Spezial mit Martin Schlumpf: Stromloch im Winter – Scheitert unsere Energiewende?

Shownotes

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Die Shownotes zum Podcast «Bern einfach» des Nebelspalters:

Zum Buch «Stromloch im Winter – Scheitert unsere Energiewende?»

Mein neues Buch ist erschienen (Website Martin Schlumpf)

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00:00:04: Das ist Bern-Eifach.

00:00:04: Jeden Tag die richtige Dosis Politik von Nebel Spalter, kritisch

00:00:08: und unabhängig.

00:00:11: Der Podcast

00:00:12: wird sponsored

00:00:13: von Audi Swiss.

00:00:14: Ihren Expert

00:00:15: rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.audiswiss.ch.

00:00:24: Ja das ist Bern Eifach spezial mit Markus Sonn und Martin Schlumpf.

00:00:29: Hallo Martin, danke dass du dabei bist.

00:00:31: Hallo Markus, danke

00:00:33: auch!

00:00:38: Martin Schlumpf hat lange bei unseren Kolumnen viel beachtete Kolumne geschrieben, immer verbunden mit einer Grafik.

00:00:43: Er ist sicher eine der besten Kenner der schweizerischen Energiepolitik und hat jetzt ein neues Buch geschrieben.

00:00:50: Das wollen wir heute besprechen und diskutieren.

00:00:53: Das ist das neue Buch!

00:00:55: Das könnt ihr so verkaufen.

00:00:57: Ihr müsst so verkaufe.

00:00:58: alle Leute, die ein kleines Gefühl haben in der Energiepolitik müssen wir eine Wende haben.

00:01:02: Eine Wende weg von der Energiewende.

00:01:04: Sie müssen das Buch lesen und es ist sehr gut.

00:01:06: Es ist gut geschrieben, anschautig geschrieben.

00:01:08: Man kommt gut raus.

00:01:10: Die sind noch bestens informiert.

00:01:12: Gut Martin!

00:01:13: Vielleicht einfach mal diese banale erste Frage?

00:01:17: Du bist ja von der Ausbildung her nicht Physiker, nicht Geologe.

00:01:20: Nicht Chemiker oder Mathematiker, sondern Musikprofessor.

00:01:26: Wie bist du auf die Idee gekommen, dass Energie und Energiepolitik dich so bewegt?

00:01:31: Die grösste Zeit investierst du jetzt

00:01:36: in das.

00:01:37: Ich war schon immer ein politischer Mensch.

00:01:40: Es interessierte mich einfach was rund um mich passiert.

00:01:44: Das brachte über Musik aus ... Das hat auch mein ganzes Leben dazugeführt, dass ich immer wieder mit Energie, Umwelt und all diesen Fragen auseinandergesetzt habe.

00:01:56: Energie wurde mir besonders wichtig, weil das einfach von unserem Wohlstand vorab hängt.

00:02:04: Aus all diesen Gründen habe ich mich immer mehr mit Energie auseinandergesetzt.

00:02:09: Ich bin noch ein Analytiker, muss ich sagen auch als Musiker und das bin ich halt dann eben auch in der Energiepolitik.

00:02:16: Und ich glaube das ist wichtig!

00:02:18: Jetzt ist das natürlich ein Buch, der für uns – und das sagen jetzt die Nebelspalter – wirklich balsam ist.

00:02:24: Balsam!

00:02:25: Weil du durch viel analysierst, warum wir ein Energieproblem haben.

00:02:30: Wir können darauf sprechen was das ist.

00:02:33: Und am Schluss kommst du natürlich auf ab.

00:02:35: Atom, atom, atom.

00:02:37: Das ist unsere einzige hoffnige Alternative, die beste Lösung.

00:02:41: Wir wollen das in diesem Gespräch herleiten und fangen einmal an mit dem ersten grossen Problem, den wir haben, seit wir diese Energiewende vollzogen oder so gemacht haben.

00:02:50: Und das ist nämlich das Stromloch im Winter.

00:02:52: Wir haben einfach zu wenig Strom im Winter!

00:02:55: Ja, Martin beschreibt es.

00:02:58: Warum?

00:02:59: Wie sieht das

00:03:01: aus?

00:03:01: Wenn man schon den Staat aufs Klo anschaut, kann man in der Statistik ablesen, dass wir im Winter immer mehr Strom importieren.

00:03:09: Man muss einfach noch zusätzlich importieren, was Menschen jetzt im Winter lücken.

00:03:14: Der Grund für diese Lücke ist, dass man im Winter mehr Strom braucht ... Also mit den Heizungen und all diesen Sachen, das sind alles auch Fakten.

00:03:24: Und was die Leute eher weniger wissen ist, dass die Wasserkraft, wo ja die Hauptstromquelle bei uns im Land ist, also dass die Wasserkraft im Winter auch weniger liefert als im Sommer.

00:03:36: Die Wasserkraft hat eine leichte Winterschwäche.

00:03:40: Jetzt mit einer Energiewende natürlich zusammen, wenn wir stark auf die Erneuerbaren setzen.

00:03:46: Und dort, vor allem auf Solaranlagen und Solarstrom hat eine markante Winterschwäche.

00:03:54: Dann wird es dramatisch sozusagen.

00:03:56: Jetzt einfach, dass das richtig ist!

00:03:58: Du musst jetzt bestätigen, weil ich hoffe, dass ich es richtig sage.

00:04:02: Bevor wir die Energiewende gemacht haben, die durchs Leutharden so toll gefunden hat, hatten wir keine Stromlücke im Winter.

00:04:09: Im Gegenteil, sie konnten sogar noch Strom exportieren können.

00:04:13: Drifft das zu?

00:04:14: Ja, das hat lange zugetroffen.

00:04:16: Das stimmt schon.

00:04:17: Dann hat der Verbrauch auch etwas zugenommen.

00:04:19: Man kann sagen ... Diese Winterschweiche, die wir im Winter haben ... Es ist nicht regelmässig, es ist sehr von den Temperaturen im Winter abhängig.

00:04:30: Aber diese ist überhaupt kein Problem.

00:04:32: Die könnte man bestens machen.

00:04:33: Es ist wirklich ein Problem, dass man sie jetzt wenden oder hoffentlich nicht wenden, massiv vergrößern.

00:04:41: Wir haben das Problem deswegen, weil wir auf eine Neubare wollen umsteigen und uns verrecken.

00:04:47: Man hatte früher einen idealen Mix zwischen Wasserkraft- und Atomkraft.

00:04:53: In der Schweiz war es in unserem Bedarf von ca.

00:04:57: vierzehn bis zu sechszig Prozent Atomkraft.

00:05:00: Wie gesagt, wir haben regelmässig exportiert in der guten alten Zeit, die sieben Jahre, neunzehnte Jahre, noch exportiert.

00:05:08: Das war kein Problem.

00:05:10: Und wenn man natürlich jetzt zum Beispiel kein Rauch gebaut hätte, dann hätten wir auch jetzt nur noch ein paar Probleme.

00:05:16: Jetzt gehen wir einmal die Alternative durch, weil das war ja der Witz von den Energienwänden.

00:05:21: Wir brauchen eine neuerbare Energie, denn wir haben einen Klimawandel und müssen diese CO²-Emissionen reduzieren.

00:05:27: Auch ein eigenartiges Ziel, weil unsere Stromproduktion ist schon weitgehend CO²-frei gewesen war.

00:05:34: Wegen dem Klimawandel musste man gar nichts machen.

00:05:38: Das finde ich fast das ironischste an dieser ganzen Geschichte.

00:05:40: Aber gehen wir einmal die Optionen durch.

00:05:42: Jetzt zum ersten Mal Photovoltaik.

00:05:45: Das ist etwas, was sehr beliebt ist.

00:05:47: Was muss zu diesem sagen sein?

00:05:49: Ist es eine Lösung oder keine?

00:05:52: Peter Bodemann, ehemalige SPD-Präsident und ... Wirbelkopf aus dem Wallis behauptet immer, man kann mit Alpine-Solaranlagen das Problem lösen.

00:06:01: Wie ist das einschätzen?

00:06:03: Das ist nicht wahr!

00:06:05: Man konzentriert sich auf den Winter und ich habe jetzt extra ein Buch geschrieben, der nur über die Winterproblematik beschäftigt.

00:06:15: Ich muss das vielleicht noch präzisiere.

00:06:17: In meinem Buch ist der Winter nur einen viermonatigen Winter, nämlich nur vom November.

00:06:23: bis in Februar.

00:06:24: Und dann ist das Problem natürlich schärferfasst, aber man muss sogar dennoch sagen ... Im Grunde müssen wir die Anu-Anlage anschauen.

00:06:31: Dann wäre es noch mal schlimmer.

00:06:33: Das ist das Zuerst.

00:06:34: und jetzt wenn man schaut wie eine solche Anlage soll.

00:06:37: Also PV-Anlagen im Winter Strom produzieren, dann ist dies eine miserable Arbeitsauslastung, was sie haben.

00:06:45: Also im Winter, ganz generell gesagt, wenn man wieder von diesen ... Winter und Sommer sind generell vergleicht.

00:06:53: Im Winter ist es fünfmal weniger Strom, die Solaranlagen produzieren soll.

00:06:59: Die Arbeitsauslastung ist auf vier Prozent unten.

00:07:03: Das muss man vielleicht mit Kernenergie vergleichen ...

00:07:06: Einfach, dass man es schnell versteht.

00:07:08: Der Grund ist einfach, die Tage sind kürzer im Winter.

00:07:11: Das ist relativ banal.

00:07:13: Aber das Wetter ist auch noch schlechter.

00:07:16: Häufig bedeckt und so weiter ... Das ist der Hauptgrund.

00:07:20: Siehst du das richtig?

00:07:21: Natürlich.

00:07:22: Verständlich!

00:07:22: Das Unterstand ist ganz anders.

00:07:24: Die Tage sind ganz kurz.

00:07:26: Eine dritte Zeit von den ganzen vierzehn Stunden hier.

00:07:33: Und eben der Effekt ist dramatisch.

00:07:36: Vielleicht ist die Arbeitsauslastung das Kriterium, den ich in meinem Buch als Kriterie für eine halbe Zefizenz eines Stromerzeugers brauche.

00:07:47: Also die Arbeits-Auslastung ist nicht anders als ein Stromerzeuge hat installierte Leistung Und wenn die installierte Leistung zu hundert Prozent gebraucht wird, ist das optimal.

00:07:59: Das macht keinen Stromerzeuger auf längere Zeit.

00:08:03: Aber Kernenenergie in einem Wintermonat tatsächlich dort ist es hundert-prozentig.

00:08:10: Also das Kernkraft erläuft den Tag und Nacht hat eine Hundert-Prozent Auslastung.

00:08:15: Solaranlage im Durchschnitt eines Wintermonats hat vier Prozent.

00:08:20: Das ist fast nichts mehr.

00:08:21: Das ist eigentlich die wichtigste Zahl, es ist immer etwas schwierig ... Es ist

00:08:25: auch wichtig, weil sehr viele Leute, die Fan sind von Solard oder eine Säufe vom Wind, immer von der installierten Leistung sprechen und dann sagen sie immer, das ist ja ihr Sinne, wir haben schon so hohe Prozentzahlen, wo installierte Leistung ist.

00:08:41: Häufig sagen sie natürlich nicht einmal installiert Aber das ist ganz wichtig.

00:08:45: Das ist die Grundrunde und die Statistiken, die ihr einmal lesen und hören in der Medien aber leider auch vom Bundesamt für Energie so irreführend sind?

00:08:54: Ganz richtig ja.

00:08:56: Vielleicht noch eine Erläuterung von diesem.

00:08:58: Wenn wir jetzt den Stromverbrauch anschauen im Winter ... Es ist gleich wie ... Der Stromverbruch hat irgendeine Höhe.

00:09:07: Die installierte Leistung der PV-Anlagen schon heute in der Schweiz ist grösser.

00:09:14: Wenn sie zu hundert Prozent Leistung bringen würden, dann wäre der ganze Stromverbrauch deckt allein durch die Solaranlagen.

00:09:21: Kernenergie hat viel weniger Leistung und liefert bis zu hunderte Prozent.

00:09:27: Unwahrscheinlich viel mehr.

00:09:28: Das ist enorm wichtiger!

00:09:30: Und jetzt beim Wind ist es eigentlich genau das Gleiche.

00:09:32: Ist auch Flatterstrom, ist auch Volatiles ... windet halt einmal, wenn nicht.

00:09:37: Jetzt kann man aber sagen gut im Winter sollte es doch mehr in den Winden.

00:09:41: Was ist das Problem beim Winterkraft?

00:09:44: Bei der Windkraft?

00:09:46: Ja also das ist aber schon richtig die Windenergie produzieren mehr im Winter.

00:09:52: Das ist ganz klar, das ist ganz anders als bei solare Energie.

00:09:56: Aber wie du gesagt hast auch ... Der Windrad stellt halt ab, wenn der Wind nicht blasst.

00:10:03: Es ist überhaupt keine Zuverlässigkeit oder Steuerbarkeit hier.

00:10:06: Aber ein Wunder hat er im Jahresdurchschnitt bringen, mehr im Winter als im Sommer.

00:10:13: Das stimmt schon auch.

00:10:14: Aber wie gesagt, das nützt nichts, wenn ich abstelle, muss man gleich Backup haben und so weiter.

00:10:20: Jetzt ist die grosse Hoffnung natürlich da, dass wir mit der Wasserkraft ... etwas machen könnte, weil die Wasserkraft sich auch eindeutig bewährt hat.

00:10:27: Wir haben seit hundert Jahren viel Wasserkrachtwerk in der Schweiz.

00:10:31: Das war eine von den grossen Leistungen unserer Vorfahren.

00:10:35: Ich kann mir nicht einfach die Wassercraft mehr ausbauen an zwei Teiler füllen und dann hätte man das Problem gelöst.

00:10:45: Die Wasserkraft wäre optimal, wenn wir noch mehr machen können.

00:10:50: Sie ist schon optimal für uns.

00:10:51: Man hat praktisch alles ausgebaut oder man muss sagen, dass man alles ausbaut, was man braucht.

00:10:57: Das sind Peinats, über die wir jetzt noch streiten.

00:11:01: Der runde Tisch der Wasserkräfte soll ja zwei Terrainstunden im Winter zusätzlich geben ... und der weiss man noch, dass mit den Restwassermengen zusätzlichen Auflagen, die wir haben, das praktisch nicht einmal realisierbar ist.

00:11:16: Aber uns fehlen im Winter also nach meiner Berechnung eine Sechzehtherapeutstunde.

00:11:21: Die zwei sind sowieso nicht realistisch.

00:11:24: Mit dem Wasser können wir es einfach nicht machen, obwohl es optimal wäre.

00:11:28: Wir haben alles schon gebaut!

00:11:30: Jetzt der grosse Hoffnung hat man auch immer geleit in sogenannte Wasserstoffe Kraft, wenn man das so will zu sagen.

00:11:37: Dann sagt er, es sei ihr Sinn, dann könnte man Wasserstoffe in den Wüsten herstellen mit Solarzellen und auf Europa führen.

00:11:48: Ist das keine gute Idee?

00:11:50: Ja... Das gehe ich nicht durch eine Meinbuch, sondern ich mache den Wasserstoff so an, wie man bei uns selbst machen müsste.

00:11:59: Wir müssen viel mehr überschüssigen Solastrom mit Elektrolyseuren zuerst in Wasserstoff umwandeln.

00:12:08: Dann muss man das speichern und am Schluss muss man es wieder rückverstromen im Kraftwerk.

00:12:14: Und wenn man das anschaut, braucht es unwahrscheinlich viel Solastrum.

00:12:18: nochmals dazu.

00:12:19: Zu dem, was wir schon im Ausbau bis zu fünft planen haben.

00:12:23: Das ist völlig unrealistisch.

00:12:25: der Erspruch.

00:12:26: Da braucht er einen Huf Elektrolyseuren.

00:12:29: Dann braucht er noch viele Batterien, damit man den Strom glätten kann.

00:12:32: und jetzt kommt der Hauptknackpunkt.

00:12:34: Wir brauchen eine Speicherung.

00:12:36: für solche Mengen gibt's nur ... Kavernenspeicherung, und da braucht es Salzkaverne.

00:12:43: Also eben geologische Formationen, wo das überhaupt möglich ist in diesem Umfang.

00:12:47: Und die Schweiz hat nichts von dem.

00:12:49: Deutschland hat so, Frankreich gibt es Salzstöcke, die jetzt schon gebraucht werden müssen.

00:12:54: Wir könnten sie also nicht speichern!

00:12:56: Da gibt's keine Lösung.

00:12:58: Und dann ist es einfach am Schluss ... In meinem Bauch habe ich auch noch mit den Sechzehn Prozent verlüsst, was in dem ganzen zweistufigen Prozess drin ist.

00:13:07: Das ist sehr optimistisch gerechnet und so.

00:13:11: Es ist ja ein Katastrophen, das Stromsystem.

00:13:13: In diesem Ausmaß hat man also so viel verlöstet.

00:13:16: Und entsprechend ist es horrende Rücklehrheit zu machen in der Schweiz.

00:13:21: Gut, das tut mir leid.

00:13:22: Ich muss jetzt sagen, Atom-Atom-atom ... Es ist richtig matin, oder?

00:13:27: Wenn wir unseren Strombedarf für einen sicheren Aufzug künft, müssen wir den Atomkraftwerk bauen.

00:13:34: Unbedingt!

00:13:35: Sag mal die echtigsten Argumente aus deiner Sicht.

00:13:39: Ja, eben natürlich ... Wie ich schon vorhin gesagt habe, dass das Atomkraftwerk im normalen Zustand im Winter läuft, jeder steht zu hundert Prozent seiner Leistung.

00:13:50: Etwas Besseres kann man nicht haben und es ist ja steuerbar!

00:13:53: Es ist wie immer hier, also man könnte sogar irgendwie ... Man kann regeln.

00:13:57: Viele Leute sagen, das ist ja nichts zu brauchen weil man es nicht kann reglen.

00:14:01: Man kann es schon regeln Aber im Winter brauchen wir einfach mal den Bandstrom.

00:14:05: Da muss man gar nichts regeln.

00:14:07: Alle Spitze und Schwankungen, die wir haben im Winter, kann man mit dem Wasserkraftwerk bestens regeln können.

00:14:14: Also die Atomenergie ist optimal.

00:14:18: Wir haben ja schon bestimmte Kraftwerke.

00:14:20: Und das Erste, was wir machen sollten, ist, die so lange laufen, wie es technisch möglich ist.

00:14:26: Das war auch meine erste Forderung in meinem Buch ... Aber das reicht nicht für so ein Winterloch.

00:14:35: Dann brauchen wir noch etwa zwei neue Kraftwerke, also große Kraftwerken.

00:14:39: Ob es dann bis zu fünfzehn kleine Kraftwerks gibt?

00:14:42: Hoffentlich gibt's das.

00:14:43: Da gibt es noch andere bessere Optionen.

00:14:46: All das insgesamt ist weit aus die günstigste Lösung, die wir in der Schweiz haben.

00:14:51: Ich mache am Buch einen Flächenvergleich von allen Optionen und den Kostenverglieg.

00:14:59: Die beiden schneiden natürlich Kernenergie mit Abstand an den Spitzen ab, insbesondere bei der Fläche zum Beispiel.

00:15:06: Wir sind ja ein dicht besiedelter Land.

00:15:09: Also die ganze Lösung mit dem neuen Kernkraftwerk eingerechnet braucht nicht einmal eine Quadratkilometer-Flechte in der Schweiz.

00:15:18: Solaranlagen braucht die Sechshundertfünfzehn Quadrat Kilometer.

00:15:23: Und alle anderen sind einfach schon dort.

00:15:26: Es ist unwahrscheinlich viel schlechter alles andere.

00:15:30: Sagen wir mal, es wird ja immer wieder geredet und hast gesagt, neue Atomkraftwerke ... Was ist zu erwarten?

00:15:34: Technologisch bei der Atome-Technologie.

00:15:38: Viele Leute wären sicher viel beruhigter, wenn man sagen würde, dass die Neusten und die besten kommen.

00:15:43: Wie steht die Entwicklung?

00:15:45: Es gibt eine grosse Entwicklung.

00:15:47: Viele Länder haben jetzt auch umgestellt von Ablehnendenhaltung zur Positiverhaltung Und es gibt viele Startups, wo neue Technologie als eben in diesem Bereich der sogenannten SMR, den Small Modular Reaktoren und Kleereaktoren versuchen vorwärts zu treiben.

00:16:08: Es gibt noch keine richtige Prototypen dort – also da nichts Falsches zu sagen!

00:16:12: Aber ab den dreißig Jahren warten wir die.

00:16:15: Aber vor allem die neueste Generation, die wir kaufen können.

00:16:19: Da beschreibe ich drei Optionen in meinem Buch.

00:16:23: Die könnten wir bestellen.

00:16:24: Das südkoreanische und amerikanische Modell, das europäische Modelle habe ich auch noch beschrieben.

00:16:31: Die könnte man noch bauen.

00:16:33: Die sind klar technologisch schon besser als die, die man hat.

00:16:37: Die haben bessere Sicherheitsvorkehrungen, passive Sicherheitssysteme ... Es ist noch nicht so weit, dass man den Abfall auch wieder verwerten kann.

00:16:47: Dass es natürlich einen Traumhoch auf die Enermahl arbeitet und dass man quasi ... Ja, also das ist nicht gerade ein totaler Recycling, aber dass wir in diesem Abfall Urhanabfall, wo wir ja vortreuen oder wenn die Versorgung steckt nach oben eine Energie, die wir auch verwerten können – und wenn sogar das noch gelingt!

00:17:06: Ja, dann wäre es fast der idealen Zustand.

00:17:08: Das Paradiesemenergie ist da.

00:17:10: Du sagst es richtig oder?

00:17:11: Man könnte ja eigentlich ein wenig zugespitzt gesagt abstangen.

00:17:15: Abstangen könnte man an die Tonkraftwerke jetzt kaufen von den Südkoreanern oder in Amerika Wenn man das ganze Politische wehtun und die ganzen Bewilligungsverfahren, die ja wirklich sehr byzontinisch und komplex sind bei einem Atomkraftwerk.

00:17:30: Einfach eine reine Bauzeit.

00:17:32: wenn ich heute in Südkorea einen Atomhaftwerk bestelle.

00:17:37: Wer geht da sein Betrieb?

00:17:39: Man kann es schlecht auf die Schweiz übertragen aber diese sind durch den Vereinigten Arabischen Emiraten, haben der Zürcher einer vier sönigen neuen Kraftwerksbau.

00:17:49: Dort ist die Bauzeit sieben Jahre.

00:17:53: Sieben Jahre hat es nach

00:17:53: acht Jahren schwanken, aber sagen wir mal sieben Jahre.

00:17:59: Wenn du jetzt der Bundesrat Rösti wärst und du hättest wirklich eine Macht wie Napoleon Bonaparte Du kannst machen was du willst.

00:18:09: Wie viele Atomkraftwerke wirst du jetzt bauen?

00:18:11: Also wir haben sieben Jahrwürder zu gehen, wie viel müsste man haben dass wir in den nächsten dreißig vierzig Jahre sehr ruhig schlafen

00:18:18: können?

00:18:18: Wenn man göschen und Leibstatt bis zu den Fünften gelaufen könnte, das ist technisch möglich.

00:18:24: Das ist natürlich ein ganz wichtiger Vorschlag, der man realisieren sollte.

00:18:28: Man braucht noch zwei Kernkraftwerke neu.

00:18:32: Ich habe eine Sönigine vorgeschrieben, die sind ungefähr so gross wie Leibstadt von der Leistung her.

00:18:39: Zwei Dährige brauchen wir noch.

00:18:41: Dann ist das abdeckt bis zum Fünfte.

00:18:45: Das wäre auch der ideale Zustand.

00:18:47: Also das ist ja nicht so viel, oder?

00:18:49: Nein.

00:18:49: Und jetzt sind die schnell noch die üblichen Argumente gegen die Atomkraft weg.

00:18:55: Das Erste ist natürlich den Abfall, das Zweite ist Umfälle wie von Kuschima, wo der Tschernobyl und das Dritte sind Finanzierungsfragen.

00:19:04: Es sagt ganz schnell wieder diese drei Arguments beurteilen sind.

00:19:09: Die Abfallfrage ist absolut gelöst.

00:19:14: Die Abfälle, die die Leute so angst haben, wenn sie dann einmal im Boden vergraben sind in einem Endlager.

00:19:21: Sie haben Angst, dass sie von diesen Abfällen bis zu den Händen in einer offenen Halle, die sogar einen Luftschlitz hat auf der Seite wegen der Lüftung, demonstriert niemand, dass man das sofort wegnehmen muss, weil es so gefährlich ist.

00:19:43: Dazu muss man noch sagen, sie sind jetzt noch gefährlicher als in den Zwanzigjahren.

00:19:48: Weil ja die Aktivität abklingt.

00:19:50: Also das Abfallproblem mit der Schweiz ist gelöst technisch auf jeden Fall und ...

00:19:55: Aber ein Endlager haben wir noch nicht?

00:19:57: Das würden Sie jetzt machen oder wir hätten noch keine.

00:19:59: Ja, das sind alte politische Fragen.

00:20:02: Wenn wir das nicht hatten, eben rational technisch anzuschauen, dann gibt es immer viele Leute, die sagen, dass ist gefährlich, gefährlich und so.

00:20:10: was real mit der Fall

00:20:13: ist.

00:20:14: Was ist für den Umfeld zu halten?

00:20:17: Eigentlich kann man die Tschernobyl überhaupt nicht mit der Schweiz vergleichen.

00:20:22: Das sind so eine andere Technologie, eine andere Arbeitsmoraldeke sein.

00:20:28: Es kann in der Schweiz nichts passieren.

00:20:32: In Fukushima können wir verglichen, aber in Fukushima hat es ... Es gab nicht eine Tote, also aufgrund vom Kernkraftumfall.

00:20:44: Der Zunami hat viele Tote hervorgegriffen.

00:20:49: Auch dort ist es sogar fast ein gegenteiliger Beweis.

00:20:52: Sogar dann, wenn's so schlimm war, gab es keinen Todesfeld wegen der Technologie und aber auch von Kojima.

00:21:00: Geschlampet wurde wie verrückt.

00:21:02: Das kann man ein-zu-als vergleichen mit der Schweiz und in der Schweiz wird alle die Sicherheitsvorkehrungen, die da nötig waren, mehr haben.

00:21:10: Also das ist auch nicht vergleichbar.

00:21:13: Und letztendlich noch die Finanzierung?

00:21:14: Viele Leute sagen ja, dass wir gar nicht mehr finanzieren können.

00:21:16: Die Privatwirtschaft will das gar nicht finanziert werden.

00:21:18: Der Staat müsste das machen.

00:21:21: Ja also bei der Finanzierung ist schon klar, so ein grosses Atomkraftwerk, Kernkraftwerke kosten den Haufen ... Ich habe in meinem Buch «Fünfzehn Milliarden» eingesetzt.

00:21:31: Ich schaue immer konservativ, eigentlich rechnen und das ist eine riesige Investition.

00:21:36: Und die Investoren haben natürlich auch noch Angst.

00:21:39: Das ist ja eine Langzeitinvest... eine Investition über Jahrzehnte.

00:21:43: Wenn sie befürchten müssen, dass die Regulierung wieder geändert wird und den Strom nicht mehr braucht oder abbringt, ist das noch mal schwierig.

00:21:54: Ich finde schon der Staat sollte den Investoren eine Investitionsgarantie geben.

00:22:01: Und allenfalls eine Stromabnahme-Garantie.

00:22:04: Wie lassen wir für das, was wir daraus gewonnen

00:22:09: haben?

00:22:09: Man kann es auch aus einer ordentlichspolitischen Perspektive sehr gut begründen, weil es alles politische Risiken sind.

00:22:15: Wir reden nur von politischer Risiken.

00:22:17: und aus politischem Gründen ist es heute so schwierig geworden ein Kernkraftwerk in einem nützlichen Frist mit der gewissen Verbindlichkeit zu bauen.

00:22:26: Und das kommt alles von der Politik zur Unsicherheit.

00:22:29: Das hat nichts zu tun mit der Technologie.

00:22:30: Es hat nichts mit den Investoren zu tun.

00:22:33: Mit dem ganzen Energiemarkt?

00:22:35: Nein!

00:22:35: Es ist nur, nur politisch.

00:22:38: Von daher soll der Staat das garantieren.

00:22:41: Wenn er schon ein Kass auslöst und die Politiker nicht anzubringen, dass sich die Leute über Zeugen lassen können von etwas, was so ein No-Brainer ist ... Das muss man einfach sagen!

00:22:53: Ein No-Brainer ist für diese Leute, die den Klimawandel sehr ernsthaft

00:22:59: anschauen.

00:22:59: einzige alternativen CO²-freie Strom herzustellen.

00:23:03: Und wir wissen, mit KI und Elektromobilität, das Strombedarf wird extrem noch wachsen!

00:23:10: Wir reden jetzt von einem Strombedarfsbedarf, den wir uns heute gar nicht vorstellen können, wie es seit zehn oder fünfzehn Jahren ist.

00:23:16: Sehen Sie das richtig?

00:23:17: Ja, das ist richtig.

00:23:18: Den Strombedorf habe ich ausgerechnet.

00:23:22: Ich habe die Rechnungen gemacht, wie das in den Zwanzigfiften ausgeht, dass sie konsolativ gemacht haben.

00:23:27: Aber noch ein wichtiger Punkt zu den Kosten ist schon noch.

00:23:31: Auch wenn es im Moment teuer ist, die Kernenergie ist die billigste Variante trotzdem von allen.

00:23:41: Und das ist nicht einmal gerechnet, dass man bei der Erneuerbaren nur für Speicher- und Netzabpassungen zusätzlich zahlen muss.

00:23:52: Das wird normalerweise nicht eingerechnet.

00:23:54: Es ist ja dann noch ... Die billigste Variante.

00:23:58: Gut, also Atom-Atom-atom.

00:24:01: Martin Schlumpf war ein sehr interessantes Gespräch.

00:24:03: Zeigsnein ist das Buch, den er jetzt bestellen oder kaufen könnte in einem Buchladen ... Also ich habe es wirklich mit grossem Gewinn gelesen.

00:24:11: Es ist wirklich sehr gut.

00:24:13: Martin hat schon Vorherbücher geschrieben über das Thema, aber das ist jetzt wieder ein ganzes Gutes.

00:24:18: Zahler sind aktuell – wie er noch erwähnt – in den energiepolitischen Debatten miterreden können.

00:24:24: Dann haben wir am besten das Buch von Herrn Gläser-Martin.

00:24:26: Danke vielmals für dieses Gespräch und ich wünsche natürlich viel Erfolg mit diesem Buch, weil es wichtig ist!

00:24:32: dass diese Kenntnisse, die Einsichten du hier gut begründest.

00:24:37: Und ich würde es noch betonen mit vielen Fakten und Zahlen unterlegt.

00:24:41: Das ist nicht einfach irgendwie Meinungsjournalismus, das sind Fakte.

00:24:47: Es ist sehr ein Überzeugensbuch und von dem her ist etwas Gutes gelangen und deshalb viel Erfolg weiter.

00:24:52: Danke vielmals!

00:24:55: Das ist es sein.

00:24:55: Auf Bern einfach, speziell mit Martin Schlumpf, Autor von einem Buch über die Energiepolitik.

00:25:02: Wir gehören uns wieder sobald wie möglich.

00:25:05: Das ist jetzt nicht datiert.

00:25:06: Ihr seht dann, wie das ausgestrahlt ist und was v.a.

00:25:08: wichtig ist, ihr müsst euch nie, nie entschuldigen, wenn er Atomkraft etwas vom besten findet.

00:25:15: In diesem Sinn, macht's gut!

00:25:17: Und bis zum nächsten Mal.

00:25:28: Ihre Experte

00:25:29: rund ums Thema Revision und Wirtschaftsprüfung www.auditswiss.ch.

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