoss vor den Schlachten gefangen genommen und dieser Eigenosse hat genau alles Auskunft gegeben wie diese Starchsee geht und wo er sich aufhalten und so weiter hat das alles ausplaudert.

00:23:07: Vielleicht ist er auch gefoltert worden?

00:23:08: Das wissen wir nicht.

00:23:09: aber... Was hat der Heinrich von Fürstenberg gefunden?

00:23:14: Ah, Plasius!

00:23:15: Das interessiert mich nicht und hat den Zeug der eignössischen Aufhänke gelohnt.

00:23:20: Damit er einfach nie mehr etwas sagt.

00:23:23: Dann hat er diese Schlacht verloren.

00:23:25: Und dann war es so, dass die Eidgenossen – das habe ich schon erwähnt – waren ur- und brutal.

00:23:30: Sie waren so brutal, dass sie sogar alle die gleichen, die auf dem Schlacht gefällt, gelegen sind von diesen adligen Händs lücken lassen.

00:23:39: Und die Verwandten von diesen Adligen aus dem süddeutschen Ruh sind alle gekommen und haben bettet.

00:23:45: Sie sagten, dass sie wenigstens diese Leichen holen

00:23:48: können,

00:23:49: damit man sich beerdigen kann.

00:23:50: Und ihr wisst, das waren Christen.

00:23:52: Das war wichtig für dich!

00:23:54: Man musste Angst haben, dass man nicht in den Himmel kommt, wenn man nicht anständig christlich beerdigt wird.

00:24:01: Die Betten und die Basler hatten damals noch nicht Teil der Eignossenschaft vermittelt Typisch Baslerisch oder der Beat Janss von der damaligen Zeit wollte vermitteln und sagte, komm Eikenossen, geh'n doch die gleichen frei.

00:24:16: Gehn's doch!

00:24:17: Und den Eikenossen sagten, nein!

00:24:20: Begründung ist irrsinnig, sie sagten ... Die Erlegens, die Herren sollen bei den Bauern bleiben... Also es soll nicht auf dem Schlachtfeld liegen mit den Baueren Und so sind die verrottet.

00:24:33: Wochen lang hat es gestunken und eine Anthropologin hat im Jahr ... ... das Schlachtfeld ausgraben und konnte noch weisen, dass diese Leichen wirklich monatelang verrotted waren, weil man gesehen hatte den Schädel

00:24:49: usw.,

00:24:50: erstens nicht nur die Schläge, sondern auch das Tier, was diese Leiche gefressen haben.

00:24:56: So brutal waren die Eidgenossen und alle die Adligen sind nie beerdigt worden.

00:25:02: Ihre Geister... ...die geisterten Hütte nach oben und kamen nicht zur Ruhe.

00:25:07: Hier sehen wir, warum das Schlacht von danach so eine wichtige Schlacht war.

00:25:12: Es ist faktisch!

00:25:13: Ist der Schwabenkrieg wirklich der Unabhängigkeitskriege von der Schweiz?

00:25:17: Und wenn er heute den Krieg und den Schlag denken, denken wir uns die Eidenossenschaft

00:25:22: gibt?!

00:25:23: Wie es Dominic Richtig sagte, führen wir jetzt am ersten Auguste einen Ball vor ihm.

00:25:29: Und es ist wirklich entscheidend, dass er wissen, die Schweiz war immer schon ein Sonderfall.

00:25:35: Ein politisches Sondervall, Dominik.

00:25:38: Genau!

00:25:38: Ein politischer Sonderval und auch das probiert uns herauszuredenen so.

00:25:43: Aber er ist ... Es ist einfach ein Sondenvall.

00:25:45: Natürlich hat man diese Republik nicht irgendwie... Es sind keine gescheite Leute zusammengekommen und gesagt, jetzt machen wir eine Republik.

00:25:53: Aber so läuft es ja nicht.

00:25:54: Eine Geschichte ist genau das Gegenteil.

00:25:56: Das ist die langsame Entwicklung von Sachen in eine bestimmte Richtung.

00:26:00: Aber wenn man den grossen Bogen sieht ... Vom dreizehnten Jahrhundert bis dann bis und mit, das gehört auch stucke Dauervollendung.

00:26:11: Das denke ich zwar als Inner-Schweizer, der dieser Verfassung nie zugestimmt hat aber trotzdem.

00:26:15: Es ist eine Vollendung davon.

00:26:17: ... zu bären, etwas müh.

00:26:20: Wenn Journalisten und Kollegen auch Politiker sagen, gerade auf der linken Seite... Ja!

00:26:25: Meine Schweiz ist dann die von eighteen, achtenvierzig und nicht die von zwölf, einnünzt.

00:26:28: Das ist etwas vom... Es gibt Dünnsten, die es gibt.

00:26:30: Denn in den letzten Jahren gibt es nicht ohne zwölf einen Nennens.

00:26:34: Natürlich hat man zwölfeineneins keine Verfassung von achtzehn- achtenvierzig geschrieben.

00:26:37: Nein, nein, nein!

00:26:38: Oder?

00:26:39: Natürlich braucht es viel Zwischenschritt zum Beispiel diesen Schwabenkrieg.

00:26:42: Aber so tue ich als ein oder das andere.

00:26:47: Und die, die zwölfenneinzig gut befinden, sind alles irgendwelche Abschotter, altentümliche Anschlöcher und so weiter.

00:26:54: Das ist einfach geschichtsblind.

00:26:55: So eine Dichotomie zu sehen, so eine Zweiteilung ... Das stimmt einfach nicht.

00:26:59: Und ich finde, tragisch ist das Zeug davon, dass diese Leute noch nie ein historisches Buch gelesen haben und es fehlt eine grosse Bogge.

00:27:06: Die Geschichtswissenschaften sind auch nicht die von klein zu klein oder von entweder oder sondern vom Gesähe der grossen Zusammenhängung.

00:27:13: Und hier glaube ich, ist die Schlacht von Doornach wichtig, der Schwaberkrieg wichtig genau so wie zwölf, einem, neunzig und achtzehn, achtenviert.

00:27:20: Rote Faden ist wirklich immer mehr, wenn wir uns selber regieren wollen.

00:27:25: Das war zwölf-einernünzige Fall, das war vierzehnneunnünzigen Fall.

00:27:29: Das waren sechzehnachtenfierzigte Fallen.

00:27:32: Das sind achtzehundertachdevierzigte Falle und das sind zweitausendsechszwanzigte Falls.

00:27:38: Wir wollen uns selbst regieren!

00:27:41: Wir wollen den Maximilian, der unsere Gesetze macht ... und wir wollen die Ursula von der Leyen, welche unsere Gesetze macht.

00:27:48: Und da geht es.

00:27:50: Martin Candinas singt das Lied.

00:27:53: bitte ich würde es hören!

00:27:55: Ich würde es in deinem wunderschönen Romanisch gehören!

00:27:59: So, das war es über den Schlag von hier nach, für die Zwei.

00:28:02: zwanzigste Juli, vierzehundert neunneinzig stattgefunden vor der Tour des damals noch freien Reichstatt Basel Denk kurz auf abend, ein wichtiges Datum.

00:28:13: Baseltritt der Eigenossenschaft bei und ist so viel ich weiss immer blieben.

00:28:19: Immer bleiben!

00:28:20: Aber wenn der Beat Jans lieber in Theo wird ins heilige römische Reich zurück.

00:28:25: aber er ist hier einen Ausname.

00:28:26: die meisten Basler wollen in der Eichenossenschaft bleiben.

00:28:29: Gut das war es.

00:28:31: Werden einfach an dem... ...zweiundzwanzigste Juli zwutausendsächsenszwenzig Dominic Fäuser-Marco Somm auf neberspalten.ca.

00:28:38: Und wie immer gilt Und neneineineinein Entschuldigung, wenn ihr ein freier Eignass seid.

00:28:44: In diesem Sinn macht es gut bis morgen gleichzeitig einen gleichen Kanal.

00:28:54: Das war Bern-Eifach.

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