Spezial: Wie kann die AHV gerettet werden?

Shownotes

Freude an gutem Journalismus? Abonniere jetzt den Nebelspalter, das Magazin für gesunden Menschenverstand kostenlos zur Probe: Link

Direkt Bern einfach unterstützen: hier klicken.

Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:

AHV-Reform für mehr Rente – statt immer höhere Steuern: Link

UBS-Studie: Diskussionsbeitrag zu einem nachhaltigeren Schweizer Vorsorgesystem (UBS): Link

Transkript anzeigen

00:00:04: Das ist Bern einfach.

00:00:04: Jeden Tag die richtige Dosis Politik von Nebelspalter, kritisch und unabhängig!

00:00:10: Der Podcast wird sponsored von Audi Swiss.

00:00:14: Ihre Experte rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.audi-swiss.ch.

00:00:22: Willkommen zu einem Berneifach spezial zur Altersvorsorge der Schweiz an einem riesigen Thema.

00:00:28: Ich habe die Freude Daniel Kalt bei mir zu haben, den Chefökonom von

00:00:32: UBS

00:00:33: Schweiz.

00:00:34: Er hat zusammen mit seinem Team eine ganz neue Altersvorsorge entwickelt.

00:00:39: Danke vielmals fürs Mitmachen bei Bernäufer Spezial!

00:00:42: Ja, hallo zusammen!

00:00:45: Wir wollen darüber reden aber zuerst, warum?

00:00:48: braucht es eigentlich eine neue Altersvorsorge.

00:00:51: Warum?

00:00:51: Es ist doch alles in Ordnung, die Anfälle werden jeden Monat auszahlt.

00:00:56: Wenn man Zahlen anschaut ... Ja ja, es gibt schon Sorgen am Horizont.

00:01:00: Aber jetzt gibt's bald mehr Steuernhöhe und das haben wir in den letzten zwanzig Jahren immer wieder gemacht, ein bisschen mehr Steuerbewilligung.

00:01:05: Und dann ist es immer wieder gut rausgekommen.

00:01:09: Das ist genau das Problem, was du angesprochen hast.

00:01:11: oder nach den zwanzigerjahren die Fläschterli-Politik, wenn es um die Altersvollsorgung geht.

00:01:16: Eine richtige Reform wird immer wieder rausgehen!

00:01:20: Und ich weiss auch, wenn man jetzt anschaut, um die dritte AV zu finanzieren oder generell eine demografische Druck abzufedern.

00:01:26: Da langen sie einfach ihr nicht mehr mit Zusatzfinanzierung an den Minereformen dahinten zu gehen.

00:01:32: Darum

00:01:32: haben wir

00:01:33: uns quasi mit einem Gedanken-Experiment der Frage gestellt – wie würde ein Schweizer Vorsorgesystem auf der grünen Wiese neu bauen?

00:01:41: Man könnte es einfach so neu konzipieren.

00:01:45: Da kommt man dann sehr schnell darauf, dass wir ein paar grundlegende Änderungen vornehmen würden und die Probleme, die wir im heutigen System haben, versuchen auszumerzen.

00:01:55: Könntest du noch die grössten Probleme im heutigen System benennen?

00:01:58: Wenn es eine Fakt ist, dann baut man nach dem Zweiten Weltkrieg, wo wir ganz andere Demografie und Lebenserwartungen haben.

00:02:09: Aber was sind jetzt die wichtigsten Problemen im heutige System?

00:02:14: Der grosse Problem ist die Generationengerechtigkeit im heutigen System, insbesondere in der ersten Säule.

00:02:21: Man versteckt die implizite Schulden vor uns hin, die enorm sind.

00:02:28: Ja, wenn wir einmal zusammenrechnen, was die aufsummierten Rentenversprechen sind, die wir heute den künftigen Generationen abgehen und dann schauen, was man an künftigem Beitrag erwarten kann ... Gegeben haben wir auch die Demografie, wo man viele Babybumme in den nächsten zehn bis zwölfzehn Jahre im Renten schickt.

00:02:47: Aber unter immer weniger nacheinander kann man da in Arbeitsmärkte kommen.

00:02:50: Dann haben wir das aufkommelieren gesehen, dass wir etwa tausende Milliarden nicht deckt.

00:02:55: die Rentenversprechen haben in diesem System der ersten Säule – also der Anbau allein!

00:03:00: Und das muss man angehen.

00:03:02: Da versucht sich die Politiker seit Jahren immer wieder mit solchen Minereformen zusatzfinanzierungen.

00:03:07: Das ist immer das grösste Problem, dass wir die Last auf der künftigen Generationen anwälzen.

00:03:11: Dann gibt es viele Mikroprobleme, die wir auch haben.

00:03:13: im heutigen System, beispielsweise in den zweiten Säulen sind Teilzeitbeschäftige, Grimverdiener relativ schlecht versichert wegen dem Koordinationsabzug, weil die ersten sechzehntausend zwanzig Frauenkrieg nicht versichern zu sein.

00:03:24: Es gibt eine Reihe von Fehlaneits, ungewollten Umverteilungen im System und die Kammer.

00:03:30: Einem System würde man noch nicht bauen, weil man das ausmerzt und dann könnte es effizientes und vor allem ein fähreres Vorsorgesystem bauen.

00:03:37: Also schauen wir das Konzept, was ihr gemacht habt.

00:03:40: Ich habe wirklich beim Lesen ... Das Schöne daran ist, dass ihr ein Gesamtbild gemacht habt oder meine Erfahrungen hier im Bern sind, dass man immer entweder die erste Säule anschaut oder die zweite und wie das grosse Bild auf grünen Wiesen überlegt wird.

00:03:59: Ja, wir stellen immer die materielle Sicherheit im Alter sicher.

00:04:02: Das grosse Bild schaut nie genau an.

00:04:06: Darum finde ich es auch gut, wenn das ein Unternehmen wie Tobias irgendwie macht.

00:04:11: Wie sieht dieses Konzept so

00:04:13: grob aus?

00:04:16: Wenn man erst einmal vom Ergebnis, was das neue System könnte leisten, anschauten, dann kann man es mal so gesamthaft anschauen und zeigt sich mit unserem Vorschlag die sogenannte Ersatzquote.

00:04:28: Die Anteile der Rente, die man vom letzten Lohn her hat.

00:04:33: Wenn man schaut, das hat man als letzten Lohn verdient vor der Rentenität und wieviel Prozent wird aus dem ersten zweiten Säulen heraus ersetzt?

00:04:41: Der ist im heutigen System fast durchs Band durch über bis zu sechzig Prozent.

00:04:46: Das

00:04:46: ist nicht so viel!

00:04:47: Nein, das ist relativ kring und freundverkringend verdienbar.

00:04:50: Es zeigt sich, dass man oft in der Altersarmut landet.

00:04:55: Mit diesem neuen System würden wir gerade den Kringverdiener für die ersten fünfzehntausende einkommen, die Ersatzkote auf gegen neunzehnte Prozent steigern können.

00:05:05: Und diese Ersatzkote würde dann hinendurch als behöcheren Einkommen ab einem Hundertfünfzig-Dosung schon unter sechzehnten Prozent fallen.

00:05:12: Dann wäre man also weniger versichert und so auch mehr Eigenverantwortung vor allem der besten verdienten.

00:05:18: übergeben.

00:05:19: Das wäre ein wesentliches Ergebnis.

00:05:21: Ja, was ich sagen kann leisten und wo man die Eigenverantwortung abgeben kann.

00:05:24: aber kring verdienen würden wir deutlich besser versichern in diesem neuen System.

00:05:30: Ja und nur weil wir zusätzlich eben auch viele von diesen ungewollten, unverteiligen Fehlareits im System könnten wir ausmerzen mit dem neuen Vorschlag.

00:05:39: Euer Vorschlag betrifft ja vor allem die ersten Säulen.

00:05:42: Das müssen wir jetzt genau anschauen, was würde der Änderen?

00:05:45: Das ist schon fast eine Revolution, die ich hier vorschläge.

00:05:50: Genau!

00:05:51: Ja in den ersten Sägeln gibt es sicher wesentliche Änderungen im Vorschlag.

00:05:55: Wir bleiben eigentlich beim Grundprinzip, dass die erste und zwei Zülle zusammen einen angemessenen Lebensstandort auch in den Enden zu sichern.

00:06:03: Wie gesagt, wir versuchen das dann sogar für diejenigen noch zu erhöhen.

00:06:07: Das schaffen wir vor allem, weil man die erste Säule neu gestalten würde und man im Wesentlichen weggehen würde von einem Umlageverfahren zu einem Kapitalwettkriegs-Verfahren.

00:06:18: D.h.,

00:06:18: man würde nicht mehr wie heute die Renten aus Abgabenumbeiträgen oder Bundesbeiträge der aktiven Generation finanzieren, die dann direkt in Rente umgewandelt werden, sondern man würde am Kapitalmert auch der ersten Säulen

00:06:35: ansparen.

00:06:36: Und das auf den ersten fünfzigtausend Einkommen mit einem Arbeitnehmer und der Arbeitgeberbeitrag von je zehn Prozent vom Lohn.

00:06:45: Bei einer staatlichen, zentralen Einheit – also wir können sie zum Beispiel an die Kompenswitz denken.

00:06:50: Das ist heute der Ausgleichsfonds.

00:06:52: Genau.

00:06:53: Dass diese das würde machen.

00:06:55: Und so können wir auf eine sehr höhere erste Säule.

00:07:00: Wir würden dann auch ... Die Rente, die man hier mit dem dritten Beitragssaal mit einem Kapitalmerk auf die Kapitale kommen würde.

00:07:10: Wir würden diese Rente minimieren und garantieren in diesem System.

00:07:16: Und dann kommt ja dann die Solidarität rein.

00:07:18: Das heisst wenn der Kapitalmärkte die Ministerin nicht hergibt ... Bundesbeiträge anzuziehen, die in diesem Sinne kompensierend auffüllen würden.

00:07:30: So dass man quasi garantiert auf den mindestens Satzkoten von neunzig Prozent verdienen könnte.

00:07:37: Das wären wir die ersten Säulen.

00:07:38: Also weg vom Umlagen hin ins Kapitalartig zu fahren, das für die ersten fünfzehntausende Einkommen und mit garantierten Renditen, die mit Bundesbeiträgen garantiert werden.

00:07:51: Das ist natürlich das Schöne.

00:07:53: Statt dass das Geld, das wir einzahlen, sofort wieder auszahlt wird, tut man es anliegen?

00:08:02: Ja, über Jahrzehnte kann man machen.

00:08:03: Man hat einen viel grösseren dritten Beitragszahler als man heute hat.

00:08:07: Heute hat man auch eine, weil der Ausgleichsfonds natürlich das Geld, den er in den Reserven hatte, durch diese rund sechzehn Milliarden anlegt.

00:08:15: Aber da schaut ... Ich weiss nicht mehr, wie es letztes Jahr war.

00:08:17: Ein paar Milliarden aus ist nichts.

00:08:18: Es ist aber viel weniger, als wenn wir zehn, zwanzig, dreißig Jahre und viele größere Summe zur Verfügung haben.

00:08:25: Das ist noch der Mechano, die ihr vorschlägt?

00:08:28: Das

00:08:29: ist wichtig, dass wir schon ab achtzehn Einzahlen in die Grundversicherung die erste Säule haben.

00:08:38: Über lange Zeit über vierzehn Jahre und länger wird man einzahlen können sie so auf den anständigen Kapital Lasvi gesagt in einer zentralen staatlichen Einheit.

00:08:47: da können wir noch nicht eine zweite Säune darauf mehr sehen.

00:08:51: aber das wäre quasi eine Einheitspensionskasse mit garantierter Enditen.

00:08:56: Jetzt habe ich noch eine Frage zu den Bundesbeiträgen.

00:08:58: Würde das denn heissen, der Bund müsse weniger als heute quer finanzieren?

00:09:04: Oder wie siehst du das?

00:09:05: Weil

00:09:06: hier im Bahn ist natürlich immer die Frage.

00:09:08: Die Bundeskasse ist ziemlich leer respektiv.

00:09:11: Man sollte noch Geld ausgeben für die Armee und für die Infrastruktur usw.

00:09:16: Was bedeutet das für die Bundeskassen wenn sie einfach dann einspringen muss, wenn die Finanzmärkte renditen nicht hergehen?

00:09:22: Das

00:09:24: ist natürlich schwierig zu abschätzen, weil wir heute noch keine künftigen Trenditen an der Kapitalmerk sind.

00:09:29: Wir haben das versucht zu simulieren und schauen ab den siebentzeigern Jahre.

00:09:33: Es war so, dass in drei Vierteln der Fälle die Mindestrendite der Kapitale merkte, die man garantieren würde übertroffen hat.

00:09:41: Eben bei einem Viertel von den Jahren seit den Siebentzigerjahren brauchte man dann tatsächlich Bundesbeiträge zum Erreichen dieser Mindestrandite.

00:09:50: Hier haben wir versucht zu abschatzen.

00:09:53: Wir sehen, dass wenn wir jetzt die Historie als Anhaltspunkt in den letzten fünf bis zehn Jahren jemand gleich viel Bundesbeitrag zuschüssen müssen wie heute der ANV zuzukommen.

00:10:09: In diesem Sinn sieht man eine sehr ähnliche staatliche Bundesmittelunterstützung wie aktuell.

00:10:18: Gut!

00:10:18: Jetzt gehen wir zur zweiten Säule.

00:10:20: Was ist euer Vorschlag zum Umbau von diesen?

00:10:23: beruflichen Vorsorge, die wir ja heute schon das Kapitaldeckungsverfahren haben.

00:10:27: Also wo heute schon jede und jeder letztlich für sich selber anspart innerhalb einer Kollektive von einer Pensionskasse?

00:10:36: Genau.

00:10:36: In der zweiten Säule bringen wir im Grundprinzip, würden wir ähnlich verfahren wie aktuell auch in den Kapital-Deckungs-Verfahren.

00:10:43: Da würde man einfach von Fünfzig bis Hundertfifftausig einkommen.

00:10:47: Würden wir in der zweiten Saale oberligatorisch versichern Man hätte die Beiträge des Arbeitnehmern von sieben, fünf Prozent konstant und vom Arbeitgeber sogar mit dem Alter sinkend.

00:11:03: So könnte man das Problem ja sogar leicht sinken.

00:11:07: Am Anfang auch höher und dann leicht sinkend und den Arbeitnehmer constant sieben bis fünf Prozent.

00:11:13: Und so haben wir das Problem in Griffe, wo wir heute haben.

00:11:16: Wir haben eine Altersdiskriminierung in den zweiten Säulen, die ältere Arbeitnehmer laufen teurer werden, weil sogar die Sätze steigen, also die Beitragssätze.

00:11:25: Das ist auf achtzehntelten,

00:11:26: wenn ich es richtig im Kopf habe?

00:11:28: Ja.

00:11:28: Richtig!

00:11:28: Das geht alles

00:11:29: an

00:11:30: mich.

00:11:30: Das sind natürlich sehr teure.

00:11:31: und das ist genau das Problem, was man dann hat, dass für viele Firmen älteren Arbeitnehmer nicht mehr attraktiv oder sehr teuer werden.

00:11:40: und man den Altersarbeitslosigkeit hat, die eigentlich auch wegen des steigenden Beitragssetzes in der zweiten Säule ein Problem werden.

00:11:49: Mit diesem neuen System würden wir das brechen, weil es sogar für die Arbeit Geber Zetteliefzenken hinten raus im Alter.

00:11:59: Und da könnte man nicht alles das Problem eigentlich ein Griss über.

00:12:02: Was ich mir auch vorschlagen würde, dass wir eine freie Wahl ... von der Pensionskasse zuhören.

00:12:08: Man würde den März öffnen und würden dann Arbeitnehmer erlauben, die Pensionskasteranbüter, die sich einkommen versichert, frei zu wählen.

00:12:18: Das gibt das Webbewerbssystem.

00:12:20: Wettbewerber belebt das Geschäft heisst so schön.

00:12:25: Wir glauben, dass man durch mehr Webbeweben auch bessere Rendite erzielen kann über die Zeit.

00:12:30: Und natürlich wird das Pensions-Kassensystem ... auf eine Art nur stärkter Restruktur wiederlassen.

00:12:38: Es ist erwarten, dass sich die Landschaft verändern wird und dass wir wahrscheinlich noch mehr konsolidierung haben in der Pensionskasse-Landschaft.

00:12:46: Aber das wäre etwas, wo man sich ansehen müsste in diesem neuen System.

00:12:49: Also heute ist es so, dass sozusagen mein Arbeitgeber, also den Nebel Spalter hat eine Pensionkasse ausgesucht.

00:12:54: für mich Ehrlich gesagt weiss ich nicht, ob man bei diesem Aussuchen auf den Renditen geschaut hat oder zum Beispiel auch die administrativen Küsten oder der Umwandlungssatz.

00:13:09: Das verstehe ich schon richtig.

00:13:10: Nachher müsste ich das selber herausfinden, aber ich könnte auch vergleichen.

00:13:15: Bei der Krankenkasse oder bei den Autoversehrungen oder bei anderen Sachen gibt es vielleicht auch Portal, wo man einen Pensionskassenvergleich Punkt C hat, in dem ich herausfinde, wer wieviel Rendite und administrative Kosten beim Beitrag abzieht.

00:13:32: Und dann kann ich

00:13:36: das aussuchen!

00:13:37: Kann ich es auch wechseln?

00:13:37: Grundsätzlich wäre das frei, hier frei zu wechseln und der Anbieter von den Pensionskassenversicherungen zu wechseln.

00:13:46: Das gibt natürlich einen Märd, wo wir entstehen, bei dem es eben auch gewisse Transparenz braucht.

00:13:51: In einem Vergleichsportal kann man dafür sorgen, dass man über die gleichen Parameter beröffentlichen tut, sodass die Versicherten sich einfach einen Überblick schaffen können.

00:14:05: eine gute, solide Pensionskasse sind und andere würden wahrscheinlich über die Zeit aus dem Meer tauscheiden.

00:14:09: Das Phänomen haben wir eigentlich heute schon.

00:14:12: Die Pensionskasse-Landschaft wird sich schleichend leicht

00:14:15: verändern.

00:14:16: Wir stellen

00:14:17: fest, dass tendenziell die grösseren Pensionskassen in der Schweiz auch über längere Zeit die bessere Performance erreicht haben – also auch hier zeigt es sich, dass das dazu führt, dass man mehr Rendite hat und letztlich dann auch höchere Renditen finanzieren kann damit.

00:14:33: Gut, und jetzt gehen wir noch zur dritten Säule.

00:14:35: Das ist die private Vorsorge.

00:14:37: Viele haben ein Konto-Säulen IIIA bei einer Bank, bei einer Versicherung oder so.

00:14:45: Aber diese Säulen

00:14:45: sind immer etwas im Verruf hier in Bern auch in der Politik, weil man sagt ja, das kann sich eh nur jemanden leisten, der sehr gut verdient.

00:14:53: Also diese Sääule ... Was würde du da machen?

00:14:57: Ja, die Säul IIIa, die man ja ... Die dritte Säule ist eine private Vorsorge, die man nicht obligatorisch in der ersten oder zweiten Säulen vorsorgen würde.

00:15:08: Dann haben wir die drei Säules an, wo man auch noch

00:15:11: Steuerbegünstigte

00:15:13: Privatvorsorge hat und das Geld dann auch gebunden ist, bis man in Rente geht und im Gegenzug vom Vertreikamensteuer kann die Sparbeiträge abziehen.

00:15:26: Das würden wir auch leicht umwohlen.

00:15:28: Man würde sich alle was sogar ausbauen, die Beträge, die man jährlich auf die Seite legen kann, erhöhen.

00:15:34: Aber wir würden versuchen, die Steuervorteile vor allem wiederum für die TÜV-Verdienden, für den Grimmverdiener, hochzuhalten und dann für Höcheverdiente zu reduzieren sodass er mir v.a.

00:15:47: den Grimverdienten einen stürlichen Arreiz hat.

00:15:50: mehr, auch privat vorsorgen

00:15:52: Und

00:15:53: die CO-Syden-III.

00:15:55: Das ist oder wird, was wir heute eigentlich haben.

00:15:58: Nämlich eine Steueroptimierungsgeschichte für die Mittel und Höhe verdienenden Haushalte in diesem Land.

00:16:05: Also von dort würden wir das versuchen mit dem Einkommen sinkende Steueranreize zu setzen.

00:16:11: Ich glaube es setzt richtigen Anreizen und würde auch den Leuten mit ein wenig weniger Mittel diese steuerlichen Anreize geben Privat- und Langbunden dann vorzuzeugen.

00:16:24: Die letzten zwanzig Jahre haben wir immer wieder über das Rentenalter diskutiert.

00:16:27: Darum muss ich dich fragen, was in diesem Konzept mit dem Rentenhalter passiert?

00:16:33: Oder wann komme ich den Rentenüber bei diesem System?

00:16:38: Genau!

00:16:39: Da würde man auch, wenn man es jetzt ansatzweise schon macht, von einem fixen Rentenalternversuch abschrücken und der Begriff Räntenalter durch den Begriff Referenzalter... Zersetzen und Referenzhalter.

00:16:53: Ich habe ein Weg von einer fixen Altersgiotine, so zu sagen, sondern einfach einen Anhaltspunkt gegeben haben, aber wenn man ordentlich in Rente gehen würde, dann ist es etwa bei sixty-fünf.

00:17:04: Wir würden dann aber auch vorschlagen, dass wir das Referenzalter über die Zeit ganz leicht lassen steigen und zwar in diesem Maße wie die Lebenserwartung steigt.

00:17:15: Die steigen seit Jahrzehnten kontinuierlich leicht an.

00:17:18: Wir würden zwei Dritte der jährlichen Ersteigerung der Lebenserwartungen, wir würden auch im Referenzhalter entsprechend aufzuziehen.

00:17:28: Das geben also ganz erleichterschleichende Erhöhung vor dem Referenzhalten.

00:17:32: Aber dann wären wir eigentlich relativ flexibel um das Referenzalter herum und würde ein viel flexiblerer Renten-Eintritts-Regime vorschlagen.

00:17:48: Und wenn jemand jetzt, sagen wir ab achtzehn, gerade auch in einem Beruf, wo vielleicht körperlich schwere Arbeit ist, eine vollständige Erwertbiografie hat, die mit dem so schön sein durchgeschafft hat ... und darauf genug Kapital kommt auch in der ersten Säule, dass er quasi die Minimalerforte erfüllt.

00:18:06: Dann sollte man beispielsweise schon ab den Sechzehn in Rente gehen, hat dann allerdings eine leicht tiefe Rente, aber man hat mindestens das Minimum erfüllt und so lehnt sich das auch flexibel gestalten.

00:18:18: wenn man dann mag oder will kann man auch länger arbeiten sodass man eigentlich wegkommt von dieser Vorstellung Alle müssen mit der Rente gehen und das wird ausreichend.

00:18:32: Es gibt noch ein Referenzalter, aber letztlich auf den individuellen Ebene ist, wenn ich es richtig gelesen habe, entscheidend, dass man Knoeg einzahlt hat.

00:18:40: Das heisst jemand, der zum Beispiel ... Nicht Teilzeit geschaffen hat, sondern über hundert Prozent.

00:18:48: Über all die Jahre ist es gut möglich, dass diese Person vielleicht früher in Rente gehen kann als jemand, der Teilzeit geschafft hat.

00:18:55: Verstehe ich das richtig?

00:18:57: Ja, das ist richtig!

00:18:58: Es wäre wirklich eine vollständige Werbsbiografie zu haben, ab etwa bis zum Beispiel im Jahr achtzehn schon.

00:19:03: Wir würden ja vorstellen, dass er ab achtzehnt schon einzahlt, was auch nicht der Fall ist und wenn man da wirklich früh anfährt und durch ... dass es intensiv geschafft hat, vielleicht bitteschön hundert Prozent geschaffen hat, damit man dann auch früher in den Renten gehen kann.

00:19:19: Das kennt man in vielen anderen Ländern bereits.

00:19:22: und ich glaube die Flexibilisierung, die müssen wir auch bringen weil es gibt tatsächlich Berufsbilder und Prüfungen, wo man körperlich im Alter nicht mehr weit über falsche Sechzeh-Usern arbeiten kann sondern wenn man dann ein bisschen früher kann gehen und nach dem Akademiker, der vielleicht bis sieben acht oder zwanzig studiert hat, dann vielleicht auch gut verdient Der kann dann aber auch ein bisschen länger arbeiten und wird dort nicht bestraft, beispielsweise durch das System, wenn er zwei oder drei Jahre

00:19:48: anhängt.

00:19:50: Wie ist es mit sozialpartnerschaftlichen Regelungen?

00:19:52: Weisst du mein Gesamtarbeitvertrag?

00:19:54: Wie zum Beispiel im Bau ... Das ist ja dann auch kompantibel.

00:19:58: Die Verträge können die Arbeitgeber-Bauwirtschaft oder so.

00:20:03: Kann ich das vielleicht noch einmal quer subventionieren wie sie es heute schon macht?

00:20:07: Das ist durchaus weiterhin möglich, oder?

00:20:09: Absolut, das wird ja heute schon so praktiziert.

00:20:12: Gerade im Bau kennt man solche Lösungen schon, weil wir wissen, dass es ein Problem ist gerade im Bau, der körperlich sehr anstrengend ist.

00:20:19: Das könnte mit dem neuen System genauso machen, wahrscheinlich sogar noch einfacher, weil es eben diese Flexibilität mit einem flexiblen Altersrücktritt auch zu erläutern.

00:20:30: Wie ist es mit Familienarbeit?

00:20:33: Das sind insbesondere Frauen, die vielleicht reduzieren über Jahre oder vielleicht sogar während von zehn bis fünf Jahren nicht arbeiten.

00:20:42: Werden sie dann bestraft?

00:20:44: Nein, da würden wir auch versuchen mit altes Gutschriften den Problem entgegenzuwirken.

00:20:52: Man würde vorschlagen, wenn man bis zwölf Jahre hin hat, dann würden wir relativ grosszügige Altersgutschifte vorschlagen die einem auch gut geschrieben werden auf dem quasi alterskapital und das können wir natürlich auch noch beliebig ausstrahlen.

00:21:10: Man kann es abstaffeln, wenn Kinder und Eltern sind beispielsweise.

00:21:14: Aber ich glaube, dass man in diesem neuen System entsprechend mit all das Gutschriften die Betreuungsarbeitsungs für Kinder, beispielsweise bis zu zwölf Jahre, relativ grosszügig dann mit Gutsschriften belohnen.

00:21:29: Oder wenn man auch Pflegemacht von anderen Eltern-Familienmitgliedern älteren und so weiter kann man das ebenfalls machen.

00:21:36: Wie gesagt, das haben wir noch ausgestalten aber das wäre sicher auch nicht im System vorgesehen.

00:21:42: Ihr habt das vorgestellt Ende Juni, dieses Konzept.

00:21:45: Ich habe die Medien geschaut und zwei Sachen sind rausgestochen.

00:21:50: Einerseits hat es überall geheissen, dass nichts nur der Reichen ist.

00:21:53: Zweitens macht UBS natürlich, weil sie einen Pensionskassenwürde anbieten und davon profitieren würde.

00:22:00: Was sagst du zu dieser Kritik?

00:22:03: Zum ersten Punkt, dass das nur der Reichen ist.

00:22:06: Wenn man das genau angeschaut hat, stellt mir das Konzept fest, dass es nicht der Fall ist.

00:22:12: Ich habe das vorhin ausgeführt, oder?

00:22:16: Das Konzept erhöht gerade die Trende von den Tiefverdienern und Teilzeitarbeitenden im Land.

00:22:23: Also die, die es am dringendsten notwendig sind.

00:22:26: Die, die sonst oft im jetzigen System durchmarschen können.

00:22:31: Vielleicht auch zwei oder drei kleinere Teilbänse bei unterschiedlichen Arbeitgeber haben, die dann gerade in den zweiten Säulen nicht versichert sind.

00:22:37: Genau diese erfassen wir mit diesem System sehr gut und das werden wir eben auch in dieser Ersatzquote, wo man bis gegen neunzig Prozent erhöhen kann.

00:22:44: Und gleichzeitig senken wir ja dann Leistungen für die Hochverdiener und gänden mir eigene Verantwortung.

00:22:50: Also ich glaube von daher kann man nicht sagen dass das nur der Reichen zu gewohnt kommt.

00:22:55: Auch zu erwähnen, dass wir die Steueroptimierungsmöglichkeiten für die Besserverdienenden reduzieren würden.

00:23:01: Das ist wieder der Zweite und auch in den Dritten Sühl.

00:23:03: Also von daher versuchen wir schon, das System deutlich fairer Bedarfsgerecht gezielter auszustalten.

00:23:12: Und eben nicht mit dem Geist kann, wie es bei uns mit den Dreizehnten an FWs gemacht hat, allen Millionären Geld zur Suche zu lassen, sondern denen, die am einsten nötig haben.

00:23:22: Ja und zum zweiten Punkt?

00:23:27: Da können wir grob abschätzen, was da jetzt an Sparvolumen zusammenkommt.

00:23:31: Aber ich glaube, wenn man sagen kann... Das sind wirklich die Situationen auf weite Zukunft gehen, die natürlich schwierig sind aber im Großen und Ganzen kann man schon sagen, dass das nicht massiv mehr Spar-Volumen gibt.

00:23:43: Was sicher grösser würde wäre die erste Säule, denn dort sind sehr viele Leute versichert.

00:23:52: Die staatlichen Einheitskassen, das wäre die Kompenswissbisbis und würde umfunktionieren.

00:23:59: Und diese könnte natürlich auch sehr gross sein, so einen Mandat vergeben.

00:24:03: Und dann wissen wir noch, dass es eine sehr, sehr kringe Marschel hat.

00:24:07: Zum welchen Basispunkt vergibt man diese Anlagegelder?

00:24:11: Also dort wird sogar in Erfändigen verbannt.

00:24:15: Die zweite Säule würde die Tendenzell, wenn ein System voll oben und ausfinanziert wäre, sogar die Tendenzelle in einer Klinne.

00:24:22: Also ich glaube auch dieser Vorwurf ist sehr luftgegriffen und dann kann man so sicher nicht machen.

00:24:30: Der Wettbewerb, der wird relativ hart sein.

00:24:33: Wenn wir dann wirklich vergleichen können, woher wir unsere zweite Säule zahlen, muss auch die Leistung stimmen.

00:24:40: Wenn die Leistungen von den UBS stimmt, sind sie attraktiv.

00:24:46: Wenn ein Konkurrent in einer Versicherung ist oder so ... Wir haben ja gleich noch einige Institute in der Schweiz, die das Angebot machen würden und ... Ja, die Middles Know-How haben zum Wettbewerben auch unsere Schwierigkeiten zu machen.

00:25:04: Nicht so, dass sie automatisch alle bei uns sind oder?

00:25:08: Das ist absolut richtig.

00:25:09: Wir haben auch aussendliche Anbieter im Schweizer Pensionskassenmärkte, die anlagenvernögen anbieten und wir haben wirklich eine intensive Konkurrenz.

00:25:17: Und das würde mit mehr Transparenz und Wettbewerbs sicherlich nicht weniger werden sondern eher so ein intensiver Wettwärber.

00:25:25: Und damit natürlich auch Druck auf Marscheln und höhe Effizienzen und wie gesagt vor allem ein faires bedarfsgerechter System.

00:25:32: Vielleicht noch die letzte Frage.

00:25:33: Hast du Feedback aus der Politik zu diesem Konzept?

00:25:36: Hast du Interesse geweckt bei den Leuten, weil ich finde wirklich wir brauchen diese Debatten, die ich in den letzten fünf oder zwanzig Jahren verbrauchte, neue Sauerstoffe und so?

00:25:45: Oder hast du etwas gehört?

00:25:48: Ja natürlich!

00:25:48: Ich habe mir gefeinselt.

00:25:49: Feedback über diesen Vorschlag.

00:25:51: Es ist wahrscheinlich vielmehr auch klar, dass diese konkrete Vorschläge ... Das ist so revolutionär, dass er ihn jetzt würde lassieren, wenig Chancen hat.

00:26:04: Und ich glaube, das ist jetzt ein Prozess, in dem man sich reinbegeht und darum haben wir die Studie gemacht und publiziert um auch einen Debatten auszulösen, eben sicher zu lösen dieser Plastikpolitik, wo er einfach

00:26:16: alle

00:26:16: drei, vier, fünf Jahre mehr Finanzmittel schafft und versucht die Löcher zu stopfen, was wir im System haben ohne wirkliche Fundamentale.

00:26:25: Auch Schwachstellen, Fehler und Ungerechtigkeit haben wir im System auszumerzen.

00:26:31: Das schaffen wir nur, wenn man so eine grundlegende Debatte führt.

00:26:36: Wie gesagt, die Frage stellt, wie würde ein System bauen?

00:26:39: Wenn man es auf der grünen Wiese ganz neu herstellt, neu bauen, neu konzipieren könnte.

00:26:44: Und das ist für die öfterste Studie hier.

00:26:47: Daniel Kahl, Chefökernum von UBS Schweiz – danke vielmals!

00:26:51: Die Arbeit für das Mitmachen bei Bern ist einfach speziell.

00:26:54: Ich verlinke hier unten noch einerseits auf die Studie der UBS, andererseits auf ein Artikel von mir, welches ich probiert habe zusammenzufassen.

00:27:02: Es ist natürlich umfangreich aber es ist ein Debattenbeitrag.

00:27:05: Unser Land braucht bei der Altersvorsorge dringende Debatte.

00:27:08: Danke für das Mitmachen, danke euch fürs Zuhilfen.

00:27:12: Fürs Weiterempfehlen und die nächste Bern-Eifach-Sendung kommt am nächsten Ending wie immer zur gleichen Zeit auf dem gleichen Kanal.

00:27:20: allen ein schönes Wochenende und alles

00:27:37: Gute!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.