Spezial: Warum die Rahmenverträge nicht zur Schweiz passen
Shownotes
Freude an gutem Journalismus? Abonniere jetzt den Nebelspalter, das Magazin für gesunden Menschenverstand kostenlos zur Probe: Link
Direkt Bern einfach unterstützen: hier klicken.
Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:
Nebelspalter-Dossier zu den Rahmenverträgen: Link
Rahmenverträge: Weniger Einfluss für Parlament, Volk und Kantone: Link
Transkript anzeigen
00:00:03: Das ist Bern einfach.
00:00:04: Jeden Tag die richtige Dosis Politik von Nebel Spalter, kritisch
00:00:08: und unabhängig!
00:00:11: Der Podcast wird gesponsert von Audi Swiss.
00:00:14: Ihren Expert rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.audi-swiss.ch.
00:00:24: Danke vielmals, dass Sie hierhin gekommen sind – trotzdem wahnsinnig warmen Wetter.
00:00:29: Aber sie werden es geniessen, weil sie belehrt und zurechtgewiesen wird.
00:00:34: Sie werden tattelt und zusammengeschissen, denn ich bin ein Journalist!
00:00:39: Und das ist die Ältigkeit von Journalisten.
00:00:41: mehr nörgelt – und wir tun die ganze Zeit alles richtig stellen, weil wir wissen ja alles besser.
00:00:47: Jetzt ist noch etwas anders.
00:00:49: Sie sind gewissens für dich, was Journalisten sonst so sind?
00:00:52: Der Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller hat gesagt, was ist ein Journalista?
00:00:56: Ein Journalist ist der Mensch wo es Leben lang noch denkt, welchen Beruf er verfeilt hat.
00:01:03: Und das ist mein Schicksal!
00:01:05: Also bei diesem Herr werden Sie jetzt nicht viel erfahren über die Rahmenverträge – also ich könnte jetzt schon als Fussballspielgulag.
00:01:11: Nein, ich glaube der Dominik hat einen guten Hinweis gemacht bei diesen Rahmenverträgen und das gilt ja nicht nur für den Rahmenvertrag, sondern auch für alle.
00:01:20: oder Gesetzen, oder Direktiven der EU.
00:01:23: Das ist immer am Anfang so eine unglaubliche Ratten-Schwanzkunde von Absichtserklärungen.
00:01:29: Oder was auch schön ist, wenn wir einen Vertrag mit den EU unterschreiben, dann können alle die Mitgliedsstaaten und dann kommen alle die Präsidenten und vor allem auch gerne Königinnen
00:01:38: usw.,
00:01:38: die unterschrieben sind.
00:01:40: Und nur in der Schweiz ist natürlich ein komischer Bundeswort das unterschreibt – und das zeigt den extremen Unterschiede!
00:01:48: Zwischen der Schweiz und der EU.
00:01:51: Oder sagen wir auch die vielen Länder, die die EU prägen?
00:01:55: Es sind ehemalige Monarchien.
00:01:57: Bis auf wenige Ausnahmen kann man sagen, Holland war eine Republik aber sonst waren alles Monarchie.
00:02:03: Und wir sind die einzige Republik.
00:02:05: Wir sind das schon seit sehr langer Zeit.
00:02:08: Wir seien zwar zwölf einträchtig.
00:02:10: Wir waren faktisch immer eine Republique.
00:02:12: Der Kaiser war formell noch für ein Zeitalang beschäftigt, aber faktisch ist die Schweiz seit dem Fünften Jahrhundert unabhängig und es ist eine Republik.
00:02:22: Wir haben kein Fürst, wir haben keine Könige, wir hatten keinen Adl, wir hatte keine Kardinale oder Bischöfe, wo politische Macht in diesem Land gab.
00:02:32: Ich erzähle das alles, weil das wahnsinnig wichtig ist!
00:02:35: Das EU-Projekt ist nach wie vor prägt von einem monarchischen Geist, der mit uns nichts tun hat – und das ist auch der Grund Warum wir seit dreißig Jahren so ein Problem haben mit dieser EU?
00:02:47: Weil unser ganzes politisches System, das ist auch viel älter als die Achtzeachtervierzig.
00:02:51: Das ist viel, viel ältere und extrem republikanisch.
00:02:56: Heißt republikannisch, es gibt nicht eben einen Fürst oder eine Monarchie oder eine Elite, sondern mehr.
00:03:02: alle sind aufgerufen oder müssen mitmachen.
00:03:08: Es ist auch nicht so, weil Sie gerade beim Olivieren etwas kritisieren.
00:03:12: Natürlich ist total wichtig.
00:03:14: Entschuldigung, beim Matthias.
00:03:16: Missstrauen ist total wichtiger.
00:03:18: bei Schweiz aber eigentlich ursprünglich der Witz von der Schweiz ist das jeder mitgemacht und er muss es jedem mitmachen.
00:03:26: Lanzgemeinde war obligatorisch.
00:03:28: Jeder muss an die Landsgemeinde kommen und seine Wille und seine Meinung sagen.
00:03:33: Das heisst den Gegensatz zwischen der EU und den Gegersatz zwischen diesen Ländern sind sehr.
00:03:39: uns ist sehr, sehr gross.
00:03:41: Und wir merken das immer wieder wenn wir mit ihnen zu tun haben.
00:03:44: und bei diesen Rahmenverträgen merkt man, Dominic hat es auch gut gesagt oder wie Theo eigentlich Demokratie ist.
00:03:51: Theo hat die Demokratie nicht gerne einfach nicht aus Prinzip.
00:03:56: Sie plaudern zwar immer über Demokratie aber sie haben es nicht gern.
00:04:00: Eigentlich sind sie nach wie vor überzeugt dass ein Elite besser weiss was euch gut tut.
00:04:08: Das ist ein vollkommen anderes Selbstverständnis als mehr in der Schweiz.
00:04:12: Wo wir zwar auch die Eliten haben, die Simon Michaels und so weiter, wo sie das Gefühl haben, besser zu wissen, aber diese Institutionen sind bei uns so gemacht, dass die Eliter eigentlich gar nichts sagen hat.
00:04:25: Sondern wir haben etwas zu sagen – eher alle haben was zu sagen!
00:04:28: Und wir tun nicht irgendwie, weil wir den Elitern gegenüber immer misstrauisch sind, sondern wir abstimmen ab und zu, sondern nein, wir sind der souverän.
00:04:36: Wir sind der Fürst!
00:04:38: Wir sind der König und das ist total fundamental anders als in den EU, die immer noch eine wohlmeinende Elite meint.
00:04:46: Sie müssen Eures Leben gestalten!
00:04:49: Und alle diese Rahmenverträge sind von diesem Geist bezählt.
00:04:53: Wir müssen einmal das Lebensmittel abkommen ansehen.
00:04:55: Einfach mal etwas reinlassen, was die EU weiss, was wir wollen und brauchen damit wir leben können.
00:05:02: Wir tun unsere Kinder Noch Riefer einschätzen, als die EU durch uns einschätzt.
00:05:08: Das ist unglaublich bei Kindergarten, wo dort im Brüssel offensichtlich immer angeschaut wird, wenn sie sich als Volk denken.
00:05:15: Wir sind alles Kindergärtner und die EU-Beamte kommen uns an der Hand nehmen und sagen jetzt darfst du den Shoppen trinken, nachher kannst du den Nucki nehmen und dann kannst du in der Heiga schläfeln.
00:05:26: So denken Sie!
00:05:27: Und diese Rahmenverträge bringen uns Schweizer dazu, die immer gefunden haben wir sind erwachsen Und wir sagen jetzt selber, was wir wollen.
00:05:36: Auch dazu, dass wir Kindergärten werden.
00:05:39: Deshalb ist es grundsätzlich etwas, das nicht passt zu diesem Land.
00:05:44: Löhnt euch – und ich meine, da sind wir bei SVP an Sie, ich muss mich nicht überzeugen – aber löhnt ihr euch nicht verwirren von diesen unglaublichen Beschönigungen, die man gehört?
00:05:55: Dominic hat zum Teil schon viel gebracht!
00:05:58: Oder ja, das ist doch nicht so schlimm.
00:06:00: Ja, es sind nur ein paar.
00:06:01: Fünfundinzig-Gesetzchen.
00:06:03: Das ist doch gar nichts und die können immer noch wählen oder abstimmen.
00:06:08: Es ist
00:06:09: unglaublich!
00:06:10: Es ist auch so ein Kindergartenprogramm, wo man sagt, du schläfst und eine Rendosse der Drache kommt.
00:06:16: Nein, nein, da musst du keine Angst haben.
00:06:18: Wir werden wie Kind behandelt.
00:06:21: Wir sind aber Schweizer, wir sind kein Kind.
00:06:23: Wir sind nicht europäische Kinder.
00:06:25: Und wenn die in Europa das gut finden, wenn sie wie geholfen behandelt werden ist das ehrens Problem.
00:06:30: mehr sind erwachsen und die Rahmenverträge sind eine der grössten und das meine ich ernsthaft.
00:06:36: gut, ich bin Journalist und tu nimmer übertrieben aber ich muss ihnen sagen diese Rahmenvertrag ist eine von den grösster Betreuungen wo dieses Land je erlebt hat.
00:06:46: Das ist schlimmer als Napoleon und das ist schlimme als Hitler.
00:06:51: Warum?
00:06:52: Wie bei diesen zwei haben wir genau gewusst, die wollen uns nicht gut.
00:06:56: Die wollen uns entmachten!
00:06:57: Die wollen unsere Verknächten!
00:06:59: Die möchten auch unser Geld und unser Land kaputt machen.
00:07:04: Das haben wir wenigstens gewusst.
00:07:09: Bei der EU kommt immer so freundlich wieder Arzt mit den Spritzen nach dem Spritzer die Tod.
00:07:13: So kommt die EU.
00:07:15: Deshalb finden die Rahmenverträge so gefährlich.
00:07:18: Die sind wahnsinnig gefährlich, weil wir völlig unterschätzen was da drin steht und was mehr aufgefordert werden zuzustimmen.
00:07:26: Und es ist nicht weniger als die Abschaffung von unserer Demokratie – nicht nur von der direkten Demokratie sondern überhaupt von der Demokratie!
00:07:33: Wenn Sie das Gutachten anschauen vom Paul Richter.
00:07:37: Das ist also auch kein Leugel, er ist Professor, ein Jurist.
00:07:42: Das ist ein Juraprofessor und war an der Universität Luzern in den langjährigen Dekan.
00:07:48: Er kommt aus dem Staatsrecht.
00:07:49: Wenn Sie das gut ansehen, sehen Sie nicht einmal unsere Regierung!
00:07:54: Der Bundesrat hat noch etwas zu sagen.
00:07:55: Die EU-Kommission ist erstens nicht gewählt von uns.
00:07:59: Es ist auch nicht gewählteilig für die Europäer, sondern es ist nicht mal gewählt vom europäischen Parlament.
00:08:06: Formell wird sie bestätigt, aber sie werden ernannt von den Regierungen.
00:08:10: Auf Deutsch gesagt ist es ein Schacher, wo zwei Regierende, nämlich die französische und die deutsche Regierung beschliessend wer ist dumm genug um der Präsident zu werden?
00:08:20: in der EU-Kommission.
00:08:21: Die EU- Kommission sagt nachher mehr was in diesem Land läuft als unseren Bundesrat.
00:08:28: Die EU-Kommission sagt mehr, als was uns das Parlament beschliessen will.
00:08:31: Sie sagt auch mehr an unsere Kantone, wenn wir beschliessen wollen und sagt natürlich mehr, wie es die Folgen und Ständen sind.
00:08:37: Es ist die grösste Bedrohung, die wir für unsere Demokratie erleben haben.
00:08:43: Das ist nicht nur die direkte Demokratie bedroht, sondern das ganze politische System.
00:08:49: Und Dominic hat es richtig gesagt – in diesen Rahmenverträgen ist nicht einmal der Geldungsbereich super ausgewiesen.
00:08:55: Sonst können sie im Prinzip mit dieser diffusen Formel Ja, wir wollen einfach Europa immer besser zusammenarbeiten.
00:09:03: Das heisst alles?
00:09:05: Binnenmehr kann ich Ihnen garantieren, sobald mir diese Verträge unterschrieben haben wird die EU irgendein Weg finden wie sie auf unsere Steuern losgeht.
00:09:15: Eines der grössten Ärgernisse für die EU sind tiefe Steueren.
00:09:19: Irland ist ein fantastisches Land.
00:09:25: Irland, wie Sie wissen ist eines der ärmsten Länder immer von Europa seit siebenhundert Jahren.
00:09:30: Die Leute sind jahrelang alle, aber fast die Hälfte von Irland war ausgewandert auf Amerika, weil sie verhungerend waren.
00:09:37: Er war ein unglaublich armes Land.
00:09:38: Er ist heute eines der reichsten Länder in der Welt und das haben sie unter anderem mit einer tiefsteuer Politik erreicht.
00:09:47: Natürlich haben sie enorm profitiert für den ganzen High-Tech-Industrie von Amerika oder auch der Pharmaindustrie von Amerika europäische Stützpunkte haben wollen.
00:09:58: Irland wird die ganze Zeit von der EU geplogert, dass sie bei dem Steuerregime etwas ändern.
00:10:02: Bei uns läuft das genau gleich.
00:10:05: Weil die EU ist primitiv, dass Sie gar nicht wissen, warum ein Land erfolgreich ist.
00:10:09: Sie meinen ja mehr stellen denes Geld in dem wir eine tiefe Steuer haben.
00:10:13: Es sind keine Ahnung wie die Wirtschaft funktioniert – man sieht es ja!
00:10:17: Alles was die EU beschlossen hat, was wirtschaftspolitisch irgendein Nutzer soll haben, schittert.
00:10:22: Wie ist es keine Ahnung?
00:10:22: Es sind so viele Ahnungen wie früher der Eri Konecker, eine Ahnung hatte von Wirtschaften.
00:10:28: Und deshalb zählen diese Länder also aus.
00:10:30: Gehen sie wieder einmal auf Deutschland!
00:10:31: Ich kann Ihnen sagen, gehen Sie diesen Sommer oder nächsten Sommer in die Ferien auf Deutschland.
00:10:35: Nordrhein-Westfalen würde ich empfehlen.
00:10:37: Das ist super.
00:10:38: Alle Brücken gehören zusammen und die Tunnel sind verschüttet.
00:10:41: Das Land sieht langsam aus.
00:10:44: Wie sind Ziele?
00:10:45: Das Land ist am Verarmen.
00:10:47: Und das hat nicht nur mit der EU zu tun.
00:10:49: Klar, die Deutschen haben viel selbst verbrochen.
00:10:52: Der grösste Fehler war die Angela Merkel, die sechszehn Jahre lang als Bundeskanzlerin zu wählen.
00:10:57: Das war eine Katastrophe.
00:10:58: Aber die EU spielt auch eine grosse Rolle bei dem Niedergang von Deutschland.
00:11:03: Viele Regulierungen, falsche Regulierung, eine falsche Wirtschaftspolitik und so weiter.
00:11:08: Aber noch eines – die EU hat keine Verständnis für diesen Sonderweg.
00:11:14: die mehr in der Schweiz seit langer Zeit haben und nicht nur politisch, aber auch wirtschaftlich.
00:11:20: Und das erste Thema für die EU war immer das Modell, das sie hier in Europa haben, wo die EU vertritt, muss ein Monopol sein.
00:11:29: Sie müssen allein sein!
00:11:30: Sie wollen nicht kompetitionen.
00:11:32: Sie haben nicht gerne, dass in der Mitte von der EU noch ein kleines Ländchen ist, das viel erfolgreicher ist.
00:11:39: Und die immer bewiesen, dass die EU nicht richtig funktioniert.
00:11:43: Die EU hat seinerzeit den Brexit stattgefunden.
00:11:46: Unglaublich Angst gegeben, dass England mehr Erfolg hätte, wenn es ausserhalb der EU war.
00:11:52: Und hätte die England das gemacht?
00:11:54: Was diese Leute, die den Brexit haben wollen, eigentlich angestrebt hätten!
00:11:58: Denn heute bin ich absolut überzeugt, Großbritannien sind viel erfolgreich.
00:12:03: Aber sie wurden sehr erfolgreich verhindert.
00:12:06: England, die Neufreiheit, was sie gehabt haben, konnten nutzen.
00:12:10: Deshalb ist der Brexit nicht gelungen bis jetzt.
00:12:13: Ich kann immer noch kommen.
00:12:14: bei den Engländern sind es auch wieder souverän.
00:12:16: Die können machen, was Sie wollen.
00:12:17: Die könnten korrigieren und eine andere Regierung wählen.
00:12:21: Die könnte liberale Wirtschaftspolitik weiterführen und sie können wieder aufholen.
00:12:25: Mit dem würde ich nur sagen, dass uns ein Referat beim Nebelspalten David Frost erzählt hat.
00:12:32: David Frost war der Chefhunderhändler von den Englandern mit der EU, die solche Brexit-Verhandlungen gegangen sind.
00:12:39: Ein absoluter hervorragender Diplomat, blitzgescheit, unglaublich freundlich natürlich Engländer, natürlich anständig und charmant.
00:12:47: Aber er hat erzählt, was das Thema von der EU gegenüber England und auch gegenüber der Schweiz ist immer, dass sie es nicht dulden können, dass ein Land gibt in der Mitte der EU wo alle anderen EU-Bürger im Prinzip immer zeigt hey!
00:13:03: Es geht besser wenn man nicht in der EU ist.
00:13:06: Das ist der Grund, warum mehr als so ein kleines Land ein solches Problem für die EU sind?
00:13:13: Oder man könnte sagen, löhnt uns doch mal in Ruhe!
00:13:16: Wieso müssen wir diese ganze Zeit mit euren Scheissverträgen
00:13:20: kommen?!
00:13:20: Wir sind doch zufrieden!
00:13:21: Wir haben Pilaterale Eins und Pilaterali Zwei.
00:13:24: Wir sind total zufrieden, wir sind saturiert, wir haben kein Problem!
00:13:28: Sie schaffen immer irgendwelche Probleme.
00:13:30: Ja, dann müssen wir updaten
00:13:32: usw.,
00:13:32: das ist nicht schön ... Aiaiai!
00:13:34: Wir sind schon so lange mit diesen bilateralen Verträgen verbunden mit der EU.
00:13:38: Wir hatten fast keinen einzigen ernsthaften Konflikt bei den Umsätzen von Binnenmeertrecht.
00:13:44: Zum Beispiel auch einen Phantomschmerz.
00:13:47: Die EU immer behaupten, das sei ein riesiger Problem.
00:13:50: Man muss einen Einheitlichen Rechtsraum haben und so weiter.
00:13:52: Dann denken wir, wenn ich in die Sitzilie bin, dass es ein Einheitlicher Rechtsraum ist.
00:13:58: In der EU selbst stimmt das ja gar nicht!
00:14:00: Sie setzen alles ihr Recht eben nicht durch.
00:14:03: Es ist überhaupt nicht harmonisiert, wie sie es anstreben kann.
00:14:06: Aber die Schweiz ist das Ärgernis, wo sie immer wieder kommen und kommen ... Ich sage es noch einmal, Kompetition, die sie nicht wollen und zwar eine Systemkonkurrenz.
00:14:17: Es ist ja etwas ähnlich wie in seiner Zeit DDR und BRD.
00:14:21: oder das Schlimmste für die DDR war gar nicht, dass ihre Leute fast umverhungern sind, sondern es war schlimmer, dass diese Leute gewusst haben, in Westdeutschland geht's besser!
00:14:31: Und deshalb haben Sie also Mühe mit dem deutschen Fernsehen gehabt und immer probiert, das deutsche Fernsehen entweder zu widerlegen oder abzustellen Weiss nicht, dass die Leute wissen, es könnte besser sein.
00:14:41: Die Schweiz ist genau das für die EU jetzt.
00:14:44: Für die EU sind wir eine unglaubliche Provokation.
00:14:47: Norwegen ist weit weg.
00:14:49: Da weiss man nicht und da kann man sich trösten.
00:14:51: Man sagt ja, die Entwälder sind schon klar.
00:14:53: Luxemburg gehört ja zu den EU, ist ja speziell.
00:14:56: Und sonst, wie lange gibt es in Europa, wo sie so ärgert?
00:15:01: Das hat diese Rahmenverträge.
00:15:03: Und deshalb ist auch ganz klar, dass die Rahmenverträge andere Agenda haben als was die EU vorgibt.
00:15:09: Die EU gibt eben vor, wir wollen hier dynamische Rechtsübernahme in den Bienenmarktenbereichs, wo wir zusammen arbeiten miteinander und so weiter – so technische Anliegen!
00:15:18: Nein es geht nicht um das.
00:15:19: Es geht wirklich darum, dass wir in der EU harmonisiert werden, damit wir nicht mehr diese Wettbewerbskraft haben, die sie so stört.
00:15:28: Und deshalb werden sie sobald Sie die Rahmenverträge haben, werden sie überall.
00:15:32: Alle systematisch alle Rahmenbedingungen.
00:15:36: Angreifen, die uns Vorteile verschaffen und Steuern ist ein Thema.
00:15:40: Das andere ist übrigens liberalen Arbeitsrecht.
00:15:43: Da bin ich tot sicher!
00:15:44: Das Nächste, was wir dann hören, ist das DU-Anfang dort reinredet und sagt ja also, schau mal bei uns haben ja Gewerkschafter nicht die gleichen Rechte wie bei uns.
00:15:53: Das ist doch Damping?
00:15:55: Das geht doch nicht im Binnenmärz.
00:15:56: Oder sie werden sagen, ja die ganzen Arbeitsmarktregelungen haben mit der freien Kündigung und so weiter.
00:16:02: Das ist ein Wettbewerbsvorteil, das unfair ist.
00:16:05: Theo ist extrem kreativ!
00:16:07: Wenn wir ihnen den kleinen Finger gehen, dann nehmen sie nicht ganz armen.
00:16:10: Sie nehmen gerade unsere ganze Familie.
00:16:13: Sie nennen alles.
00:16:14: Und das ist der Grund, warum der Rahmenvertrag für Theo irrsinnig wichtig war.
00:16:19: Wenn mehr dazu stimmt ... Dann haben es uns.
00:16:23: Wir können nie mehr raus.
00:16:25: Und die müssen auch wissen, und deshalb ist diese Abstimmung eine hundertabstimmung.
00:16:29: Wenn wir hier ja sagen können, dass wir nie mehr aus diesen Verträgen gehen können, dann werden sie nie kündigen.
00:16:34: Wir werden in einer ganz schlimmen Situation sein.
00:16:37: Wir würden in einem schlechteren Zustand sein als Diomikriders selber – aber wir haben gar nichts zu sagen!
00:16:44: Gar nicht!
00:16:44: Wir sind der Kolonie!
00:16:45: Es stimmt!
00:16:46: dass ein Kolonialvertrag ist.
00:16:48: Wir werden behandelt wie Afrika und ich möchte nicht behaupten, mit dem Afrika hätte es verdient.
00:16:53: So wird es behandelt.
00:16:54: Nein!
00:16:55: Es hat keines Volk und kein souveränes Land verdient, das irgendwelche ungewählte Beamten in Brüssel über sie herrschen.
00:17:05: Und da geht's bei den Rahmenverträgen.
00:17:07: Und das, was sage ich?
00:17:07: alle die Beschönigungen, nehmen Sie das nicht ernst?
00:17:10: Es betrifft alles, was wichtig für dieses Land ist.
00:17:13: Für den letzten Punkt, wo viele Leute eben nicht so bewusst sind.
00:17:18: Einen schon, aber der grösste Teil unserer Politiker und unseren Beamten auch nicht.
00:17:23: Der Grund, warum die Schweiz so viel Wohlstand hat.
00:17:25: Warum mehr?
00:17:26: Faktisch!
00:17:27: Wenn man sich wirklich genau anschaut, sind wir ein reicherer Land der Welt.
00:17:30: Wir sind das Reicher.
00:17:31: Es gibt immer eine Ausreise wie Luxemburg oder dann eben Irland oder vielleicht mal Singapur
00:17:35: usw.,
00:17:36: Aber es sind alles viel kleiner in Staaten.
00:17:38: Wir haben einen normalen Staat.
00:17:40: Ein Kleinstadt, aber doch ein normales Staat.
00:17:43: Wir sind mit Abstand eines der reichsten Länder der Welt.
00:17:47: Und wir sind es nicht erst seit dem zweiten Weltkrieg, und wir sind das auch nicht erst von dem ersten.
00:17:53: Es ist ja nicht wahr, wenn es Leute gibt, die das zwar gut meinen und sagen, dass am letzten Jahrhundert noch ein armer Haus war.
00:18:03: Wir waren schon im Jahrhundertejahrhundert eines der riechsten Länder in Europa.
00:18:10: Nicht alle Regionen in der Schweiz!
00:18:12: Aber gewisse Regionen.
00:18:14: Und das ist ein ganz wichtiger Punkt, warum sind wir schon seit so langer Zeit reich unter anderem?
00:18:20: Es gibt drei Faktoren, muss ich mal sagen.
00:18:22: Das eine ist die Lage, die geografische Lage ist perfekt zwischen Nord und Süd in Europa zu Mitte Europa.
00:18:29: Das andere ist, dass du nicht auswittern willst weil wir jetzt diese zehn Millionen Initiativen verloren haben.
00:18:34: aber Migration ist ein wichtiger Punkt für unseren Erfolg auch.
00:18:37: Wir hatten immer eine gute Migration, jetzt finde ich übertrieben uns Im Großen und Ganzen, in den letzten fünfhundert Jahren ist die Immigration ein ganz wichtiges Element von unserem Erfolg.
00:18:47: Aber das politische System ist der politische Sonderfall, an dem ich angesprochen habe – diese lange republikanische Tradition des Landes.
00:18:57: Das ist der Grund, warum wir so reich geworden sind, weil bei uns jeden Bürger viel mehr zu sagen hat um viel mehr eigene Initiativen zu entwickeln als überall sonst auf der Welt außer vielleicht noch in Amerika.
00:19:11: und Amerika sieht man ja, wie reich das sind.
00:19:13: Das ist der Grund!
00:19:14: Wir sind eines von diesen Ländern, die ungeplant, unglaublich reich geworden sind, einfach weil wir Institutionen geschaffen haben, wo wahnsinnig gut für Wohlstandsvermehrung sind.
00:19:25: Und warum?
00:19:25: Was heisst, welche Institutioner sind so gut?
00:19:27: zuerst ganz wichtig, ist dezentral.
00:19:30: Wir sind dezentrale.
00:19:31: Es ist den Föderalismus.
00:19:33: Es isch Gemeindautonomie, wo Wahnsinnig wichtig ist – für unseren Erfolg.
00:19:37: Es iis aber auch die direkte Demokratie ganz wichtig.
00:19:40: Es ist aber auch ein wichtiges Milizsystem, das dazu führt, dass jeder von uns sich verantwortlich fühlt für den Staat.
00:19:48: Der Begriff Staat war früher falsch in diesem Land.
00:19:51: Jetzt haben wir langsam genau der gleiche Staat wie früher die Deutschen oder die Franzosen.
00:19:56: Eine arrogante Stadt von Beamten, die genauso arrogant sind und uns darüber reinreden.
00:20:01: Das ist eigentlich nicht sehr schweizer.
00:20:03: Und deshalb ... sind die Rahmenverträge also wahnsinnig wichtig, weil nur das politische System, das wir haben.
00:20:09: Das einzigartige politische system, was dazu führt dass wir alle sehr viel zeigen haben in diesem land, hat einen Wohlstand geschaffen.
00:20:18: und deshalb ist es eine unglaubliche ironie als ausgerechnet die grossen konzern wo so groß worden sind im land und so erfolgreich wegen dem politischen systeem dass die jetzt vor der strahne stehen und das zerstört oder die Novartis und Rosch und Nestle.
00:20:36: Ich habe diese Firmen sehr gerne, aber die Managern haben keine Ahnung von unserer Politik.
00:20:42: Sie zerstören alles, was sie selber ihren Erfolg draus sind.
00:20:46: Und das Schlimmste in unserem Land mittlerweile – und das sind die einzigen, die eigentlich die Rahmenverträge wirklich wollen -, da sind Beamtinnen.
00:20:53: Es geht nur noch um Beamten!
00:20:55: Wir machen alles nur für Beamte Und Beamten sind in Kleros geworden.
00:20:59: Wenn ungewählte und demokratische, arrogante Klerus, die im Bernd oder am Drüben in Marzilli liegt, dann kommen sie nicht mehr zu Hause.
00:21:08: Dann bleiben sie dort und schläfeln.
00:21:11: Nein!
00:21:11: Ich sage es extra, dass Beamterbäschung ganz wichtig ist.
00:21:15: Man muss die Leute so schämen, dass niemand mehr beantwärmt wird.
00:21:18: Denn das ist wirklich ein Kleraus geworden, der für dieses Land gefährlich wurde.
00:21:23: Und diese wollen die Rahmen verdeckt werden.
00:21:25: Ich habe jetzt genug gesagt, sie wissen wie sie stimmen müssen.
00:21:27: Sie haben es vorher schon gewusst in diesem Sinn.
00:21:29: Ist das nicht nötig?
00:21:31: Aber was mir ganz wichtig ist... Das ist eine säkulare Sache!
00:21:35: Das ist ein Riesensach!
00:21:37: Das war einer der wichtigsten Entscheidungen.
00:21:39: Die Wahrscheinlichkeit ist noch wichtiger als die EWR.
00:21:43: Wir gehen viel weiter als bei EWr.
00:21:46: Viel viel weiter.
00:21:46: Wir geben uns vollkommen auf mit unserem Stimmzettel.
00:21:50: geben wir uns auf und das kann nicht sein.
00:21:52: In diesem Sinn, danke vielmals für Ihre Aufmerksamkeit.
00:21:54: Und wenn Sie nicht einverstanden sind, können Sie jetzt das Fussball spielen und verlieren.
00:21:58: Danke vielmals!
00:22:12: Einfach gewesen...
Neuer Kommentar